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Pressetexte über den Heide-Park

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2001


Hinweis: Für den Inhalt aller auf dieser Seite aufgeführten Texte bin ich nicht verantwortlich. Keiner der hier aufgeführten Texte stammt von mir. Alle Berichte stammen aus Fernsehen, Radio, Internetseiten, Zeitschriften, Zeitungen, Büchern und Prospekten. Die jeweilige Herkunfts-Quelle (soweit bekannt) ist für jeden Text angegeben. Für den Inhalt der einzelnen Artikel ist der jeweilige Autor verantwortlich. Von mir gemachte Ergänzungen und Korrekturen sind dadurch gekennzeichnet, das sie in eckigen Klammern [ ] stehen und mit den Worten "Mein Kommentar" beginnen.

Jahre: 2002 2001 2000 und früher

Soltauer Bauausschuß befürwortete gestern Vorhaben des Heide-Parks

Soltau. Noch größer, noch schneller, noch spektakulärer: Der Heide-Park will eine Stahlachterbahn bauen. Der Soltauer Bauausschuß gab gestern abend einstimmig grundsätzlich "grünes Licht" für das Vorhaben.
Die Anlage mit dem Typennamen Giga-Coaster soll die größte Stahlachterbahn der Welt werden - mit einer Länge von 2,2 Kilometern und einer Höhe von 102 Metern. Ein 80 Grad steiler Fall in die Tiefe soll "Nervenkitzel in reinster Form" bieten. Anders als zunächst geplant, soll die Bahn im nördlichen Parkbereich stehen.
Bereits zu Ostern hat der Heide-Park Colossos als größte Holzachterbahn der Welt in Betrieb genommen. Sie ist 60 Meter hoch, die Strecke 1500 Meter lang. Rund 45 Millionen hatte der Freizeitpark dafür investiert.
Nach Angaben von Pressesprecher Klaus Müller will der Heide-Park den Giga-Coaster zum 25jährigen Bestehen 2003 in Betrieb nehmen. Der Baubeginn soll möglichst im nächsten Jahr sein. Was die Anlage kostet, sei noch offen - "das hängt davon ab, was genehmigt wird".
Der Bauausschuß spricht sich für das Projekt mit einigen Auflagen aus. Nach dem gültigen Bebauungsplan dürfen die Anlagen im Freizeitpark grundsätzlich nicht höher als 15 Meter werden, Ausnahmen sind möglich. Nach den Vorgaben der Stadt darf der Giga-Coaster "nicht verunstaltend wirken", das Landschaftsbild "darf nicht mehr als unbedingt notwendig beeinträchtigt werden". Dazu gehört beispielsweise, daß Werbeanlagen nicht gestattet sind. An den Wanderwegen in der Umgebung sollen Hecken zur Abschirmung angelegt werden. Zudem will die Stadt nicht, daß die Achterbahn auch nachts weithin sichtbar ist - sie darf daher nicht beleuchtet oder angestrahlt werden. Der Heide-Park muß zudem dafür sorgen, daß die Stahlkonstruktion den Rundfunk- und Fernsehempfang nicht stört.
QUELLE: "Böhme Zeitung", 12.12.2001

Heide Park geht an Tussaud

(...) Tiemann, der bereits seit einigen Jahren nach einem Investitionspartner für sein Freizeitdorf-Projekt suchte, hat diesen jetzt offenbar gefunden. Bereist 2002 soll mit dem Bau eines 300-Betten-Hotels der erste Schritt in der Umsetzung der Ferien-Wohnanlage Heidedorf getan werden. Im Gesamtpaket bringt Tiemann seinen Heide-Park in die Tussauds Gruppe ein und wird privater Hauptgesellschafter der Gruppe. Allerdings ist man sich sicher, dass dieser "Verkauf" keinerlei Auswirkungen sowohl auf die Unternehmensstruktur als auch auf das Investitionsverhalten haben wird. Die Ausbaupläne sollen natürlich forciert werden und die Planungen für eine Stahlbahn, die im Jahre 2003 der Öffentlichkeit als "weltgrößte" präsentiert werden soll, laufen weiter auf Hochtouren! (...)
QUELLE: "Freizeit Leisure Professional", ??.12.2001

Madame Tussaud kauft den Heide-Park Soltau
Die Briten sind berühmt für ihr Wachsfigurenkabinett. Doch dahinter steckt viel mehr.

London/Soltau. Nach zweihundert Jahren im englischen Exil kehrt Madame Tussaud nun auf den Kontinent zurück: Die Tussaud-Gruppe übernimmt in Soltau den Heide-Park. 320 Millionen Mark sollen die Briten für den 1978 von Hans-Jürgen Tiemann gegründeten Heide-Freizeitpark gezahlt haben.
Wohl kaum hätte sich die 1761 in Straßburg geborene Marie Grosholtz träumen lassen, dass sich ihre Wachsfigurenkirmes einmal zum größten europäischen Unternehmen für Freizeitattraktionen entwickeln sollte. Beim Berner Arzt Philippe Curtius hatte die junge Elsässerin das Abnehmen und Modellieren von Wachsmasken erlernt. Schnell erkannte Curtius die außergewöhnliche Begabung und das phänomenale optische Gedächtnis seines Schützlings. Das ungleiche Gespann zog nach Versailles, wo Marie auf Vermittlung der Schwester des Königs am Hof eine Stellung als Kunstlehrerin annahm.
Doch die Französische Revolution machte das zunächst einträgliche Geschäft mit Wachsfiguren zu einem eher makabren Business. Curtius und Marie mussten bald im Auftrag der Jakobiner Totenmasken von Marie-Antoinette anfertigen. Als Curtius 1794 starb, heiratete die noch junge Marie den Ingenieur François Tussaud. Dieser entpuppte sich schnell als Schürzenjäger. Marie Tussaud ließ ihren Mann, der obendrein das Geld zum Fenster hinauswarf, sitzen und zog mit ihrer inzwischen stattlichen Wachsfigurensammlung nach England. 33 Jahre tingelte sie über Jahrmärkte, bevor sie ihrem Panoptikum in der Londoner Marylebone Road ein permanentes Heim einrichtete. Dort saß die geschäftstüchtige Französin die letzten zehn Jahre ihres Lebens jeden Tag selbst an der Ladenkasse. Das war einmal. . .
Im Oktober 1998 wechselte die Tussaud-Gruppe zuletzt den Besitzer. Der Mediengigant Pearson, Herausgeber der "Financial Times", verkaufte für 1,12 Milliarden Mark sein Portfolio schaustellerischer Attraktionen an die Investmentkapitalfirma Charterhouse Development Capital. Zur Tussaud-Gruppe zählen neue Wachsfigurenkabinette, die unter der Regie von Charterhouse in Hongkong, Las Vegas und New York eröffnet wurden, das Londoner Planetarium, das mittelalterliche Schloss Warwick, die Freizeitparks Chessington und Thorpe im Süden Londons, das Millennium-Wheel-Riesenrad an der Themse sowie Alton Towers. Alle sieben Attraktionen der Tussaud-Gruppe ziehen 14 Millionen Besucher pro Jahr an. Einzelne Bestandteile der Gruppe werfen extrem hohe Renditen ab. Das Londoner Wachsfigurenkabinett macht beispielsweise bei einem jährlichen Umsatz in Höhe von 342,4 Millionen Mark einen Gewinn von 112 Millionen Mark. Auch die Freizeitparks gelten als rezessionssicheres Geschäft, verlangen jedoch immer wieder sehr hohe Investionen, um nicht die Gunst des immer anspruchsvoller werdenden Publikums zu verlieren. Alton Towers soll zur neuen Saison für 38,4 Millionen Mark mit einer neuen Generation von Achterbahnen ausgestattet werden. Auch Thorpe bekommt 2002 eine neue Achterbahn, die zehn Kopf-über-Kreise beschreibt. Die einzige nicht profitable Attraktion der Gruppe, ein Showbusiness-Wachsfigurenkabinett am Londoner Piccadilly Circus, wurde im August geschlossen. In Großbritannien hat die Tussaud-Gruppe einen kaum noch zu übertreffenden Marktanteil erreicht. Das von Charterhouse eingebrachte Management hat erreicht, dass sich im Portfolio saisonabhängige Freizeitparks mit den wetterunabhängigen Wachsfigurenkabinetten und dem Millennium Wheel ergänzen.

"In den nächsten fünf Jahren werden noch viele Freizeitparks zum Verkauf kommen." Robert Roger, Tussaud-Gruppe
Um neue Einkommensströme zu erschließen, muss die Gruppe zwangsläufig im Ausland expandieren. "Neben Wachstum aus eigener Kraft sind wir sehr an europäischen Akquisitionen interessiert. In Europa ist der Markt sehr zersplittert, und es gibt viele Gelegenheiten für Konsolidierungen. Es gab eine Welle von Millennium-Attraktionen, von denen nur die stärksten überleben werden. In den nächsten fünf Jahren werden noch viele Freizeitparks zum Verkauf kommen, und wir werden aus dieser Situation unseren Vorteil ziehen", kündigt Robert Roger, Finanzchef der Tussaud-Gruppe an. Soltau scheint aus britischer Sicht ein guter Deal, um auf dem Kontinent Fuß zu fassen. Der Heide-Park verfügt auch über eine Achterbahn der Superlative, zieht zwei Millionen Besucher pro Jahr an und liegt damit in einer Größenordnung zwischen Alton Towers und den anderen britischen Parks. Als Charterhouse 1998 Tussaud aufkaufte, war es Ziel der Investmentkapitalfirma, die Anteile an rund 30 europäischen Unternehmen hält, die Gruppe bis 2003 an der Börse einzuführen. "Wir halten unseren ursprünglichen Fahrplan recht gut ein. Aber die nächsten zwei Jahre brauchen wir noch", sagt Roger.
QUELLE: "Hamburger Abendblatt", 01.12.2001

Heide-Park Soltau an Tussaud-Gruppe verkauft

Soltau. Die Freizeitpark-Kette Tussaud ist ab sofort neuer Eigentümer des Heide-Park Soltau. Im Gegenzug erhielt der bisherige Inhaber eine "bedeutende" Beteiligung" an der Unternehmensgruppe. Die Tussaud-Gruppe legte auch schon Planungen für eine Erweiterung des Parkgeländes um rund ein Viertel, mit einer Wohnlandschaft mit 1.000 Ferienhäusern als Kernstück, vor. Als erster Schritt ist ein Hotel mit 300 Betten geplant. Darüber hinaus soll es einen Bahnanschluss zum Park geben, in den kommenden zwei Jahren soll die größte Stahl-Achterbahn Europas entstehen. Tussaud ist nicht nur an dem Park, sondern auch an dem Management interessiert, daher wird das Parkmanagement in die Unternehmensgruppe integriert.
QUELLE: "www.themata.com", ??.12.2001

Tussauds Gruppe kauft den Heide Park

Soltau. Wie der Pressesprecher des Heide Park, Klaus Müller am vergangenen Freitag offiziell bestätigte, ist das britische Freizeit-Unternehmen Tussauds-Groups ab sofort Besitzer des beliebten Freizeitparks in Soltau. Im Zuge dieser Übernahme wird der Freizeitpark in Soltau in Zukunft für 250 Millionen Mark zu einem riesigen Urlaubspark ausgebaut.

Heide Park Gründer wird beratener Direktor
Der Heide-Park war seit 1978 im Besitz von Hans-Jürgen Tiemann. Der Vater von vier Kindern war es, der das Wachstum des Parks vom kleinen Wildpark zu einem der führenden Freizeitparks in Deutschland bis zu seinen gegenwärtig zwei Millionen Besuchern pro Jahr gefördert hat, indem er ehrgeizige Entwicklungsinitiativen einführte. Gerade in diesem Jahr machte der Heide Park durch den Bau der größten reinen Holzachterbahn der Welt "Collosos" und der Ankündigung, 2003 die größte Stahl- Achterbahn der Welt zu bauen von sich reden.
Nun bringt Thiemann sein Unternehmen in das britische Unternehmen ein, das aus dem Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud in London hervorgegangen ist. Peter Philipson, Vorstandsmitglied der Tussauds- Gruppe sagte dazu: "Wir freuen uns, auch Hans-Jürgen in unserer Gesellschaft willkommen zu heißen. Ich gehe davon aus, dass er eine bedeutende Rolle in der zukünftigen Entwicklung des Geschäftes als Hauptunternehmen für Attraktionen spielen wird."

Ehrgeizige Pläne für den Heide Park
Schon lange stand der Bau einer Bungalowanlage im Heide Park zur Planung. Durch die Übernahme und die geplanten Investitionen von 250 Millionen Mark in den nächsten Jahren, ist jetzt der Weg frei, den Heide-Park mit einer Fläche von 85 Hektar zu einem riesigen Wasserfreizeitzentrum auszubauen mit 1000 Ferienbungalows, einem 300-Betten-Hotel und vielen Sportmöglichkeiten. "Aus eigener Kraft wäre uns das nicht möglich gewesen", heißt es von Seiten des Heide Parks.

Die Tussauds Gruppe
Die britische Tussauds-Gruppe aus Chessington, Surrey kann mit dieser Übernahme ihre Position auf dem europäischen Kontinent stärken. Die jüngste Übernahme des deutschen Heide-Parks ist Teil eines rund 322 Mill. Euro starken Entwicklungsplans. Dabei geht es vor allem um den Kauf von Freizeitparks. Bereits jetzt betreibt das Unternehmen zahlreiche Einrichtungen, die für die Unterhaltung von 16 Millionen Besuchern im Jahr sorgt. Es umfasst Madame Tussauds in London, New York, Las Vegas, Amsterdam und Hong Kong, Alton Towers, Chessington World of Adventures, Thorpe Park, Warwick Castle und nun auch den Heide-Park.
Außerdem besitzt es eine Eindrittelbeteiligung am British Airways London Eye, ein gigantisches Riesenrad am südlichen Themse-Ufer. Dieses Riesenrad ist mit einer Höhe von 150 Meter das größte der Welt und erlaubt den Besuchern bei einer 45-minütigen Fahrt einen gigantischen Blick über London. Gerade an den zur Gruppe gehörenden Freizeitparks Alton Towers, Chessington World of Adventures und Thorpe Park, die zu den führenden der Insel gehören, kann man sehen das die Gruppe ihr Geschäft versteht und der Heide Park wohl den richtigen Partner gefunden hat.
QUELLE: "www.parkscout.de", 30.11.2001

PRO 7 "Welt der Wunder": Colossos

Anfrage: Hallo,
der Heide-Park Soltau hat mir mittgeteilt, dass Sie ab Sonntag dem 25.11.2001 einen Text und/oder ein Foto vom Heide-Park im Zusammenhang mit der Holzachterbahn Colossos veröffentlich werden. Auf welche Site von "www.weltderwunder.de" ist dieses zu finden?
MfG und bitte um Antwort
Nico Schimmelpfennig & Mathias Arp

Antwort: Sehr geehrter Herr Schimmelpfennig & Arp,
den Artikel und das Photo zu "Colossos" finden Sie hier: Stahlgiganten und Holzkolosse
Herzliche Grüße aus der Redaktion "weltderwunder.de"

QUELLE: "PRO 7 Welt der Wunder", 28.11.2001

Heide-Park Soltau tritt Tussauds-Gruppe bei
Inhaber Hans-Jürgen Tiemann erhält im Gegenzug "bedeutende Anteile" des britischen Unternehmens

Soltau. "Wir sind recht stolz, dass der Vertrag mit der Tussauds-Gruppe zu Stande gekommen ist", heißt es in der Verwaltung des Heidepark Soltau. "Schließlich sind wir ein Familienbetrieb, und die Londoner agieren weltweit." In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der Inhaber des zweitgrößten deutschen Vergnügungsparks, Hans-Jürgen Tiemann, die Besitzverhältnisse neu gestaltet hat. Er bringt sein Unternehmen in das britische Imperium ein, das aus dem Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud in London hervorgegangen ist. Im Gegenzug erhält Tiemann einen "bedeutenden Anteil" an der Tussauds-Gruppe und wird beratender Direktor.
Jetzt ist der Weg frei, den Heide-Park mit einer Fläche von 85 Hektar für rund 250 Millionen Mark zu einem riesigen Wasserfreizeitzentrum auszubauen mit 1000 Ferienbungalows, einem 300-Betten-Hotel und vielen Sportmöglichkeiten. "Aus eigener Kraft wäre uns das nicht möglich gewesen", heißt es. Mit der Neuordnung dürfte Tiemann, der aus einer Schaustellerfamilie stammt und mit einem Stand für gebrannte Mandeln anfing, am Ziel seines Lebenswerks sein.
Der 53-Jährige hatte den HeidePark 1978 eröffnet und stetig erweitert. Schon früh hatte der Vater von vier Kindern Gelände dazu erworben und ständig vor Ideen gesprüht. Aus dem kleinen Wildpark von früher machte er in dem strukturschwachen Gebiet eine überregionale Attraktion mit zwei Millionen Besuchern im Jahr. Das ZDF benutzte den Park als Kulisse, jährlich finden hier Weltmeisterschaften im Pfahlsitzen statt, jedes Jahr gibt es neue Attraktionen, zuletzt wurde im Frühjahr 2001 die größte Holzachterbahn der Welt eingeweiht. Der Park öffnet meist Ende März und schließt Anfang November. Die Tageskarte für 41 Mark pro Person erlaubt es, alle 40 Fahrgeschäfte und Attraktionen so oft zu nutzen, wie man will.
Die Tussauds-Group in Chessington, Surrey, ist jetzt Europas führendes Freizeit-Unternehmen. Es unterhält Wachsfigurenkabinette und Vergnügungsparks in Großbritannien, New York, Las Vegas, Amsterdam und Hongkong. Außerdem ist die Gruppe zu einem Drittel am British Airways London Eye beteiligt. Das ist ein Riesenrad am südlichen Themse-Ufer, das tagsüber Touristen befördert und nachts hin und wieder von Privaten für festliche Veranstaltungen gemietet wird. "Tiemann wird eine bedeutende Rolle bei unseren zukünftigen Geschäften spielen", ließ Tussauds-Vorstandsmitglied Peter Philipson verlauten.
QUELLE: "Die Welt", 26.11.2001

Briten kaufen Heide-Park Soltau

Soltau. Der Heide-Park Soltau wird mit einem Aufwand von 250 Millionen Mark zu einem riesigen Vergnügungszentrum ausgebaut. Im Rahmen des Verkaufs der Anlage an das britische Wachsfigurenkabinett-Imperium Tussauds solle auf dem Gelände des zweitgrößten deutschen Freizeitparks eine Wohnanlage mit bis zu 1000 Bungalows und ein 300-Betten-Hotel entstehen, sagte ein Park-Sprecher. Der Heide-Park zählt mit einer Gesamtfläche von 440 Hektar schon jetzt zu den größten Vergnügungsparks in Europa.
Tussauds betreibt unter anderem das berühmte Wachsfigurenkabinett in London sowie vergleichbare Häuser in New York, Las Vegas, Amsterdam und Hongkong. Den Kaufpreis für den Heide-Park wollte die Tussauds-Gruppe nicht nennen. Der bisherige Besitzer Hans-Peter Tiemann werde Anteilsinhaber bleiben und der Gesellschaft als beratender Direktor zur Verfügung stehen, hieß es. Noch vor wenigen Tagen hatte Tiemann, der den Park 1978 errichtete, von einer Fusion mit Tussauds gesprochen.
QUELLE: "Bremer Nachrichten", 26.11.2001

Gerüchteküche 2002/2003

Heide Park Update
Many people are wondering why the announcement of the 412.5ft Tera-Coaster contradicted earlier confirmation of a 350ft Giga-Coaster. This is simple, the owners of Heide Park are rich (even more so now), and coaster crazy. They announced that when the new ride opens it will hold as many records as possible including tallest, longest and fastest coaster on the planet. The reason why the height was increased was to make it the fastest on the planet. At 110mph, this tera-coaster will beat the current fastest ride in the world, Dodonpa which manages 107mph through a compressed air launch. An interesting piece of knowledge is that the 200ft plug 'n' play woodie Heide Park have, was originally planned to be only 150ft high - the owners asked the European Coaster Club what the world's tallest was (Son of Beast) and they changed it to over 200ft. Basically, Heide Park has a history of changing their plans and ideas to beat the competition. On a related note, one of the observation towers in the park will have three or four freefall tracks added to it's central column by Intamin next year.
QUELLE: "www.CoasterForce.com", 01.12.2001
Heide-Park Aktualisierung Viele Personen haben sich gewundert, warum die Ankündigung des 125,72 m hohen Tera-Coaster der vorherigen Bestätigung eines 106,67m (350ft) hohen Giga-Coaster wiedersprach. Es ist einfach zu erklären: Die Besitzer des Heide-Park sind reich (jetzt nach der Übernahme noch weitaus mehr) und achterbahnbegeistert. Sie haben angekündigt, das die neue Bahn, wenn sie eröffnet, so viele Weltrekorde wie möglich halten soll inklusive höchste, längste und schnellste Achterbahn auf der Erde. Der Grund, weswegen die Höhe gesteigert wurde, ist es die Bahn schneller als alle anderen auf der Erde zu machen. Mit 177 km/h schlägt dieser Tera-Coaster die aktuell schnellste Bahn in der Welt: "Dodonpa", die durch einen Start mit Druckluft 172.2 km/h erreicht. Ein interessantes Stück Wissen ist, das die 60,92 m hohe und extra entwickelte Holzachterbahn des Heide-Park ursprünglich mit einer Höhe von nur 45,72 m geplant war. Die Besitzer haben den Europäischen Coaster-Club gefragt, welche die weltweit höchste Holzachterbahn war (Son of Beast) und haben ihre Höhe auf über 60,96 m geändert. Im Grunde hat der Heide-Park eine lange Geschichte in Änderungen ihrer Pläne und Ideen um die Konkurrenz zu schlagen. In einer herausgegebenen Notiz wurde berichtet, das bei einem der Aussichtstürme im Park in nächsten Jahr (2002) von Intamin drei oder vier Freifall-Schienen an dem zentralen Turm angebracht werden sollen.
Terra Coaster Confirmed
In a press release earlier this month Heide Park confirmed that they will be opening an Intamin Mega Coaster for the 2003 season. The ride's height is confirmed to be 412.5ft tall. This will make the ride over 100ft taller than Millennium Force and allow it surpass the 100mph mark - a first for a gravity propulsion ride. Tussaud's have announced that the Terra Coaster remains a firm part of their plans for the park after the recent acquisition.
QUELLE: "www.CoasterForce.com", 29.11.2001
Terra Coaster bestätigt In einer Pressemitteilung anfang dieses Monats bestätigt der Heide-Park, dass sie in der Saison 2003 einen Intamin Mega-Coaster eröffnen werden. Die Höhe der Attraktion ist mit 125,72 m (1 Meter = 3,28095 Fuß) bestätigt worden. Diese macht die Bahn über 30 m höher als Millennium Force und erlaubt es die 160,9 km/h-Marke zu überbieten (100 mph) - als erste von der Gravitation angetriebene Bahn. Tussaud's hat angekündigt, das der Terra-Coaster ein Firmenstück ihrer Pläne für den Park nach dem aktuellen Erwerb bleibt.
"Das Gerücht, der neue Coaster im Heide-Park soll 130 Meter hoch werden, kann keineswegs bestätigt werden. Wir sind nach wie vor in der Genehmigungsphase. Und sollten abwarten, wie hoch wir überhaupt bauen dürfen.", meinte der Heide-Park heute zu dieser Meldung.
QUELLE: "www.Heide-Park.de", 30.11.2001
Tussaud's Buys 60% of Heide Park, Will Own 100% in 2003, Plans to Add Four New Rides.
British firm Tussaud's (Owners of Alton Towers, Thorpe Park, Chessington World of Adventures, The London Eye, Madame Tussaud's and other attractions in Britain) have purchased 60% of Germany's Heide Park. The deal gives Tussaud's the majority share in the park whilst original owners Tiemann retain 40% until 2003, when Tussaud's will take control of the entire park. This is similar to what happened with Port Aventura, with shares being divided between major park chains until eventually Vivendi attained total control. Tussaud's plans to add up to four new rides including a freefall tower and a giga-coaster (at last confirmation by the park was 393ft high). The other two rides are just rumoured but one could be a large dark ride. Hopefully this acquisition will allow John Wardley to work on some bigger rides than were possible in England. Heide Park recently emerged as one of Europe's fastest growing amusement parks, with a hugely successful wooden coaster, Colossos which became the world's tallest non-looping wooden coaster. Recently Tussaud's have been focussing on their UK business, but it seems they are heading back out to Europe for their future venture. Germany has a very strong leisure economy which should help the firm a great deal. Heide Park's previous owner, Hans Juergen Tiemann will receive a high position in the British Enterprise as a result of the contracts, which are already signed. Further confirmed projects Tussaud's will be undertaking at the park is the construction of a new hotel and a railway link similar to the one at Disneyland Paris. All of the park's management have been merged into the Tussaud's Group. An official press conference will take place sometime next week.
QUELLE: "www.CoasterForce.com", 25.11.2001
Tussaud kauft 60% des Heide-Park, 2003 werden sie 100% besitzen, Pläne für das Hinzufügen von vier neuen Fahrgeschäften
Die englische Firma Tussaud (Besitzer von Alton Towers, Thorpe Park, Chessington World of Adventures, The London Eye, Madame Tussaud's und anderen Attraktionen in England) hat 60% des deutschen Heide-Park gekauft. Das Abkommen gibt Tussaud die Mehrheitsanteile am Park während der Vorbesitzer Tiemann bis 2003 die restlichen 40% besitzt. Dann wird Tussaud die Kontrolle über den ganzen Park erhalten. Dieses Vorgehen ist ähnlich dem was bei Port Aventura angewendet wurde. Dort wurden die Aktien zwischen den Hauptaktionären aufgeteilt bis schließlich Vivendi die Gesamtkontrolle erhielt. Tussaud plant vier neue Attraktionen hinzuzufügen, darunter einen Freifallturm und einen Giga-Coaster (die letzte Bestätigung durch den Park war 119,72 m hoch). Die anderen beiden Fahrten sind reine Gerüchte aber einer könnte ein großer Dark-Ride sein. Die Hoffnung besteht, das der Erwerb John Wardley erlauben wird an größeren Attraktionen zu arbeiten, als sie in England möglich waren. Der Heide-Park tauchte kürzlich mit einer enorm erfolgreichen Holzachterbahn (Colossos), die die weltgrößte Holzachterbahn ohne Looping wurde, als einer der am schnellsten wachsenden Freizeitparks in Europa auf. Bis vor kurzem war Tussaud auf ihre englischen Geschäfte konzentriert, aber jetzt scheint es, das sie für zukünftige Aktivitäten und Geschäfte auf das europäische Festland zurückkehren. Deutschland hat eine sehr starke Freizeitwirtschaft, die der Firma zu einem großen Geschäft verhälfen sollte. Der Vorbesitzer des Heide-Park, Hans-Jürgen Tiemann, wird eine hohe Position in dem englischen Unternehmen als Ergebnis der Verträge, die bereits unterzeichnet sind, erhalten. Weitere bestätigte Projekte, die Tussaud in dem Park finanziell übernehmen wird, sind der Bau eines neuen Hotel und einer Bahnanbindung ähnlich der im Disneyland Paris. Die ganze Parkverwaltung und das Management des Heide-Park wurden in die Tussaud-Gruppe übernommen. Eine offizielle Pressekonferenz wird irgendwann in der nächsten Woche stattfinden.


Tussauds wächst Richtung Kontinent

Chessington/Soltau. Die britische Tussauds Group will ihre Position auf dem europäischen Kontinent stärken. Die jüngste Übernahme des deutschen Heide-Parks ist Teil eines rund 200 Millionen Pfund (322 Mill. Euro/4,4 Mrd. Schilling) starken Entwicklungsplans. Dabei geht es vor allem um den Kauf von Freizeitparks.

Beständiges Geschäft
"Die USA sind ziemlich dicht, deshalb liegt das Entwicklungspotenzial für Freizeitparks vor allem in Europa", sagte eine Sprecherin. Freizeitparks hätten den Vorteil, recht krisenbeständig zu sein. "Seit dem 11. September hat es da keine negativen Auswirkungen gegeben", sagte die Sprecherin. Wie das Unternehmen mitteilte, erhält Heide-Park-Eigentümer Hans-Jürgen Tiemann im Gegenzug "bedeutende Anteile" an der Gruppe. Über den Kaufpreis und die Höhe der Beteiligung gab es keine Angaben.
Die Tussauds Group betreibt vor allem in Großbritannien mehrere Themen-Parks mit rund zwölf Millionen Besuchern im Jahr. Außerdem besitzt sie das gleichnamige Wachsfiguren-Kabinett in London und Ableger in Amsterdam und außerhalb Europas.
QUELLE: "Kurier (Österreich)", 25.11.2001

Britische Tussauds-Gruppe kauft Heide-Park
Ein erfolgreiches niedersächsisches Familienunternehmen, der Heide-Park Soltau, geht in britische Hände über.

Soltau. Die in London ansässige Tussauds-Gruppe habe den Freizeitpark gekauft, sagte Parksprecher Klaus Müller am Freitag. Peter Philipson, Vorstandsmitglied der weltweit tätigen Finanzgruppe, teilte mit, Parkgründer Hans-Jürgen Tiemann bleibe "bedeutender Anteilsinhaber" und werde als beratender Direktor tätig sein. Mit der Tussauds-Gruppe, die Wachsfiguren-Kabinette und Freizeitparks betreibt, sei ein Investor für die seit Jahren geplanten tausend Ferien-Bungalows am Heide-Park gewonnen worden, sagte Müller. Schon im nächsten Jahr könne mit dem Bau eines 300-Betten-Hotels begonnen werden. Damit reagiere das Unternehmen auf Klagen von Besuchern, wonach es im Umkreis des Parks an Übernachtungsmöglichkeiten fehle. "Eine solche Investition ist für ein Familienunternehmen nicht überschaubar", meinte der Sprecher. Hans-Jürgen Tiemann hatte den Park 1978 eröffnet und ihn ständig um neue Tiershows und Fahrgeschäfte erweitert, zuletzt mit der weltgrößten Holzachterbahn "Colossos". Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben stets schwarze Zahlen geschrieben.
QUELLE: "Hannoversche Allgemeine", 23.11.2001

Heide-Park wechselt zur britischen Tussaud-Gruppe
Inhaber Tiemann erhält Beteiligung

Soltau. Die größte europäische Freizeitpark-Kette "Tussaud" aus England ist ab sofort neuer Besitzer des Heide-Parks in Soltau. Der bisherige Inhaber Hans-Jürgen Tiemann erhält im Gegenzug dafür eine Beteiligung an dem britischen Unternehmen. Nach unbestätigten Informationen seien entsprechende Verträge bereits unterzeichnet und das Geschäft abgewickelt.
Aus internen Gründen sei es nicht möglich gewesen, eine Mehrheitsbeteiligung an dem Park zu behalten. Tiemann werde aber "größter privater Gesellschafter" bei Tussaud. Genaue Zahlen behielt er für sich. Obwohl die Pläne offiziell erst nächste Woche vorgestellt werden sollen, heißt es in vorab veröffentlichten Agenturmeldungen, dass der Heide-Park durch die neuen Besitzverhältnisse um ein Viertel - rund 110 Hektar - seiner bisherigen Größe wachsen soll. Kernstück der Erweiterung soll eine Wohnlandschaft mit 1000 Häusern sein. Als erster Schritt ist aber der Bau eines Hotels mit 300 Betten geplant. Weitere Veränderungen: Es soll einen Bahnanschluss zum Heide-Park geben. Und bereits in zwei Jahren soll die größte Stahl-Achterbahn Europas eingeweiht werden. Den Bau des Hotels und der Wohnlandschaft bezeichnete Tiemann als "lebenswichtige Voraussetzung für die Zukunft". Nach Angaben des bisherigen Besitzers sei das britische Unternehmen aber nicht nur an dem Park, sondern auch an dem Know-how interessiert gewesen. Das Heide-Park-Management werde daher auch in die Gesamtgruppe eingebunden.
QUELLE: "Walsroder Zeitung", 23.11.2001

Tussaud wird neuer Eigentümer

Soltau. Der Besitzer des Heideparks Soltau, Hans-Jürgen Tiemann, bringt den Freizeitpark in die Londoner Tussaud-Gruppe ein. Tussaud betreibt weltweit Freizeitparks und die Wachsfigurenkabinette mit mehr als 12 Millionen Besuchern. Für den Heidepark mit seinen 1000 Saisonarbeitern und 150 dauerhaft Beschäftigten werde sich nichts ändern, hieß es. (dpa)
QUELLE: "Hamburger Abendblatt", 23.11.2001

Heide-Park Soltau: Fusion mit Tussaud

Soltau. Wie am Mittwoch die Geschäftsleitung bekannt gab, haben sich der Heide-Park Soltau und das britische Unternehmer "Tussaud" zusammengeschlossen. In Zukunft ist für den Park die Tussaud-Gruppe verantwortlich, der bisherige Inhaber Hans-Jürgen Tiemann erhält dafür eine Beteiligung an dem Unternehmen und ist somit größter privater Gesellschafter in dem Unternehmen. Die Verträge sind bereits abgewickelt. Die Kontakte kam zu stande, in Gesprächen über eine Hotelanlage. Ursprünglich habe Tiemann geplant Mehrheitsbeteiligung an den Freizeitpark zu behalten. Dies sei aber "aus internen Gründen" nach der Fusion allerdings nicht mehr möglich. Für die 200 festen Mitarbeiter im Park sowie den Saisonkräfte werde es keine Änderungen geben. Durch die Fusion steht nun dem seit 12 Jahren geplanten Wohnanlage nichts mehr im Wege. Der erste Bauabschnitt wird rund 300 Betten umfassen. Baubeginn steht allerdings noch nicht fest, "Das sei eine lebenswichtige Voraussetzung für die Zukunft" ergänzte Hans-Jürgen Tiemann.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 22.11.2001

Neuheiten 2002

Soltau. ... baut den älteren Aussichtturm zu einem neuen Freefall um. Auch wird endlich ein überdachtes Bahnhofgebäude für "Limit" gebaut und die gärtnerischen Anlagen rund um die Holzachterbahn fertiggestellt. Und 2003: Der Heide-Park feiert 25 Jubiläumjahre mit einem großen Geburtstag und einer geplanten Stahlachterbahn (Höhe 115m) ...
QUELLE: "Kirmes & Park", Ausgabe Dezember, Seite 71, ??.11.2001

Auf den Marterpfählen der Spaßgesellschaft
184 Tage lang hocken zwei Menschen auf Holzstämmen im Heidepark Soltau, einen irren Rekord und 35000 Mark im Sinn

Soltau (Von Reymer Klüver). Am Ende war es ein Duell, einem Ringen von Titanen gleich. Ja, wer das große Wort nicht scheut, wird von einem Kampf der Kulturen sprechen: das Norddeutsche gegen das Süddeutsche, Frau gegen Mann, Gut gegen Böse. Und das alles trug sich zu zwischen zwei Pfählen, zwei zweieinhalb Meter emporragenden Holzstämmen, in den sandigen Boden der Lüneburger Heide gerammt. 184 Tage haben zwei Menschen auf diesen Pfählen hockenderweise zugebracht, ein paar zehntausend Mark und einen irren Rekord im Sinn und vielleicht eine vage Vorstellung von Ruhm und Ehre. Am Donnerstag nun sind sie herabgestiegen von ihren Höhen, als neue Champions im Pfahlsitzen, einer der Weltmeisterschaften dieser Tage der etwas bizarreren Sorte.
Denn der Wettbewerb fand statt mitten in einem Freizeitpark, genauer gesagt, im holländischen Teil des Heide-Parks Soltau. Dort hatten sie die Pfähle aufgereiht. Auf ihnen konnten es sich die Titelaspiranten so gemütlich einrichten, wie es eben auf einer Fläche von 40 mal 60 Zentimetern geht, gegen die Unbill des norddeutschen Wetters nur geschützt durch einen weißen Langnese-Sonnenschirm. Alle zwei Stunden durften sie für höchsten zehn Minuten diese Marterpfähle des Vergnügungszeitalters verlassen. Wer am längsten aushält, nicht nur schlechte Witterung, sondern auch die neugierigen Blicke und mitunter abfälligen Witzchen der Zerstreuung suchenden Besucher des Parks, hat gewonnen.
Und weil das Pfahlsitzen angeblich eine ur-holländische Tradition ist, kam den Marketing-Leute des Vergnügungsparks die Idee, einen solchen Wettbewerb doch vor der Kulisse von nachgebauten Delfter Häuserfronten und einer geschrumpften Holländer-Mühle als Werbegag ins Leben zu rufen. Das war vor vier Jahren.
Seither lief die Sache prima. Immer wieder mal purzelte einer im Schlaf vom Stamm, aber sonst passierte nichts Ernsthaftes. Die meisten verpassten es, am Ende ihrer zehnminütigen Pausen wieder rechtzeitig auf dem Baum zu sein. Bisher am längsten hielt es ein Münchner oben aus, 167 Tage. Das war eine Attraktion und preiswerte Werbung für den Park.
Doch in diesem Jahr kam alles anders. Es fing damit an, dass anstatt der zehn Pfähle erstmals nur neun besetzt waren: Ein Kandidat war in der Nacht vor der Anreise verunglückt. Und dann kamen binnen Tagen sechs der neun Aspiranten nicht mehr rechtzeitig auf den Pfahl. "Alles deutete auf einen schnellen Wettbewerb hin", sagt Klaus Müller, Sprecher des Heide-Parks. Die letzten drei harrten dann allerdings aus - und am Ende drohte ihr Wettbewerb gar aus dem Ruder zu laufen: Denn selbst als der Park am 4. November zur Winterpause schloss, blieben sie hocken. Das heißt vor allem die Sitzenbleiber von Pfahl 3 und Pfahl 9, die 29 Jahre alte Cordula Straub aus Hannover und der 38-jährige Roland Maier aus dem schwäbischen Cleebronn, inzwischen der neue Weltrekordhalter. Der Mann auf Pfahl 5, der 30-jährige Maurermeister Wilko Jäschke aus Jüterbog in Brandenburg, galt nur als Mitläufer. Er kam denn auch in der vergangenen Woche vorzeitig herunter.
Nicht, dass der Park auf ein Überwintern seiner Dauergäste nicht vorbereitet gewesen wäre: Die fünf Saisonkräfte, die zur Betreuung der Pfahlsitzer rund um die Uhr eingestellt waren, wurden weiterbeschäftigt. PR-Mann Müller hatte sich schon einen Adventskalender überlegt, ja selbst für Heiligabend am Pfahl gab es erste Ideen: Straubs Mutter wollte drei Gänse stiften, und Müllers "Mütterchen", wie er sagt, wollte erzgebirgische Kartoffelklöße zubereiten.
Die Pläne schienen bitter nötig zu sein. Denn ein Drama auf Pfählen vollzog sich nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit (wenn man vom Personal absieht): Keiner der beiden Kontrahenten wollte nach all der Quälerei von sich aus aufgeben. Der Schwabe nicht, weil er die ausgelobten 35000 Mark Siegprämie für sein Häusle brauchen kann. Die Frau nicht, weil sie dem männlichen Kontrahenten den Sieg nicht gönnte. Hatte er nicht einfach nur die Tatsache ihres Geschlechts ausgenutzt? Dass sie sich täglich geduscht hat, und Pausen auch deshalb brauchte, weil sie monatlich ihre Regel hatte in all dieser Zeit? Er aber seine Auszeiten auf das Nötigste begrenzte und so einen Vorsprung von 50 Stunden und mehr herausholte? Ja, solcherart sind die Gedanken, wenn Menschen ein halbes Jahr ihr Leben einfach aussitzen.
Der Wettbewerb ist übrigens auf Video aufgezeichnet: 4324 Stunden und zehn Minuten. Nonstop.
QUELLE: "Süddeutschen Zeitung", 16.11.2001

Heide-Park: Auch 2002 Pfahlsitz-Weltmeisterschaften
Anmeldungen ab sofort möglich - Erste Bewerbungen liegen vor

Soltau. Auch 2002 wird es die Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park Soltau geben. Wie die Parkleitung am Donnerstag mitteilt, finden die 6. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften ab Mai 2002 wieder im "holländischen Stadtteil" statt. Die Regeln bleiben unverändert.
Bewerbungen für diesen weltlängsten Wettkampf können ab sofort an den Heide-Park Soltau geschickt - oder gemailt werden.

Die Kontaktadresse: Heide-Park Soltau GmbH, Stichwort "Pfahlsitzen", 29614 Soltau oder über Email: info@heide-park.de
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 15.11.2001

5. Pfahlsitzen mit neuem Rekord beendet

Soltau. Nach 184 Tagen ist der neue Weltrekordler im Pfahlsitzen - Roland Maier aus Cleebronn im Kreis Heilbronn - abgestiegen. Im HEIDE-PARK Soltau überbot er die alte Bestmarke um 17 Tage.
QUELLE: "PSüdwest Text", 15.11.2001

Ministerpräsident gratuliert "seinem" Weltmeister
Einladung zum Neujahrsempfang

Soltau/Cleebronn. Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Erwin Teufel, hat am Donnerstagnachmittag dem neuen Weltmeister im Pfahlsitzen, seinem schwäbischen Landsmann Roland Maier zu seinem Titel herzlich begrüßt. In einem dem Heide-Park Soltau übermittelten Fax spricht Teufel "mit großer Freude von dem grandiosen Rekord in dieser gleichermaßen ungewöhnlichen wie interessanten Sportart". Er freue sich darüber, "dass es Ihnen durch Sitzfleisch und Ausdauer gelungen ist, den bestehenden Weltrekord auf exakt 184 Tage und eine Stunde zu vergrößern."
Als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg sei es Teufel klar, dass die Bürgerinnen und Bürger dieses Bundeslandes viele Talente hätten und nahezu alles können. Dass wir aber auch den Weltmeister im Pfahlsitzen stellen werden, das hätte ich mir nie träumen lassen," stellt Teufel fest.
Der Ministerpräsident lädt Roland Maier "in Anerkennung Ihres Weltmeistertitels" zum Neujahrsempfang von Baden—Württemberg am 13. Januar 2002 in den Rosengarten nach Mannheim ein.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 15.11.2001

Schwabe neuer Weltmeister im Pfahlsitzen

Soltau/Cleebronn (Kreis Heilbronn). Roland Maier aus Cleebronn wird neuer Weltmeister im Pfahlsitzen. Dies teilte der Heidepark Soltau am Dienstag mit.
Wegen "arktischer Kälte" mit minus zehn Grad werde der Wettbewerb im Heidepark nach 184 Tagen zu Ende gehen. Der 38-jährige Maier und die 29 Jahre alte Cordula Straub aus Hannover wollen an diesem Donnerstag gemeinsam von ihren 2,50 Meter hohen Holzböcken absteigen. Da der Schwabe einen Stundenvorsprung hat, ist er der neue Weltmeister im Pfahlsitzen.
"Wir wollten unsere Gesundheit nicht unnötig aufs Spiel setzen, und deshalb haben wir uns geeinigt, dass wir am Donnerstag gemeinsam absteigen", sagte Straub. Beide Pfahlsitzer haben den alten Weltrekord des Bayern Peter Goldmann um 17 Tage übertroffen. Dem Sieger winkt nun ein Preisgeld von 35.000 Mark (17 895 Euro), die Zweite muss sich mit 15.000 Mark zufrieden geben. "Ich bin mir sicher, dass sich die beiden gütlich geeinigt haben", sagte Heidepark-Sprecher Klaus Müller.
Maier konnte einen Vorsprung von mehreren Stunden erreichen, weil er die 10-minütigen Pausen nicht immer wahrgenommen hatte. Erst vor wenigen Tagen war der dritte Pfahlsitzer, der 30 Jahre alte Wilko Jäschke aus dem brandenburgischen Jüterbog, abgestiegen. Die beiden anderen harrten auf den Holzpfählen weiterhin aus, obwohl der Freizeitpark am Wochenende geschlossen wurde. Cordula Straub hat einen Damen-Weltrekord aufgestellt.
QUELLE: "Stuttgarter Zeitung", 14.11.2001

Rekord-Pfahlsitzer steigen ab

Soltau. Nach 184 Tagen geht morgen die Pfahlsitzer-Weltmeisterschaft im Heidepark Soltau wegen Kälte zu Ende. Cordula Straub (29) und der neue Weltrekordler Roland Maier (38) wollen absteigen.
QUELLE: "Hamburger Abendblatt", 14.11.2001

Finale der 5. Weltmeisterschaften im Pfahlsitzen:
ROLAND MAIER UND CORDULA STRAUB STEIGEN AB

Soltau. Am Donnerstag um 11 Uhr ist der Schwabe neuer Weltmeister - Hannoveranerin stellt Damen-Weltrekord auf.
Die 5. Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen geht ihrem Ende entgegen. Am Donnerstag, 15. November, 11 Uhr werden die 29jährige Hannoveranerin Cordula Straub und der 38jährige Roland Maier aus dem schwäbischen Cleebronn gemeinsam absteigen. Da der Schwabe einen Stundenvorsprung hat, ist er der neue Weltmeister im Pfahlsitzen. Cordula Straub darf allerdings genau so stolz auf ihre Leistung sein, die vor ihr noch noch keine Frau weltweit erreichte. 184 Tage und eine Stunde sitzen die beiden am Donnerstag auf ihren 2,50 Meter hohen Holzböcken im Heide-Park Soltau. Sie übertreffen den alten Weltrekord des Müncheners Peter Goldmann um sage und schreibe 17 Tage.
Auslöser des zuletzt noch etwas überraschend schnellen Endes des diesjährigen Wettkampfes war die fast schon arktische Kälte in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Minus 10 Grad wurden im "holländischen Stadtteil" des Heide-Park gemessen. "Wir wollten unsere Gesundheit nicht unnötig auf das Spiel setzen, und deshalb haben wir uns geeinigt, dass wir am Donnerstag gemeinsam absteigen," sagt Cordula Straub. "Ich bin sehr froh, dass ich diesen zweiten Platz erreichen werde." Selbst Roland Maier, der nicht immer einer Meinung mit seiner Kontrahentin war, räumt ein: "Cordula hat großartig gekämpft. Sie darf stolz auf ihre Leistung sein."
Der Schwabe wird dafür sorgen, dass der Weltmeistertitel - und der Weltrekord - zunächst einmal im Süden Deutschlands bleiben. Nach einem imposanten Wettkampf ist er nicht unverdient neuer Champion geworden. Allerdings erst, nachdem die tapfere Hannoveranerin Cordula Straub aus Vernunftsgründen immer wieder das Gespräch mit ihm gesucht und eine Einigung gefunden hat.
Die Verlagsgruppe Weltbild, der Hauptsponsor der Veranstaltung, stiftet insgesamt 30 000 Mark als Erlös aus dem Pfahlsitzen für das bundesweite Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche, die sogenannte "Nummer gegen Kummer". Pro Pfahlsitzertag hatte der Augsburger Medienhändler 150 Mark zur Verfügung gestellt und diesen Betrag aufgrund der grandiosen Leistung der Pfahlsitzer auf 30 000 Mark aufgerundet.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 13.11.2001

Brandenburger Pfahlsitzer steigt ab

Soltau. Die Nachricht kam am Freitagvormittag gegen 11.30 Uhr und schlug ein wie eine Bombe: Der 30jährige Wilko Jäschke aus dem brandenburgischen Jüterbog wird um 12.40 Uhr von seinem 2,50 Meter hohen Pfahl im Heide-Park Soltau absteigen und damit aus dem Titelkampf um den 5. Weltmeisterschaftstitel im Pfahlsitzen ausscheiden. Jäschke gab "dringende familiäre Gründe" an. "Der Onkel meiner Freundin ist sehr schwer krank. Ich muß ihn unbedingt noch einmal sehen." Am Freitagnachmittag holen Freunde aus Jüterbog Jäschke mit ihrem Auto ab.
Wilko Jäschke ist damit Dritter der diesjährigen Pfahlsitz-Weltmeisterschaften. Er erreichte die imposante Sitzleistung von 178 Tagen und übertraf den alten Weltrekord um 11 Tage. 4169 Stunden und 20 Minuten (reine Sitzzeit ohne Pausen) hielt er es bei Wind und Wetter - zuletzt sogar bei Frost - im Heide-Park in luftiger Höhe aus.
Nun sitzt nur noch ein Duo auf den Heide-Park-Pfählen, die 29jährige Hannoveranerin Cordula Straub, die bestürzt auf das Ausscheiden von Wilko Jäschke reagierte, und der 38jährige Roland Maier aus dem schwäbischen Cleebronn. Er verzog keine Miene, als er von dem vorzeitigen Abstieg Jeschkes erfuhr.
Wilko Jäschke sagt, der Onkel sei sein zweiter Vater. "Ich weiss nicht, wie schlecht es ihm geht. Aber meine Freunde haben mir geraten, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen." Dort wartet auch seine Freundin, die ihn so schnell wie möglich heiraten möchte.
Weitere Informationen: Heide-Park Soltau GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Klaus Müller, Telefon: 05191-91248, Fax: 05191-91606, Email: mueller@heide-park.de
QUELLE: "Homepage der Pfahlsitzweltmeiterschaft", 09.11.2001

Pfahlsitzer trotzen Minusgraden im Heide-Park

Soltau. Die erste Frostnacht dieses Jahres haben die Pfahlsitzer im Heide-Park Soltau gut hinter sich gebracht. Obwohl am Freitagmorgen minus zwei Grad gemessen wurden, fühlte sich Cordula Straub aus Hannover auf ihrem Pfahl pudelwohl. "Ich bin heute morgen zwar auf den glatten Brettern leicht weggerutscht, und rings um uns herum haben sich auf den Wasserpfützen kleine Eisflächen gebildet, aber jetzt kommt schon wieder die Sonne heraus, und ich habe gut geschlafen." Hauptsache, der ewige Regen höre endlich auf. "Bei Frost kann ich das viel eher ertragen."
Etwas anders reagiert der "Tabellenführer", der Schwabe Roland Maier. "Bei uns zuhause wird auf den Straßen immer schon frühmorgens gestreut, vielleicht sollte man das hier auch machen. Denn es war a...glatt gewesen."
Maier sagt, es sei sehr kalt gewesen in dieser Nacht. "Überall hat man diese Kälte gespürt. Das ist nicht mehr angenehm."
Noch um 9 Uhr morgens schlief Wilko Jäschke, der überhaupt keine Probleme mit der Kälte zu haben schien. Aber die nächsten Nächte in der Heide werden sicherlich nicht wärmer werden.....
Weitere Informationen: Heide-Park Soltau GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Klaus Müller, Telefon: 05191-91248, Fax: 05191-91606, Email: mueller@heide-park.de
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 09.11.2001

Heide-Park Soltau zieht "zufriedenstellende" Bilanz
Wieder zwei Millionen Gäste im Soltauer Freizeit-Park - "Colossos" zog die Massen

Soltau. Zufrieden mit der Saison 2001 ist der Heide-Park Soltau. "Angesichts der gesamtwirtschaftlichen negativen Entwicklung freuen wir uns, das Ergebnis des guten 1999er Jahres erreicht zu haben," heißt es in einer Erklärung der Parkleitung. Mit rund zwei Millionen Gästen konnte die Bilanz des vergangenen Expo-Jahres allerdings wieder deutlich verbessert werden. Hauptgrund dafür dürfte die Eröffnung der größten Holzachterbahn der Welt, "Colossos" gewesen sein, die sogar den Besucheranteil aus dem Ausland erheblich verbesserte. Das 45 Millionen teure gigantische Bauobjekt fasziniert nach wie vor Menschen jeden Alters. Mehr als 600 Journalisten aus dem In- und Ausland berichteten über dieses weltweit einzigartige Projekt.
Im Heide-Park war man wetterbedingt mit dem Start zu Ostern, als es sogar noch schneite, mit schlechtem Wetter zum Pfingstfest und mit einem total verregneten September nicht zufrieden. Allerdings gab es im Frühjahr bei den Schulklassen eine gute Aufwärtstendenz, die sich in den Sommerferien mit starkem Besuch der Urlauber fortsetzte. Mittlerweile hat der Park einen sehr starken Bekanntheitsgrad erreicht, nicht nur in ganz Deutschland, sondern - eben durch den Bau der Holzachterbahn - und durch das ständig wiederkehrende Pfahlsitzen weltweit.
Das Medieninteresse war noch nie so groß wie in diesem Jahr. Printmedien aus vielen Ländern, Fernseh- und Rundfunkteams sowie zahlreiche Fachzeitschriften berichteten regelmässig aus dem Park. Zahlreiche Veranstaltungen wurden durchgeführt, Höhepunkte waren dabei die Internationale Niedersachsen-Radrundfahrt im Frühjahr und der Hermann-Löns-Lauf im September. Erstmals war Bravo-TV mit einer mehrtägigen Veranstaltung im Park, eine Wiederholung ist angekündigt.
Zwar ging am vergangenen Sonntag die Saison 2001 zu Ende, aber die 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften laufen immer noch. Die drei verbliebenen Pfahlhocker sorgen dafür, dass der Park noch lange nicht aus den Schlagzeilen gerät. So hat sich eine der größten Fernseh-Unterhaltungshows der USA für diese Woche angekündigt, um über diesen so skurilen Wettkampf zu berichten. Wer weiß, wie lange die Pfahlhocker im Heide-Park noch sitzen bleiben?
Der Park wird im kommenden Jahr vor allem die gärtnerischen Anlagen rund um die Holzachterbahn herstellen und das Bahnhofsgebäude der Hängeloopingbahn "Limit" fertiggebaut haben. Auf Hochtouren laufen die Genehmigungsverfahren für den geplanten Bau der größten Stahlachterbahn der Welt, die im 25. Jubiläumsjahr 2003 in Betrieb genommen werden soll.
Am 23. März 2002 geht der Park in seine 24. Saison, die bis zum 27. Oktober laufen wird. Dann mit neuer Power und neuen Überraschungen.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 05.11.2001

5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park Soltau:
HEIDE-PARK GEHT IN DIE WINTERPAUSE -UND SIE HOCKEN WEITER

Soltau. Die 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park Soltau werden auch nach dem offiziellen Ende der diesjährigen Parksaison durchgeführt. Alle drei noch verbliebenen Pfahlhocker blieben am Sonntag, dem letzten Saisontag des Heide-Park in diesem Jahr, sitzen und kündigten an, den Wettkampf gegeneinander bis zu endgültigen Entscheidung durchzuführen.
Die Hannoveranerin Cordula Straub, der Jüterboger Wilko Jäschke und der Cleebrunner Roland Maier sitzen seit nunmehr 173 Tagen auf ihren 2,50 Meter hohen Pfählen im Heide-Park und haben den alten Weltrekord, der im vergangenen Jahr mit 167 Tagen und einer Stunde aufgestellt wurde, schon längst übertroffen.
Ein Versuch von Cordula Straub und Wilko Jäschke, den Schwaben Roland Maier zum gemeinsamen Absteigen am Sonntag zu bewegen, scheiterte. Maier erklärte, er werde auf jeden Fall als letzter vom Fall steigen. "Ich könnte noch bis zum Juni kommenden Jahres sitzen". Daraufhin erklärten die beiden anderen Pfahlhocker, dass sie ebenfalls in ihren "Zweitwohnungen" bleiben wollten.
Im Heide-Park bereitet man sich nun schon auf Nikolaus vor. Der Park stellt für den Wettkampf nach Saisonschluß extra zwei Mitarbeiter zur Verfügung, die sich zu jeder Stunde um die Pfahlsitzer kümmern. "Wir haben uns auf alles eingestellt," heißt es aus der Heide-Park-Jury zu diesem unglaublichen Wettkampf.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 05.11.2001

Heidepark Soltau schließt
Pfahlsitzer bleiben trotzig hocken
Sprecher: Frost wird das Ende einläuten - Gehen kein Risiko ein

Soltau/Halle/MZ. "Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, am 4. November, dem Tag an dem der Freizeitpark schließt, gemeinsam mit Roland Maier abzusteigen. Jeder hätte dann die gleiche Stundenzahl erreicht", erzählt die Pfahlsitzerin Cordula Straub aus Hannover. "Erstmals hätte es ein trio gegeben, das Weltmeister geworden wäre."
Doch daraus wird leider nichts. Trotz bevorstehender Winterpause im Heidepark Soltau bleiben die drei Pfahlsitzer auf ihren Podesten trotzig hocken. Bereits am Montag hatten die drei den Weltrekord mit 167 Tagen und zwei Stunden eingestellt.
Dabei hatten Cordula Straub und der Brandenburger Wilko Jäschke alles versucht, den stillen Schwaben Roland Maier davon zu überzeugen, den Sitz-Marathon zu beenden. "Jeder von uns hätte 20.000 Mark eingestrichen", berichtet Straub. "Aber Roland lehnte ab." "Ihr könnt ja absteigen, ich will die 35.000 Mark für den Sieger haben", sagt er.
Cordula Straub, inzwischen gar nicht mehr traurig über Maiers Entscheidung, hat schon einen Bundeswehrschlafsack angefordert, der besonders große Kältegrade aushält. Auch Wilko Jäschke aus Brandenburg hat sich entschieden: Er will weiter sitzen. Per Radio hat er seine treuen Fans aufgerufen ihn tüchtig zu unterstützen. Er hofft, dass am Sonntag noch einmal viele Besucher kommen und ihn und seine Mitstreiter kräftig motivieren werden. Auch seine Freundin, die er bald heiraten möchte.
"So etwas haben wir noch nicht erlebt", sagt Klaus Müller, Sprecher des Heideparks gegenüber der MZ. Man werde die drei aber keinesfalls drängen, abzusteigen. Gesundheitlich seien die drei top in Form. Dennoch, so Müller, werde man kein Risiko eingehen. Sollte die Gesundheit der Teilnehmer zu sehr strapaziert werden, werde der Park in das Geschehen eingreifen. Am kommenden Sonntag besteht letztmalig die Gelegenheit, die Pfahlsitzer live im Freizeitpark sitzen zu sehen. "Der Park geht termingerecht in die Winterpause", meint Müller. Wir rechnen aber noch einmal mit 7.000 Besuchern."
Das Ende des Pfahlsitz-Wettbewerbs sieht der Heidepark-Sprecher spätestens wenn der erste Frost kommt. "Aber", so Müller, "es gibt auch schon Vorbereitungen, am 6. Dezember den Nikolaustag zu begehen."
QUELLE: "Mitteldeutsche Zeitung", 02.11.2001
< Die drei neuen Weltrekordsitzer am 29.10.2001 >
Das Pfahlsitzer-Trio Cordula Straub (Hannover), Wilko Jaeschke aus Jüterborg in Brandenburg (Mitte) und Roland Maier (Cleebronn).


Heide-Park und "Colossos" sagen Tschüß bis zur nächsten Saison

Am kommenden Sonntag, 4. November schließt der Heide-Park Soltau seine Pforten. Nach einer doch noch erfolgreichen Saison, zu der besonders der Bau der größten Holzachterbahn der Welt, "Colossos", beigetragen hat. Mehr als 2 Millionen Gäste kamen in den Park, darunter viele Coaster-Fans aus aller Welt. Am 23. März 2002 geht es dann in die 24. Saison. Und dazwischen wird kräftig gearbeitet im Park.
Übrigens: Die Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park gehen allerdings auch über das Saisonende hinaus weiter.
Weitere Infos unter Telefon: 05191-91248 oder Fax: 05191-91606, (Klaus Müller - Pressesprecher des Heide-Park Soltau) oder mueller@heide-park.de
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 31.10.2001

Rekord - aber kein Ende auf dem Pfahl

< Die drei neuen Weltrekordsitzer am 29.10.2001 >
Weltrekordler: Cordula Straub, Wilko Jaeschke (links), und Roland Maier
In einem halben Jahr passiert in einem ganz gewöhnlichen Durchschnittsleben doch so einiges. Man arbeitet, genießt freie Zeit mit der Familie, trifft sich mit Freunden, geht ins Kino und fährt vielleicht in den Urlaub ... Nicht so die Hannoveranerin Cordula Straub (29), der bRandenburger Wilko Jäschke (30) und Roland Maier (38) aus Baden- Würtemberg - sie sitze seit 167 Tagen auf 2,50 Meter hohen Pfählen im Heidepark Soltau, trotz Hitze, Kälte und Regen. Endlich haben sie ihr Ziel erreicht. Gestern um 13 Uhr haben sie den eltrekord des Münchners Peter Goldmann (34) gebrochen.
Nun sollte man meinen, dass so eine lange gemeinsame Zeit zusammenschweißt. Aber weit gefehlt: Zumindest Straub und Maier können sich nicht riechen. Es begann damit, dass der Baden-Würtemberger der Hannoveranerin angeblich doppeldeutig übers Haar strich und endet jetzt mit Vorwürfen Maiers, seine Telefonate würden belauscht.
Den Vorschlag von Straub und Jäschke - die sich gut verstehen - am 4. November, dem Saisonende im Heidepark, als gemeinsame Gewinner vom Pfahl zu steigen und mit je 20.000 Mark nach Hause zu gehen, lehnte Maier jedenfalls rigoros ab. Und so sitzen die drei noch immer.
Straub sagt dazu nur bissig: "Maiers sture Haltung macht mich nur noch trotziger. Jetzt harre ich erst recht aus."
QUELLE: "Neue Presse (Leute von heute)", 30.10.2001


Neuer Weltrekord im Pfahlsitzen
Trio harrt seit 167 Tagen aus

Soltau. Erstmals hat ein Trio im Heide-Park Soltau den bisherigen Weltrekord im Pfahlsitzen von 167 Tagen gebrochen. Die drei übrig gebliebenen Wettstreiter der 5. Internationalen Weltmeisterschaften im Pfahlsitzen - Cordula Straub aus Hannover, Roland Maier aus Cleebronn in Baden-Würtemberg und Wilko Jäschke aus dem brandenburgischen Jüterborg - saßen gestern um 13 Uhr zwei stunden länger als der Bayer Peter Goldmann im vergangenen Jahr.
Ein Ende des skurrilen Wettkampfes auf den 2,50 Meter hohen Pfählen ist jedoch noch nicht abzusehen. Trotz Regen und Kälte wollen alle drei beharrlich weiter hocken bleiben, auch wenn der Park am 4. November seine Pforten schließt. "Ich will den neuen Weltrekord unbedingt nach Baden-Würtemberg holen", sagt der 38-jährige Maier. Jäschke ist froh, wenn allles vorbei ist. Straub kann sich dagegen das Weihnachtsfest auf dem Pfahl vorstellen.
Auf den neuen Weltmeister wartet eine Prämie von 35.000 (17.895 €) Mark. Der zweite und dritte Platz bringt bis zu 20.000 Mark.
QUELLE: "Allgemeine Zeitung Uelzen", 30.10.2001
< Die drei neuen Weltrekordsitzer am 29.10.2001 >
Auf einem der Pfähle im "Heide-Park" Soltau sitzen die Teilnehmer Cordula Straub, Wilko Jaeschke (Mitte), und Roland Maier.


Neuer Weltrekord

Gleich drei ausdauernde Wettstreiter haben im Heide-Park Soltau den Weltrekord im Pfahlsitzen von 167 Tagen gebrochen. Die übrig gebliebenen Kontrahenten der 5. Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen hatten am Montag um 13 Uhr zwei Stunden länger gesessen als der bisherige Rekordhalter Peter Goldmann aus Bayern im vergangenen Jahr. Ein Ende des skurrilen Wettkampfes auf den 2,50 Meter hohen Pfählen ist für Cordula Straub aus Hannover, Roland Maier aus Baden-Württemberg und Wilko Jäschke aus Brandenburg noch nicht abzusehen. Trotz Regen und Kälte wollen alle beharrlich weiter hocken bleiben, auch wenn der Park am 4. November schließt.
QUELLE: "Hannoversche Allgemeine Zeitung", 30.10.2001

Weltrekord: Fünfeinhalb Monate auf Pfählen gehockt

Mit 167 Tagen und zwei Stunden gibt es einen neuen Weltrekord im Pfahlsitzen. Gestern um 13 Uhr überboten eine Frau und zwei Männer bei der 5. Weltmeisterschaft im niedersächsischen Soltau die bisherige Bestmarke um eine Stunde. Seit dem 15. Mai hocken Cordula Straub aus Hannover, Wilko Jäschke aus dem brandenburgischen Jüterbog und Roland Maier aus Cleebronn in Schwaben auf 2,50 Meter hohen Pfählen im Heidepark Soltau. Sie blieben als letzte von neun Teilnehmern übrig und trotzen seit fast einem halben Jahr Kälte, Hitze, Regen und Sturm. Die 29-jährige Straub wurde bereits wegen Zahnschmerzen direkt auf dem Pfahl behandelt. Wer als Letzter vom Pfahl steigt, bekommt als Siegprämie 35 000 Mark. Der Heidepark hat bereits einen "Überwinterungsplan" erstellt. Am 4. November schließt der Park, das Trio will weitermachen. Die drei hatten sich nicht einigen können, gemeinsam Anfang November abzusteigen und die Siegprämie zu teilen. Das Pfahlsitzen ist eine Tradition aus den Niederlanden. Die Holländer erinnern mit "Paalsitten" an eine Sturmflut in den 50er Jahren, bei der sich viele Menschen auf Weidepfähle retten konnten.
QUELLE: "Ostsee-Zeitung", 30.10.2001

Jüterboger mit Sitzfleisch: 167 Tage auf dem Pfahl

Nach 167 Tagen war es gestern um 12.01 Uhr endlich geschafft: Seit diesem Augenblick darf sich Wilko Jäschke (30) aus Jüterbog Weltrekordhalter im Pfahlsitzen nennen. Gemeinsam mit zwei weiteren Kandidaten aus Hannover und Cleebronn (Baden-Württemberg) überbot der Teltow-Fläminger im Heidepark Soltau den Vorjahresrekord.
Jäschke will allerdings in den nächsten Tagen die Segel streichen, weil die anderen Kandidaten leider kein Zeichen von Schwäche im Sitzmarathon zeigen. Der arbeitslose Maurer: "Ich habe genug." Die anderen dagegen wollen durchhalten, selbst wenn der Vergnügungspark am Wochenende schließt. Nur auf einen Trostpreis besteht der Jüterboger, der durch die kuriose Aktion vermutlich zu einem Job in einem Schlachthof kommt: "Ich will den Pfahl für meinen Vorgarten, schließlich hat er mich genug gequält."
QUELLE: "Berliner Morgenpost", 30.10.2001

Neuer Weltrekord im Pfahlsitzen
Drei Teilnehmer harren seit 167 Tagen aus

Bei den fünften Pfahlsitzmeisterschaften im Heide-Park Soltau ist am Montag ein neuer Weltrekord aufgestellt worden. Um 13 Uhr hatten die drei Teilnehmer Cordula Straub aus Hannover, Wilko Jäschke aus Jüterborg in Brandenburg und Roland Maier aus dem schwäbischen Cleebronn seit 167 Tagen und einer Stunde auf ihren Hochsitzen ausgehalten. Damit übertrafen sie den im Vorjahr aufgestellten Rekord um eine Stunde. Wer jetzt als letzter vom Pfahl steigt, erhält nach Angaben des Parksprechers Klaus Müller als neuer Weltmeister 35.000 Mark. Der Zweitplatzierte geht mit 15.000 Mark nach Hause, der dritte mit 5.000 Mark. Der Wettbewerb hatte im Mai mit acht Teilnehmern begonnen. Binnen drei Tagen waren fünf ausgeschieden. Dank des außerordentlichen Beharrungsvermögens der verbliebenen Teilnehmer ist ein Ende des Sitzmarathons jetzt noch nicht abzusehen. Die 29-jährige Straub kündigt an, mindestens bis Samstag durchhalten zu wollen, wenn der Vergnügungspark für den Winter schließt. Ihr neun Jahre älterer Konkurrent Maier will nach eigenen Angaben nicht vor ihr vom Pfahl steigen. Der Veranstalter will sicherstellen, dass die Pfahlsitzer auch nach der Schließung weiter versorgt werden, sagte Müller.
QUELLE: "Kieler Nachrichten", 30.10.2001

Sinnhaftigkeit

Ein Brandenburger hat gemeinsam mit zwei Kollegen aus Baden-Württemberg und Niedersachsen den Weltrekord im Pfahlsitzen gebrochen. Die drei sitzen seit 167 Tagen in Jüterborg auf 2,50 Meter hohen Streben. Nur nicht einschlafen!
QUELLE: "TAZ - die Tageszeitung", 30.10.2001

dpa und AP berichten über Pfahlhocker

Soltau. Ein breites Spektrum von Medien hat auch über den 150. Tag bei den Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park informiert. So berichteten die unter anderem die beiden Nachrichtenagenturen AP und DPA über die großartige Leistung der drei noch verbliebenen Pfahlhocker, die Märkische Oderzeitung wie auch die Märkische Allgemeine, die Neue Presse Hannover sowie die Rundfunksender Radio ffn Hannover, Radio BB Potsdam, Hitradio Antenne Hannover und Radio Ton aus Heilbronn. Pfahlsitzen ist in aller Munde.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 30.10.2001

Neuer Weltrekord im Pfahlsitzen

Wilko Jäschke aus Jüterbog (Teltow-Fläming) und seine beiden Mitstreiter sind neue Weltrekordler im Pfahlsitzen. Die zwei Männer und eine Frau überboten am Montag um 13 Uhr im Heidepark Soltau die alte Bestmarke um eine Stunde und sitzen nunmehr seit 167 Tagen und zwei Stunden auf einem Pfahl mit einer Sitzfläche von 40 mal 60 Zentimeter. "Es ist kaum zu glauben, ich kann es nicht fassen", so die erste Reaktion von Wilko Jäschke, der aber auch langsam wieder nach Hause möchte. Wann er jedoch absteigen wird und den Wettstreit um den Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde damit beendet, bleibt ein Geheimnis. "Erst mal den Weltrekord heute überstehen und dann bleibe ich noch ein paar Tage, ich weiß aber noch nicht, wie viele es werden." Bei -20 Grad Celsius glaubt er jedoch kaum daran, noch auf dem Pfahl in Soltau zu sitzen. Seine beiden Mitstreiter sind Cordula Straub aus Hannover und der Schwabe Roland Maier. Letzterer führt derzeit, weil er Pausen ungenutzt ließ, die ihm nun angerechnet werden. Alle zwei Stunden dürfen sie für zehn Minuten den Pfahl verlassen und menschliche Bedürfnisse erledigen. Dem Sieger winken neben dem Eintrag ins Rekordbuch 35 000 Mark Preisgeld.
QUELLE: "Märkische Oderzeitung", 29.10.2001

Neuer Weltrekord im Pfahlsitzen

Heide-Park Soltau. Erstmals hat ein Trio den neuen Weltrekord im Pfahlsitzen aufgestellt. Cordula Straub (Hannover), Wilko Jäschke (Jüterbog) sowie Roland Maier (Cleebronn) sitzen nun 167 Tage und Nächte und genau zwei Stunden auf ihren Pfählen im "holländischen Stadtteil" des HEIDE-PARKs und haben damit die alte Bestleistung des Münchners Peter Goldmann aus dem Jahr 2000 um eine Stunde übertroffen. Dem Sieger der Weltmeisterschaft winken bei Aufstellung eines neuen Sitzzeit-Weltrekordes neben dem Preisgeld von 20.000 Mark eine zusätzliche Weltrekordprämie in Höhe von nochmals 15.000 Mark. Darüber hinaus wird auf den Pfählen auch für einen guten Zweck gesessen. Jeden angefangenen Tag, den noch Pfahlsitzer auf den Pfählen hocken, spendet die Verlagsgruppe "Weltbild", die als Hauptsponsor dieses Wettbewerbes auftritt, 150 Mark für das Kinder- und Jugendtelefon "Nummer gegen Kummer". Bis zum heutigen Tag sind bei der Charity-Aktion des Augsburger Medienhändlers bereits 25.200 Mark zusammengekommen. Der Erlös wird Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf, Schirmherrin der Bundes Arbeits Gemeinschaft Kinder- und Jugendtelefon e.V. (BAG), zur Verfügung gestellt.
Das Pfahlsitzen wurde in den Niederlanden "geboren". Zu Beginn der 50er Jahre wurde das flache Land von einer großen Sturmflut heimgesucht. Viele Menschen konnten sich nur noch auf Weidepfähle retten und wurden dort von Hubschraubern geborgen. Die Holländer erinnern an diese denkwürdigen Tage noch heute mit dem "Paalsitten", das in ihren Flussläufen im Sommer stattfindet. Der HEIDE-PARK griff diese Tradition auf und startete zur Eröffnung des holländischen Stadtteils im Park vor fünf Jahren erstmals die Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen. Seitdem hat sich der Park zur weltweiten Kultstätte des Pfahlhockens entwickelt. Besucher und Medien aus vielen Ländern der Erde zeigen sich fasziniert über diesen skurrilen Wettkampf. Am 15. Mai 2001 standen zehn Pfähle zum Start der V. Weltmeisterschaft bereit. Nachdem ein Teilnehmer wegen Krankheit kurz vorher absagte, schied bereits ein Kandidat in der ersten Pause aus. Fünf weitere folgten in den nächsten Tagen, weil sie das Ende der Pausen verpassten und zu spät auf ihre Pfähle kamen. Nur das verbliebene Trio blieb zusammen, überstand Hitze und Kälte, Gewitter und heftige Regenschauer, erhielt seine Gesundheit und ist heute noch topfit. "Wir werden sitzen bleiben", sagen alle drei, denn jeder möchte neuer Pfahlsitz-Weltmeister werden. Und das kann noch richtig lang werden im HEIDE-PARK Soltau, der sich schon auf eine "Wintersaison im Pfahlhocken" eingerichtet hat. Vielleicht kommt ja sogar noch der Nikolaus zu den Pfahlsitzern.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 29.10.2001

Trio bricht nach 167 Tagen Weltrekord im Pfahlsitzen

Gleich drei Wettstreiter haben im Heide-Park Soltau in Niedersachsen den Weltrekord im Pfahlsitzen von 167 Tagen gebrochen. Die übrig gebliebenen Kontrahenten der 5. Internationalen Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen saßen am Montag um 13.00 Uhr zwei Stunden länger als der bisherige Rekordhalter Peter Goldmann aus Bayern im vergangenen Jahr. Ein Ende des skurrilen Wettkampfes auf den 2,50 Meter hohen Pfählen ist für Cordula Straub aus Hannover, Roland Maier aus Cleebronn in Baden-Württemberg und Wilko Jäschke aus dem brandenburgischen Jüterbog jedoch noch nicht abzusehen. Trotz Regen und Kälte wollen alle beharrlich weiter hocken bleiben, auch wenn der Park am 4. November seine Pforten schließt. "Ich will den neuen Weltrekord unbedingt nach Baden-Württemberg holen", sagte der 38-jährige Maier. Der Älteste unter den Dreien hat sich mit weniger Pausen bereits einen Vorsprung ersessen. Sollten alle drei gleichzeitig aufhören, wäre er der alleinige Rekordhalter. Jäschke ist froh, wenn alles vorbei ist: "Ein paar Tage noch, und dann werde ich mich entscheiden." Straub kann sich dagegen auch noch das Weihnachtsfest auf dem Pfahl vorstellen. "Mein Bundeswehrschlafsack schützt mich bis minus 25 Grad Celsius, und meine Familie steht hinter mir, sagte die 29-Jährige. Auf den neuen Weltmeister wartet eine Prämie von 35 000 Mark (17 895 Euro). Der zweite und dritte Platz bringt je nach Sitzdauer bis zu 20 000 Mark. Bei der aus Holland stammenden Disziplin gibt es jedoch noch weitere Sieger: Bis zum Montag waren schon mehr als 25 000 Mark an Spenden für das bundesweite Kinder- und Jugendtelefon zusammengekommen. < Die drei neuen Weltrekordsitzer am 29.10.2001 >
Das Pfahlsitzer-Trio Cordula Straub, Wilko Jäschke (Mitte) und Roland Maier haben einen neuen Weltrekord aufgestellt.

QUELLE: "Märkische Oderzeitung", 29.10.2001

Pfahlsitzen
"Ich will den neuen Weltrekord unbedingt nach Baden-Württemberg holen"

< Die drei neuen Weltrekordsitzer am 29.10.2001 >
Die Weltrekord-Konkurrenten Cordula Straub aus Hannover, Wilko Jaeschke, Berlin, und Roland Maier aus Cleebronn.
Ein Baden-Württemberger hat am Montag gemeinsam mit zwei Mitsitzern den bisherigen Weltrekord von 167 Tagen im Pfahlsitzen gebrochen. Ein Ende des skurrilen Wettbewerbs auf den 2,50 Meter hohen Pfählen im Heide-Park Soltau (Niedersachsen) ist noch nicht abzusehen. Die drei übrig gebliebenen Wettstreiter der 5. Internationalen Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen, unter ihnen Roland Maier aus Cleebronn, wollen weiter hocken, auch wenn der Park am 4. November seine Pforten schließt. "Ich will den neuen Weltrekord unbedingt nach Baden-Württemberg holen", sagte der 38-jährige Maier. Er hat sich durch weniger Pausen bereits einen Vorsprung von 48 Stunden ersessen. Auf den neuen Weltmeister wartet eine Prämie von 35 000 Mark (17 895 Euro). Der zweite und dritte Platz bringt je nach Sitzdauer bis zu 20 000 Mark. Bei der aus Holland stammenden Disziplin gibt es jedoch noch weitere Sieger: Bis zum Montag waren schon mehr als 25 000 Mark an Spenden für das bundesweite Kinder- und Jugendtelefon zusammengekommen. Der Augsburger Weltbildverlag stiftet pro abgesessenen Tag 150 Mark.

QUELLE: "Stuttgarter Zeitung", 29.10.2001

Pfahlsitzer-Trio bricht Weltrekord: 167 Tage

Gleich drei Wettstreiter haben im Heide-Park Soltau in Niedersachsen den Weltrekord im Pfahlsitzen von 167 Tagen gebrochen. Die übrig gebliebenen Kontrahenten der 5. Internationalen Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen saßen gestern um 13 Uhr zwei Stunden länger als Rekordhalter Peter Goldmann aus Bayern im Vorjahr. Ein Ende des skurrilen Wettkampfes auf den 2,50 Meter hohen Pfählen ist für Cordula Straub aus Hannover, Roland Maier aus Cleebronn, Baden-Württemberg, und Wilko Jäschke aus Jüterbog, Brandenburg, jedoch noch nicht abzusehen. Trotz Regen und Kälte wollen alle beharrlich weiter hocken bleiben, auch wenn der Park am 4. November seine Pforten schließt. Auf den neuen Weltmeister wartet eine Prämie von 35 000 Mark. Platz 2 und 3 bringen je nach Sitzdauer bis zu 20 000 Mark. Bei der Disziplin gibt es jedoch noch weitere Sieger: Bis gestern waren über 25 000 Mark an Spenden für das Kinder- und Jugendtelefon zusammengekommen. < Die drei neuen Weltrekordsitzer am 29.10.2001 >
Schafften neuen Weltrekord: die Pfahlhocker von Soltau.

QUELLE: "Westfälische Rundschau", 29.10.2001

Kurznachrichten:

Ein Trio im Heide-Park hat den bisherigen Weltrekord im "Pfahlsitzen" von 167 Tagen gebrochen.
QUELLE: "Nordtext, N3", 29.10.2001

Drei Teilnehmer harren seit 167 Tagen aus
Neuer Weltrekord im Pfahlsitzen

Im HEIDE-PARK Soltau werden derzeit die fünften Weltmeisterschaften im Pfahlsitzen ausgetragen. Seit Montag ist nun der alte Weltrekord Geschichte. Um 13 Uhr hatten die drei Teilnehmer Cordula Straub aus Hannover, Wilko Jäschke aus Jüterborg in Brandenburg und Roland Maier aus dem schwäbischen Cleebronn seit 167 Tagen und einer Stunde auf ihren Hochsitzen ausgehalten. Damit übertrafen sie den im Vorjahr aufgestellten Rekord um eine Stunde. Wer jetzt als letzter vom Pfahl steigt, erhält nach Angaben des Parksprechers Klaus Müller als neuer Weltmeister 35.000 Mark. Der Zweitplatzierte geht mit 10.000 Mark nach Hause, der dritte mit 5.000 Mark. Der Wettbewerb hatte im Mai mit acht Teilnehmern begonnen. Binnen drei Tagen waren fünf ausgeschieden. Dank des außerordentlichen Beharrungsvermögens der verbliebenen Teilnehmer ist ein Ende des Sitzmarathons jetzt noch nicht abzusehen. Die 29-jährige Straub kündigt an, mindestens bis Samstag durchhalten zu wollen, wenn der Vergnügungspark für den Winter schließt. Ihr neun Jahre älterer Konkurrent Maier will nach eigenen Angaben nicht vor ihr vom Pfahl steigen. Der Veranstalter will sicherstellen, dass die Pfahlsitzer auch nach der Schließung weiter versorgt werden, sagte Müller.
QUELLE: "Rheinische Post", 29.10.2001

Neuer Weltrekord im Pfahlsitzen
Drei Teilnehmer harren seit 167 Tagen aus

< Die drei neuen Weltrekordsitzer am 29.10.2001 >
Cordula Straub aus Hannover, Wilko Jaeschke, Berlin, und Roland Maier aus Cleebronn (v.li.), posieren am Montag im HEIDE-PARK Soltau während einer Pause ihres Weltrekordversuchs im Pfahlsitzen für die Medien. Seit 167 Tagen und Nächten und zwei Stunden kämpfen die drei um insgesamt 35.000 Mark Preisgeld.
Bei den fünften Pfahlsitzmeisterschaften im HEIDE-PARK Soltau ist am Montag ein neuer Weltrekord aufgestellt worden. Um 13 Uhr hatten die drei Teilnehmer Cordula Straub aus Hannover, Wilko Jäschke aus Jüterborg in Brandenburg und Roland Maier aus dem schwäbischen Cleebronn seit 167 Tagen und einer Stunde auf ihren Hochsitzen ausgehalten. Damit übertrafen sie den im Vorjahr aufgestellten Rekord um eine Stunde. Wer jetzt als letzter vom Pfahl steigt, erhält nach Angaben des Parksprechers Klaus Müller als neuer Weltmeister 35.000 Mark. Der Zweitplatzierte geht mit 10.000 Mark nach Hause, der dritte mit 5.000 Mark. Der Wettbewerb hatte im Mai mit acht Teilnehmern begonnen. Binnen drei Tagen waren fünf ausgeschieden. Dank des außerordentlichen Beharrungsvermögens der verbliebenen Teilnehmer ist ein Ende des Sitzmarathons jetzt noch nicht abzusehen. Die 29-jährige Straub kündigt an, mindestens bis Sonntag durchhalten zu wollen, wenn der Vergnügungspark für den Winter schließt. Ihr neun Jahre älterer Konkurrent Maier will nach eigenen Angaben nicht vor ihr vom Pfahl steigen. Der Veranstalter will sicherstellen, dass die Pfahlsitzer auch nach der Schließung weiter versorgt werden, sagte Müller.
QUELLE: "Nordwest Zeitung", 29.10.2001


Pfahlsitz-Weltrekord vor dem Fall

Gleich drei Teilnehmer der 5.Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im niedersächsischen HEIDE-PARK Soltau werden heute aller Voraussicht nach die bisherige Rekordmarke im Pfahlsitzen übertreffen. Der Brandenburger Wilko Jäschke aus Jüterbog, Cordula Straub aus Hannover und Roland Maier aus der Nähe von Heilbronn harren dann seit 167 Tagen auf Pfählen in 2,50 Meter Höhe aus. Den Sieger des laufenden Wettbewerbs erwartet ein Preisgeld in Höhe von 35.000 Mark.
QUELLE: "Lausitzer Rundschau", 29.10.2001

Die Sitzenbleiber
Ein Jüterboger bricht den Pfahlsitz-Rekord - die 35 000 Mark Prämie sind ihm trotzdem nicht sicher

Wilko Jäschke auf Pfahl fünf ist sauer auf seinen Konkurrenten auf Pfahl neun. Nach 167 Tagen auf dem 2,50 Meter hohen Pfahl im niedersächsischen HEIDE-PARK Soltau hat der 24-jährige Maurer aus Jüterbog (Teltow-Fläming) "die Schnauze voll vom Pfahl". Zumal er sich ab dem heutigen Montag Weltmeister nennen könnte. Denn der bisherige Rekord, aufgestellt im vergangenen Jahr, lag bei 167 Tagen. Doch Roland Maier, der Mann aus Schwaben auf Pfahl neun, will einfach nicht aufgeben, sagt Jäschke verärgert. Maier wolle alleiniger Weltmeister werden und sich die Siegerprämie von 35 000 Mark einstreichen. "Der hat angeblich Schulden. Dabei könnten wir drei noch verbliebenen Wettkampfteilnehmer uns die Prämien teilen und jeder würde mit etwa 20 000 Mark nach Hause gehen." Neben Maier und Jäschke - dem einzigen ostdeutschen Teilnehmer an der Meisterschaft - hockt nur noch Cordula Straub aus Hannover auf dem 40 mal 60 Zentimeter großen Sitzbrett ohne Lehne. Offiziell heißt sie Pfahl drei. "Cordula ist in Ordnung", sagt Jäschke. Er hätte sich mit ihr geeinigt, dass man am Weltrekord-Tag gemeinsam heruntersteigen könnte und es dann drei Sieger geben würde. Problematisch sei allerdings, dass die Zeit nicht nach Tagen, sondern nach Stunden gerechnet werde. Jeder Pfahl hat eine Uhr. "Und da Maier seine Pausen weniger genutzt hat, als wir, führt er", sagt Jäschke. Die Regeln sind einfach: Alle zwei Stunden dürfen die Teilnehmer die Leiter herunter klettern. Dann werden die Uhren angehalten. Zehn Minuten sind Zeit - zum Duschen, Kleiderwechseln, Beine vertreten. Auch nachts. Dann liegen Strohmatten unter den Pfählen. Es könnte ja jemand schlafend vom Pfahl kippen. Der Sieger erhält 35.000 Mark, der Zweitplatzierte 10.000 und der Dritte 5.000 Mark.
Neun Männer und eine Frau sind am 15. Mai auf ihre Podeste unter freiem Himmeln geklettert. Pfahl Nummer zehn gab schon nach zwei Stunden auf. "Auch der Schwabe sah anfangs gar nicht so gut aus", sagt Gunnar Sprengel, der Koordinator des Wettkampfes. Von der Sonne habe der Mann im Sommer Brandblasen bekommen. Derzeit allerdings sei kein Ende des Sitzwettstreits in Sicht, auch wenn die Saison im HEIDE-PARK am 4. November endet. "Wir machen zu und es wird sehr einsam für die drei Pfahlsitzer", sagt Sprengel. Nur die Betreuer seien noch da. Man könne den Wettkampf nicht einfach abbrechen und alle drei zu Siegern erklären. "Die müssen das jetzt schon aussitzen", sagt Sprengel. Ein Weihnachtsbaum sei schon organisiert, die Silvesterparty in Vorbereitung. Eine Party, bei der nicht mit Sekt angestoßen wird. "Alkohol auf dem Pfahl ist verboten", sagt der Koordinator. Verständlich für Sprengel ist die Weigerung des Schwaben aufzuhören. "Da gehört schon viel Vertrauen dazu", sagt er. Denn der führende Maier müsste als Erster aufgeben, damit die beiden anderen die fehlenden Stunden aufholen könnten. "Stellen sie sich vor, die beiden bleiben dann einfach oben sitzen. Das gäbe böses Blut." Wilko Jäschke will ausharren. "Als Dritter jetzt auszuscheiden, ist nicht drin", sagt er. Auch wenn seine Freundin zu Hause wartet und Jäschke eigentlich schon verheiratet sein wollte. "Das macht mich noch ärgerlicher auf den Schwaben auf Pfahl neun."
QUELLE: "Berliner Zeitung", 29.10.2001

Der Sitzenbleiber
Wilko Jäschke will den Weltrekord im Pfahlsitzen brechen - seit 167 Tagen ist er obenauf

Ob ihm sein Hintern noch wehtue? Da muss Wilko Jäschke erst einmal in sich gehen. "Nö", sagt er dann, "es ist eher ein taubes Gefühl." Am heutigen Montagmittag dürfte er den Weltrekord knacken, könnte als strahlender Sieger der 5. Pfahlsitz-WM von seinem zweieinhalb Meter hohen Pfahl Nummer fünf klettern und seine Freundin in die Arme schließen, die ihm - soweit er weiß - über all die 167 Tage treu geblieben ist. Glücklich könnte er den HEIDE-PARK Soltau in Niedersachsen verlassen und sich auf den Heimweg nach Jüterbog machen. Wenn nur dieser Schwabe auf Pfahl neun nicht wäre. "Der hat das Pfahlsitzen versaut", sagt Jäschke in sein Pfahltelefon. Er muss ein bisschen leiser reden, denn der Schwabe sitzt nur gut zwei Meter hinter ihm. Es ist Roland Maier, der sich schon im Sommer unbeliebt gemacht hat bei Wilko Jäschke und bei Cordula Straub, die seit dem 15. Mai auf Pfahl drei ausharrt: Wenn die beiden abends plauderten, hat er sich über den Krach beschwert. Wenn sie still waren, ist er trotzdem nicht eingeschlafen. Vor allem will der Schwabe, wenn sie die Weltrekordlerin des Vorjahres überboten haben, nicht mit vom Pfahl steigen. Nun fürchten Cordula und Wilko, dass er einfach einen Tag nach ihnen herunter klettern und die 35 000 Mark Preisgeld allein kassieren könnte. Dagegen hilft nur sitzen bleiben. Notfalls auch über den 4. November hinaus. Danach macht der HEIDE-PARK eigentlich Winterpause. Zumindest ist es so vorgesehen.
HEIDE-PARK-Sprecher Klaus Müller versichert: "Die dürfen, solange sie wollen." Zumal schon am 23. März die neue Saison beginnt, und zu Nikolaus und Weihnachten öffnet der Park auch. Die Kandidaten seien "konditionell top drauf", sagt Müller, der auch schon bemerkt hat, "dass der Wilko und die Cordula Straub gut miteinander klönen können." Auch kontrollieren Ärzte regelmäßig den Zustand der drei Pfahlsitzer. Den körperlichen zumindest. "Momentchen, jetzt kommt gerade der Onkel Doktor", sagt der 30-jährige Jäschke in seinen Pfahltelefonhörer. "Tach, Herr Doktor Schilling", ist zu hören. Dann ist er wieder da. "Es kann sein, dass er sich Windeln umgemacht hat", sagt Jäschke über den Schwaben, während ihm Doktor Schilling den Blutdruck misst. Es sei schon verdächtig, dass der Schwabe nur zwei-, dreimal täglich vom Pfahl steige. Erlaubt wäre es alle zwei Stunden und dann jeweils für zehn Minuten; ungenutzte Pausen werden gutgeschrieben. Jäschke radelt, rennt oder legt die Beine hoch, sobald Pause ist. Abends, wenn die Parkbesucher verschwunden sind, holt er Hanteln und Expander aus dem Fach unter seinem 40 mal 60 Zentimeter großen Sitzbrett. Doktor Schilling zieht zufrieden weiter. Zum Schwaben. Der hat bisher ebenso wenig geschwächelt wie Jäschke. Nur Cordula Straub musste eine Zahnbehandlung über sich ergehen lassen. Da wurde ihr Pfahl zum Marterpfahl. Wie viel er mittlerweile wiegt, weiß Jäschke nicht. Aber er ahnt Schlimmes. Möhrensuppe, Bohnensuppe, Eintopf, Seelachs, Gulasch. Das Essen im HEIDE-PARK ist nicht ungesund. Aber gut und reichlich. Die übrige Zeit verbringe er mit Telefonieren, Musik hören, Fernsehen und Zeitung lesen, sagt der gelernte Maurer. Der Park-Sprecher hatte noch "richtig hochtrabende Bücher" genannt, aber die erwähnt Jäschke nicht. Er freut sich über die ausgelesene BILD-Zeitung, die ihm ein Parkmitarbeiter täglich bringe. "Da muss ich mich mal erkenntlich zeigen." Vielleicht mit Zigaretten. Persönlichere Geschenke sind binnen zehn Minuten auch schwer aufzutreiben. Und wie streng die Pausenzeiten geregelt sind, musste gleich am ersten Tag einer der ursprünglich neun Teilnehmer erfahren: Nur ein paar Sekunden verspätet kehrte er zum Pfahl zurück - zack, war er draußen. Nach zwei Stunden. Jäschke hat bald viertausend. Es ist nicht ganz klar, ob diese Zeit oder die BILD-Zeitung oder die Aussicht vom Pfahl die Wahrnehmung verändert: Jäschke glaubt zu wissen, dass "ganz Berlin und Brandenburg zu mir hält. Da freut man sich natürlich. Es ist ja auch eine hohe Leistung, die man hier vollbracht hat." Die nächste könnte eine Ausbildung zum Catcher sein. Vielleicht in Hannover, weil es in Jüterbog dafür keine anerkannte Stelle gibt. Aber allzu weit plant er momentan ohnehin nicht. Erst muss er mit Cordula den Schwaben überholen. Im Sitzen.
QUELLE: "Der Tagesspiegel, Potsdamer Neuste Nachrichten", 29.10.2001

"Zoff auf dem Pfahl"

Heide-Park Soltau. Sie mögen sich nicht. Und das ist noch milde ausgedrückt. Kein Wort mehr zwischen den beiden, seit Monaten schon. Tag und Nacht kehren sich ein Mann und eine Frau wenige Meter voneinander entfernt hasserfüllt den Rücken zu. Es muss ihnen Kraft geben. Denn niemand auf der Welt wird so lange auf einem Pfahl gesessen haben, wie die Sitzenbleiber von Soltau, wenn sie am Montag mit 167 Tagen den Rekord einstellen. Nein, das hier ist keine Gaudi mehr. Wie die Kandidaten an diesem kalten, regnerischen Tag auf zweieinhalb Meter hohen Holzpodesten hocken und darauf acht geben müssen, dass ihnen die angeschwollenen Füße nicht aus den Schuhen platzen. In dicke Jacken gehüllt und teilweise verdeckt von einer Plastikplane, die mal nach links, mal nach rechts gezogen wird, je nachdem woher der Wind kommt. An den Pfählen kleben die Banner der Sponsoren. Billig wirkt das und verstärkt noch den trostlosen Anblick. Dazu die Leute drumherum, sie gaffen und verstehen oft gar nicht, was los ist mit diesen Menschen da oben. "Warum machen die das?" "Einer", erzählt Cordula Straub, "hat mich als Asoziale beschimpft. Ich sollte runter kommen vom Pfahl und arbeiten gehen." Es seien aber auch nette Begegnungen dabei, beteuert die 29-Jährige. Und überhaupt lasse es sich hier ganz gut aushalten. "Ich lese viel und meditiere." Zwischendurch mal ein Anruf vom Liebsten. "Der war ein Jahr im Kloster und kann das aushalten, die lange Zeit ohne Sex." Er hat seiner Freundin das Dauersitzen beigebracht. Zehn Nächte hintereinander auf dem Küchentisch. Damit sie besser vorbereitet ist als im vergangenen Jahr, bei ihrem ersten Versuch, als bereits nach einer Woche Schluss war: im Schlaf vom Pfahl gekippt. Damals nahm die Geschichte ihren Anfang. Auch Roland Maier hatte sich angemeldet und wollte den Weltrekord schaffen, aber dann war da "diese Dame", sagt er und meint Cordula Straub, "die hat mich gemobbt". Pause überschritten - alle zwei Stunden dürfen die Teilnehmer sich für zehn Minuten die Füße vertreten - und disqualifiziert. Aber das soll ihm nicht noch einmal passieren. "Für dieses Jahr habe ich mir geschworen, mich nicht rausekeln zu lassen." Die Vorwürfe gegen seine Konkurrentin sind so vage, dass es wohl eher ein unterschwelliges Gefühl ist, das sich zu einer tiefen Abneigung hochgeschaukelt hat. "Bevor sie nicht absteigt, gehe ich bestimmt nicht vom Pfahl, und wenn ich hier bis zum Sommer sitze."
Maier, 38 Jahre alt und von Beruf Elektromonteur, kommt aus Schwaben und das, meint er, bringt Nachteile in diesem Wettbewerb. "Bei der Essensausgabe zum Beispiel bin ich immer zuletzt dran." Die aus dem Norden wollten ihn eben mürbe machen, ganz langsam und mit so perfiden Methoden, dass später niemand verantwortlich gemacht werden könne. Eine Unterstellung, über die der Veranstalter sehr verärgert ist. Es gehe, betont er, selbstverständlich alles gerecht und streng nach den Regeln zu. Einmal wird es Cordula Straub zu bunt, als Roland Maier sich gerade wieder über Mobbing beklagt. "Der lügt", ruft sie dazwischen. "Wenn das gedruckt wird, gehe ich dagegen vor." Die Frau, eben noch so gelassen und frohgemut, hat sich für einen Moment zu ihrem Feind umgedreht, mit plötzlich verzerrtem Gesicht und Wut in der Stimme. Fehlt noch, dass die beiden irgendwann aufeinander losgehen. Es gibt einen Dritten im Bunde. Wilko Jäschke aus Brandenburg. Er sitzt sozusagen zwischen den Stühlen. Sein Nebenmann geht ihm zwar auf die Nerven, "weil er so ein Sturschädel ist". Aber immerhin reden sie noch miteinander. Jäschke, er arbeitet sonst als Maurer und hat für den Pfahlsitz-Wettbewerb wie die anderen von seiner Firma unbezahlten Urlaub bekommen, wäre einverstanden, gemeinsam vom Pfahl zu steigen, wenn am Montag der Weltrekord erreicht ist und die Gesamtsiegprämie von 50000 Mark gesichert ist. "Wir teilen uns das Geld und gut ist." Cordula Straub würde mitmachen, sagt sie. Doch ohne Roland Maier geht diese Rechnung nicht auf. Und der ist so sauer auf seine Rivalin, dass er sich auf keinen Handel einlässt.
So etwas gab es noch nie in den fünf Jahren, seitdem der Heide-Park mit seinen Pfahlsitzern wirbt und dafür mittlerweile bis in amerikanische Fernsehsendungen hinein Resonanz bekommt. Ein erfolgreicher PR-Gag, der jetzt allerdings aus dem Ruder laufen könnte. Denn am 4. November schließt der Freizeitpark, und was dann mit den drei Sitzenbleibern? Sie einfach ihrem Schicksal überlassen, bis sie festgefroren sind an der mit Kontrollsensoren gespickten Holzplatte? Um später sagen zu müssen: Schaut her, sie haben sich tot gesessen? Nein, das natürlich nicht. "Wenn wir merken, dass es bei jemandem ernsthafte gesundheitliche Probleme gibt, holen wir ihn runter vom Pfahl", sagt Heide-Park-Sprecher Klaus Müller. Falls die Kandidaten allerdings willens und in der Lage seien, noch Wochen oder Monate auszuharren, werde der Veranstalter sie nicht daran hindern und wie bisher rund um die Uhr für Betreuung sorgen. Kann also sein, dass sie oben bleiben. Zwei von ihnen mit einer Wut im Bauch, die im Winter möglicherweise besser wärmt als jede Daunenjacke.
QUELLE: "Weser Kurier", 27.10.2001

30-Jähriger Jüterboger lebt seit 167 Tagen auf einem Pfahl - Jetzt denkt er über den Absteig nach
Für Marathon-Sitzer ist kein Ende in Sicht

Wilko Jäschke ist heute am Ziel seiner Träume. Der 30-jährige Jüterboger kann sich "Weltmeister" nennen, denn er sitzt seit 167 Tagen auf einem Pfahl. Eine Plattform in 2,50 Meter Höhe ist quasi sein Zuhause geworden. Jäschke und zwei weitere Sitzen-Bleiber harren als Teilnehmer der "5. Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen" seit fast einem halben Jahr Tag und Nacht auf dem "Brett", wie sie die Plattform nennen, aus. So lange wie dieses Trio hat wohl noch niemand sein Sitzfleisch strapaziert. Der kuriose Wettbewerb, der mit neun Teilnehmern startete, findet im "Heidepark Soltau" (Niedersachsen) statt. Über die beispiellose Hartnäckigkeit der drei verbliebenen Marathon-Sitzer, darunter eine Frau, sind die Veranstalter sehr froh. Die "Weltmeister" sind längst zu Werbeträgern geworden, die dem Vergnügungs-Unternehmen viel öffentliche Aufmerksamkeit bescheren. Für heute, wenn die drei "Weltmeister" mit einem Festessen geehrt werden, haben sich rund 40 Journalisten angemeldet. Die Ausdauer der Marathon-Sitzer wird durch das Reglement begünstigt. Es sieht vor, dass der Sieger 20 000 Mark Preisgeld erhält, der Zweitplatzierte 10 000 Mark, für den dritten Platz gibt's 5000 Mark. Zusätzlich erhält der neue Weltrekordler am Ende des Ausscheids 15 000 Mark Prämie. Wer als erster des Trios aufgibt, muss sich also mit 5000 Mark begnügen, während der Sieger 35 000 Mark einstreichen kann.
Bis zum Sommer sah der Jüterboger, der arbeitslos ist, wie der sichere Sieger aus. Er verzichtete hin und wieder auf die kurzen Pausen, die gestattet sind und saß somit länger als die Rivalen. Doch mittlerweile liegt der Schwabe Roland Maier in der Gesamtwertung vor Jäschke. Weil er noch weniger Pausen machte als der Jüterboger hat der als Einzelgänger beschriebene Maier in der Gesamtwertung jetzt etwa vier Stunden Vorsprung. Wilko Jäschke sagt zwar nach wie vor von sich: "Ich bin fit." Gleichwohl spricht er aber auch ganz offen davon, sich möglicherweise mit dem dritten Platz zu begnügen. Dafür sind offenbar mehrere Faktoren ausschlaggebend. So empfindet der Jüterboger die Blicke der Park-Besucher, vor denen er sich nur mit einem Schirm schützen kann, gelegentlich als störend. Manche Bemerkungen, die die Besucher fallen lassen, wirken zusätzlich demotivierend. "Geht lieber arbeiten", oder "menschenverachtend" - das und ähnliches hat der Jüterboger sich schon anhören müssen. Was aber wohl vor allem zermürbend wirkt: Seit heute, da der "Weltrekord" gebrochen worden ist, fehlt Wilko Jäschke ein klares Ziel. Der Wettbewerb kann sich theoretisch noch bis Weihnachten und darüber hinaus hinziehen. Der Vergnügungspark schließt am 4. November seine Pforten, doch für die Pfahlsitzer ist deshalb keineswegs Schluss. Und spätestens wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, wird es für die einsamen Sitzen-Bleiber richtig ungemütlich.
Ginge es nach Wilko Jäschke, hätte es einen humanen Kompromiss gegeben. Er hat seinen beiden Leidensgenossen vorgeschlagen, gemeinsam vom Pfahl zu steigen und die Gewinnsumme gerecht zu teilen. Doch der Schwabe war dagegen, er will 35 000 Mark und keinen Pfennig weniger. So bleibt abzuwarten, wer sich am Ende "Weltmeister im Pfahlsitzen" nennen darf. Heute zumindest darf Wilko Jäschke das tun und er wird den Rummel, der veranstaltet wird, genießen. Wenn die Zeit in Soltau vorüber ist, hat er in einem Schlachthof im Spreewald einen Job in Aussicht.
QUELLE: "Märkische Allgemeine Zeitung", 27.10.2001

Hallo liebe Pfahlsitz-Fangemeinde!
Nun ist es bald soweit!

Am Montag, 29. Oktober 2001, hat die V. Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen ihren neuen, unglaublichen Weltrekord: 167 Tage und 2 Stunden Pfahlsitzen im HEIDE-PARK Soltau powered by Verlagsgruppe Weltbild, Viebrockhaus AG und Langnese!
Übertragen wird der wohl ungewöhnlichste Count-Down der Welt um 13:00 Uhr von: ZDF Hannover (17:30 Uhr), RTL Hannover (18:00 Uhr), N3-Fernsehen (DAS), SAT1 (Peter Imhof-Show und 17:30 Uhr), ORB-Fernsehen Brandenburg, HH-1-Fernsehen, Hitradio Antenne, ffn, dpa Hannover, AP Hamburg, Baseler Zeitung, Märkische Oderzeitung, Böhme-Zeitung, Heide-Kurier, Walsroder Markt u.v.a.
Cordula Staub, Wilko Jäschke und Roland Maier sind in diesem Jahr die verbliebenen, unerschrockenen Pfahlsitzer, die alle bisherigen Sitzzeiten übertreffen möchten.
Das Pfahlsitzen geht also weiter, auch nachdem die Saison des Heide-Parks am 4. November endet. Wir freuen uns auf den ersten Weihnachtsbaum und "a Happy New Year" auf dem Pfahl!
Weitere Infos: Das Wettkampf-Team, HEIDE-PARK Soltau, Heidenhof, 29614 Soltau, Tel: 05191-91-311, Email: sprengel@heide-park.de.
QUELLE: quot;Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 25.10.2001

"Spitzengespräch" bei den Pfahlsitzern blieb ohne Erfolg
"Wir wollten am 4. November gemeinsam absteigen"

Soltau. "Wir hatten uns vorgenommen, am 4. November, an dem Tag, an dem der Heide-Park seine Pforten in diesem Jahr schließt, gemeinsam mit Roland Maier abzusteigen. Jeder sollte dann auf die gleiche Stundenzahl gekommen sein. Und wir hätten erstmals ein Trio gehabt, das Weltmeister geworden wäre. Das wäre doch großartig gewesen." Cordula Straub, die hannoversche Pfahlsitzerin, hatte gemeinsam mit dem Brandenburger Wilko Jäschke an einemder letzten Abende diesen Vorstoß unternommen und Roland Maier, den stillen Schwaben aus Cleebronn, angesprochen. "Dann hätte jeder von uns 20 000 Mark gewonnen, aber Roland wollte nicht." Der Cleebronner, sowieso der Einzelgänger in diesem Trio, lehnte deutlich ab. "Ihr könnt ja absteigen, ich will gewinnen und die 35 000 Mark mit nach Hause bringen."
Kurze Mitteilung des Schwaben- und damit könnte der Wettkampf auch der Aufstellung eines neuen Weltrekordes am 29. Oktober und nach Saisonende im Heide-Park Soltau weitergehen. "Ich habe mir schon einen Bundeswehr-Schlafsack angefordert, der besonders große Kältegrade aushält," berichtet Cordula Straub, gar nicht mal so traurig über Maiers Entscheidung. "Das hatte ich mir sowieso gedacht." Und der Arbeitgeber der Hannoveranerin macht auch keine Probleme.
Auch Wilko wird weiter sitzen. Er hat per Radio seine Fans in Brandenburg aufgerufen, ihn tüchtig zu unterstützen. Und hofft, dass in den bald beginnenden Herbstferien in Berlin und Brandenburg viele Besucher kommen und ihn noch einmal motivieren werden. Auch seine Freundin, die er bald heiraten möchte.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 20.10.2001

Weltrekordlerin grüßt Pfahlsitzerin

Soltau. Viele gute Wünsche hat heute die Weltrekordlerin im Freizeitpark-Besuch, die Hannoveranerin Dorothea Spohler-Claussen, der hannoverschen Pfahlsitzeriin Cordula Straub übermittelt, die seit mehr als 155 Tagen auf dem Pfahl im Heide-Park Soltau hockt. Cordula möchte einen neuen Weltrekord im Pfahlsitzen aufstellen, der bei 168 Tagen liegen und am 29. Oktober erreicht sein würde. Zur Zeit sitzen mit ihr noch der Jüterboger Wilko Jäschke und der Cleebronner Roland Maier im Heide-Park. Dorothea Spohler-Claussen: "Ich wünsche ihr, dass sie Weltmeisterin wird."
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 19.10.2001

Pfahlsitzer kurz vor Weltrekord

Soltau. Das 17. Buch ist ausgelesen, mit ihrem Pfahlsitzernachbarn hat sie sich zerstritten, Zahnarzt und Friseur waren auch schon da - seit 156 Tagen sitzt die Hannoveranerin Cordula Straub (29) im Heidepark Soltau auf einem 2,50 Meter hohen Pfahl. Bei Wind und Wetter harrt sie mit ihren Kontrahenten Wilko Jäschke (30) und Roland Maier (38) aus. Elf Tage noch, dann ist der Weltrekord des Müncheners Peter Goldmann gebrochen. 35.000 Mark bekommt der Sieger. Straub liegt 45 Stunden hinter den Männern zurück. "Weil ich mehr Pausen mache. Gesundheit und Hygiene sind mir eben wichtig."
QUELLE: "Neue Presse", 18.10.2001

5.Pfahlsitz-Weltmeisterschaften:
AM 29. OKTOBER STEHT EIN NEUER WELTREKORD

Soltau. Wie lange können Menschen auf Holzpfählen sitzen? Diese Frage beschäftigt immer mehr die Öffentlichkeit. Im Heide-Park Soltau ist bei den 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften kein Ende in Sicht, ein Trio mit einer Frau und zwei Männern steuert nun sogar einen neuen Weltrekord an, der bei 168 Tagen und Nächten liegt und am 29. Oktober um 11 Uhr erreicht werden wird. Die drei Unentwegten zeigen immer noch beste Kondition, haben keine gesundheitlichen Mängel und scheinen noch einige Zeit sitzen zu wollen.
Am 15. Mai startet der diesjährige Wettkampf im Heide-Park. Damals schieden gleich sieben Teilnehmer fast auf einen Schlag aus, drei blieben auf ihren 2,50 Meter hohen Holzpflöcken sitzen. Und die rauften sich zusammen, bildeten ein schier unschlagbares Trio, das Hitze, Kälte, Sturm und Gewitter gleichermaßen erträgt. Sicherlich gab es einmal dicke Füße durch die Wärme, aber das legte sich bald wieder.
Cordula Straub aus Hannover, Wilko Jäschke aus Jüterbog und der Schwabe Roland Maier aus Cleebronn - sie wollen den neuen Weltrekord - und noch viel mehr. Es sieht so aus, als würden sie es schaffen können. Am Montag, 29. Oktober, 11 Uhr, wissen wir mehr.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 17.10.2001

Der Heide-Park Soltau auf der größten Verbrauchermesse Norddeutschlands

Soltau. Mit seinem Kindergarten ist der Heide-Park Soltau auf der größten Verbrauchermesse Norddeutschlands, der INFA Hannover, vertreten, die heute auf dem Messegelände eröffnet wurde und bis zum kommenden Sonntag läuft. Auf einem Areal von 500 qm betreut der Park die Kinder der Messegäste mit einem vielseitigen Spiel- und Bastelangebot. Rund 2000 Kinder werden in den nächsten neun Tagen im Kindergarten vom Heide-Park-Team betreut.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 1?.10.2001

Fast 1000 Halloween-Fans kamen

Soltau. Eine großartige Resonanz fand das erste Halloween-Fest des Heide-Park Soltau an diesem Freitag. Fast 1000 Fans kamen in den holländischen Stadtteil, um viele skurile Überraschungen zu erleben, Live-Musik vom Feinsten und Disco im Heide-Park. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Parkes flanierten als "Heide-Park-Geister" durch "Holland". Auch die drei Pfahlhocker waren in diese Aktion eingebunden. Einmütige Meinung aller: Im nächsten Jahr muss es wieder Halloween im Heide-Park geben.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 13.10.2001

150 Tage locker erreicht
Pfahlsitzer halten sich hervorragend

Soltau. Cordula Straub hat sich auf ihrem zweiten Wohnsitz gut eingelebt. Die 29jährige Hannoveranin sitzt den ganzen Tag, erhebt sich nur alle 120 Minuten für ganze 10 Minuten von ihrem Platz, um dann superpünktlich wieder zurückzukehren. Cordula ist Pfahlsitzerin (geworden). Passionierte Pfahlsitzerin und eine Frau, die einen der ungewöhnlichsten Weltrekorde aufstellen möchte, in der wohl längsten Veranstaltung auf dieser Erdkugel. Bei den 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park Soltau hat sie gerade 150 Tage und Nächte, bei Hitze, Kälte, Sturm und Regen gut überstanden und strebt der neuen Weltbestleitung zu, die bei 168 Tagen liegen und Ende Oktober erreicht sein wird.
Aber neben der tapferen Hannoveranerin sind auch noch zwei männliche Teilnehmer im Rennen, die nun partout nicht vom Pfahl wollen und denen es ähnlich gut geht. Der schweigsame Roland Maier aus dem schwäbischen Weinort Cleebronn sucht "mit aller Gewalt" den Titel des Pfahlsitz-Weltmeisters. "Ich habe Pershing-Raketen bewacht, stundenlang und regungslos, ich werde auch bis zuletzt durchhalten. Und vor dem Winter habe ich überhaupt keine Angst." Das meint auch Wilko Jäschke, Sympathieträger aus Jüterbog in Brandenburg. Er bekommt kräftig Unterstützung aus seiner Region, hat viele Besucher aus den neuen Bundesländern, die ihm Mut machen, dutchzuhalten. "Das packe ich schon," ist er siegesgewiß.
Noch hält das Trio gut zusammen, noch finden manche harmonische Gespräche untereinander statt. Auch wenn Roland Maier sich ein wenig ausklinkt. "Ich bin nun mal Einzelgänger", sagt er, wenn er denn etwas sagt.
Aber irgendwann wird es losgehen, wird es doch lang werden auf den Pfählen im Heide-Park. Nur wann, das ist in diesem Jahr so ungewiß wie selten zuvor.
Zunächst aber feierten alle drei kräftig mit bei der 1. Halloween-Party, die gemeinsam von Böhme-Zeitung und Heide-Park präsentiert wurde. Dabei waren die Pfahlsitzer keineswegs unter sich. Mehr als 600 Fan's der gruseligen Nightshow tummelten sich um die Pfahlsitzer und vor der Bühne im holländischen Stadtteil. Eine hervorragende Dekoration mit Licht- und Nebeleffekten, Kostümierung und erschreckende Gestalten sowie nicht zuletzt ein herrlicher Herbstabend mit milden Temperaturen sorgten für eine einzigartige Stimmung und Begeisterung bei allen Beteiligten.
Weitere Infos: Heide-Park Soltau GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 13.10.2001

Erstmalig: Am 12.10.01 Halloween im holländischen Stadtteil

Zum ersten Mal präsentiert der HEIDE-PARK Soltau gemeinsam mit der heimischen Böhme-Zeitung eine riesen Halloween-Party. Die vielfältigen Vorbereitungen im holländischen Stadtteil sind fast abgeschlossen. Kürbisse, Stroh und Vogelscheuchen, Geistergestalten und gruselige Musik verbinden sich mit den blutrot beleuchteten Häuserzeilen zu einem schaurig-schönen Gesamteindruck.
Live-Musik der "Heide-Rebellen" von der überdachten open-air Bühne und eine Halloween-Disco sorgen für die richtige Stimmung zum Abhotten. Dazwischen gibt es Grusel-Schminken, erschreckende Gestalten, einen Wettbewerb um das "schönste" Kostüm und - nicht zu vergessen - unsere Pfahlsitzer, die Ihren 150 Wettkampftag feiern.
Das ganze für 5,00 DM (fast umsonst) und draußen, allerdings gut beschirmt und im Trockenen. Übrigens: wer einen ausgeschnitzten Kürbis mitbringt erhält ein Getränk frei!
Noch gibt es genügend Restkarten an der Abendkasse!
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 12.10.2001

150 Tage Pfahlsitzen

Soltau. Bei den 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park Soltau sitzen die drei Pfahlhocker Cordula Straub (Hannover), Wilko Jäschke (Jüterbog, Land Brandenburg)und Roland Maier (Cleebronn, Baden-Württemberg) 150 Tage und Nächte auf ihrem 2,50 Meter hohen Holzgerüst im "holländischen Stadtteil". Der Weltrekord liegt bei 167 Tagen. Alle drei haben noch gute Chancen, neuer Titelträger zu werden.
Anlässlich des 150. Tages veranstaltet der Heide-Park gemeinsam mit der heimischen Böhme-Zeitung am Abend ein HALLOWEEN-FEST, das um 18.30 Uhr bei den Pfahlsitzern beginnen wird. Mit Live-Musik und vielen skurilen Überraschungen.
QUELLE: "Pressemeldung des Heide-Park Soltau (Herr Klaus Müller)", 12.10.2001

Größte Stahl-Achterbahn der Welt in der Heide geplant

Freizeitparks: Bilanz und Vorschau / Teil I: Heide-Park Soltau
Verregnete Feiertage, Tierseuchen, Terroranschläge in den USA: Nach dem Besucherschwund im Expo-Jahr 2000 blicken die Freizeitparks im Landkreis auch 2001 auf eine mittelmäßige Saison zurück. Immerhin: Die Gästezahlen haben sich wieder stabilisiert, die Neuheiten in den Einrichtungen sind gut angekommen. Heide-, Serengeti- und Vogelpark haben auch im kommenden Jahr viel vor. Heute und in den kommenden beiden Tagen zieht die "WZ" Bilanz und stellt die aktuellen Pläne vor. Teil I: Der Heide-Park Soltau.
Die "heißesten" Pläne kommen einmal mehr aus dem Soltauer Heide-Park: Auf der Suche nach Superlativen will das Unternehmen die "größte Stahl-Achterbahn der Welt" bauen. Das Monstrum soll etwa 120 Meter hoch werden, die Wagen mit einem Tempo von bis zu 200 Stundenkilometern bergab rasen. Gefälle: 87 Grad.
Schon im kommenden Jahr möchte der Park mit den Bauarbeiten beginnen, 2003 soll Eröffnung sein. Noch aber stecken die "Macher" mitten in der Genehmigungsphase, grünes Licht gibt es noch nicht für das Vorhaben.
Vor diesem Hintergrund scheint die aktuelle Attraktion relativ bescheiden: Die "größte Holzachterbahn der Welt" ist das Highlight 2001 und wurde erwartungsgemäß zum Besuchermagneten. Das 60 Meter hohe Gebilde mit Namen "Colossos" hat nach Parkangaben rund 45 Millionen Mark gekostet und zieht Achterbahn-Freaks aus aller Welt an. "Die Faszination ist riesig", beschreibt Sprecher Klaus Müller. Das rasante Vergnügen lockt Wagemutige aus allen Altersschiechten an. "Die älteste Fahrerin war 75 Jahre alt", erinnert sich Müller.
Den erhofften Besucherzuwachs kann der Park aber nicht feiern. Unter anderem das schlechte Wetter sorgte dafür, dass sich die Zahl auf die gewohnten rund zwei Millionen einpendeln wird. Schon zu Saisonbeginn ließ Petrus die Parkbetreiber im Stich: Ostern und Pfingsten, normalerweise gut für "warme Geldregen", lockten Schauer, Schnee und Kälte kaum jemanden vom Sofa. Der September schlug schließlich alle Negativrekorde: Der Regen machte kaum Pause. Die Terroranschläge in den USA verdarben zudem manchem die Lust auf Freizeitspaß.
Noch bis zum 4. November ist der Heide-Park Soltau geöffnet. Der laufende Pfahlsitz-Wettbewerb soll im Falle eines Falles auch danach noch fortgesetzt werden. Zurzeit kämpfen noch drei Teilnehmer um Preise und Pokale. Die Saison 2002 soll vom 23. März bis zum 27. Oktober dauern.
QUELLE: "Walsroder Zeitung", 11.10.2001

Zahnarzt überstanden
Cordula Straub: "Es geht mir wieder besser"

Soltau. "Wegen Zahnschmerzen wollte ich nicht aufhören". Cordula Straub, 29jährige Hannoveranerin auf dem Pfahl im Heide-Park Soltau, ist tapfer. Über 140 Tage und Nächte hat sie nun schon bei den V. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften durchgehalten, hat Hitze, Kälte, Sturm und Hagel getrotzt. Und nun machten ihr auf einem Mal heftige Zahnschmerzen Schwierigkeiten. Sie ließ eine Zahnärztin kommen.
Am Freitagnachmittag stieg die Soltauer Medizinerin dann auf dem Straub-Pfahl im Heide-Park und untersuchte intensiv. "Ich habe eine Salbe bekommen, und nun geht es mir wieder besser," sagt Cordula. Sie ist der Zahnärztin dankbar, weil sie mit ihr sehr behutsam umgegangen ist. Durchatmen also bei der Hannoveranerin, die am 12. Oktober auch das Halloween-Fest gemeinsam mit ihren beiden Kontrahenten und vielen Besuchern im Heide-Park feiern will. Ende Oktober möchte Sie einen neuen Weltrekord schaffen. Wie lange sie noch sitzen will: "Das weiss ich noch nicht. Nur soviel, dass ich gewinnen möchte." Das kann noch lange dauern. Und im Heide-Park gibt es mittlerweile "Überwinterungspläne" für die Pfahlhocker. "Wir sind auf alles vorbereitet," heisst es dazu von der Pfahljury
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 05.10.2001

"Man lebt hier von einer Stunde auf die andere"
Roland Maier aus Cleebronn will den Weltrekord im Pfahlsitzen brechen - auf Pfahl 9 im Freizeitpark Heide-Park Soltau

Soltau. Stolz wie ein König hockt der Mann auf seinem 2,50 Meter hohen Holzpfahl und blickt gelassen über sein kleines Reich im Freizeitpark "Heide-Park Soltau" in Niedersachsen: Auf das nachgebaute holländische Dorf, Schwebebahn und Minizug, die mit Getöse vorbeirauschen.
Auf Menschen die "Durchhalten!" oder "Aufgeben!" rufen. Leierkastenmusik dudelt im Hintergrund. Roland Maier stört das nicht mehr. Er sitzt seit 134 Tagen unter freien Himmel auf Pfahl 9. "Ich kenne hier jeden Grashalm", sagt er, streckt abwechselnd die Beine nach oben und kreist mit den Füßen.
Der 38-jährige Wachmann aus Cleebronn will die fünfte Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen gewinnen und den neuen Weltrekord aufstellen. "Letztes Jahr hat ein Bayer mit 3884 Stunden gewonnen. Dies entspricht 167 Tagen. Dieses Jahr sollte der Weltrekord nach Baden-Württemberg gehen."
Die Chancen stehen gut. Außer Roland Maier harren nur noch zwei zähe Mitstreiter auf ihren Pfählen aus. Der Cleebronner führt mit 30 Minuten Vorsprung. "Es kann noch ein harter Kampf werden", gibt Maier zu.
Er verzichtet öfter mal auf Pausen, um Zeit einzusparen. Die anderen sieben Pfähle im Heide-Park sind verwaist - viele haben nach wenigen Tagen aufgegeben. Letztes Jahr hielt auch Maier nur eine Woche durch. Disziplin und Sitzfleisch sind beim Pfahlsitzen gefragt.
Die Teilnehmer müssen Tag und Nacht auf blanken 60 mal 40 Zentimeter großen Holzsitzen hocken. Alle zwei Stunden dürfen sie für zehn Minuten von ihrem Hochsitz runter klettern, um zum Beispiel schnell aufs Klo zu rennen. "Wer nur eine Minute zu spät kommt, scheidet aus", erzählt Elke Song vom Wettbewerbsbüro.
Die Jury-Mitglieder haben die Pfähle von einer Holzhütte aus immer im Blick. Das Team bringt den Pfahlsitzern dreimal täglich Mahlzeiten und wechselt die Videokassetten, mit denen der Wettbewerb aufgezeichnet wird. Roland Maier braucht kein Bett zum Schlafen. Seine Hose ist an den Knien schon ganz durchgescheuert, weil dort das Kissen liegt, auf dem er vorn übergebeugt schläft.
Er trägt mehrere Hosen, Pullover und Socken übereinander. Tagsüber vertreibt er sich die Zeit mit Gymnastik, Lesen, Fernsehen, Telefonieren, Faxe verschicken und Small-Talk mit den Parkbesuchern. "Man lebt hier von einer Stunde auf die andere." Die Pfahlsitzer untereinander reden nicht viel miteinander.
"Hier herrscht ein harter Konkurrenzkampf", sagt Roland Maier. Umso mehr freut er sich über Post oder Besuch aus der Heimat. "Ich würde mich freuen, wenn mir noch mehr Leute schreiben würden. Schließlich kämpfe ich für Baden-Württemberg." Was er dort oben vermisst? "Ich vermisse die Natur, würde gerne sehen wie das Getreide wächst."
Der Ehrgeiz treibt ihn an. Als Wachmann hat Roland Maier gleich zweimal auf seinen Jahresurlaub verzichtet, um am Wettbewerb teilzunehmen. Zur Vorbereitung fuhr er täglich 60 Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit. Vielleicht ist er deshalb trotz schlechter Witterung nicht krank geworden. Das wäre der einzige Grund für ihn, aufzugeben. Reich werden kann Roland Maier mit der "Dauer-Hocketse" nicht.
Der Sieger darf sich Weltmeister nennen und gewinnt 20 000 Mark. Wer den Weltrekord überbietet, bekommt zusätzlich 15 000 Mark. Die Aussteiger erhalten eine Zeitprämie von 200 Mark pro "Sitzwoche". Info-Post an Roland Maier, Heidepark Soltau Pfahl 9, 29614 Soltau, Telefon 051/91-309, E-Mail: pfahl9@heide-park.de.
Viel Abwechslung hat Roland Maier auf seinem hölzernen Hochsitz nicht. Er freut sich daher über jeden Small-Talk mit Heide-Parkbesuchern und über Post aus der Heimat.
QUELLE: "Heilbronner Stimme", 27.09.2001

Neue Frisur für Roland Maier

Soltau. Schwabe verteidigt "Tabellenführung" beim Pfahlsitzen
Solch einen Auftrag hatte Anja Zahrte, Chefin des Soltauer Friseursalons "Hair-Fashion" noch nicht erhalten. "Ich habe gedacht, das ist ein Scherz", sagte sie, als der Heide-Park anfragte, ob sie nicht in den Park kommen könnte, um einem der Pfahlsitzer die Haare zu schneiden. Doch dann stand die sympathische Soltauerin auf der Leiter des 2,50 Meter hohen Pfahles. "Ich bin eigentlich etwas schwindelig", war die erste Bemerkung, doch dann erhielt der Schwabe Roland Maier doch noch eine wieder vorzeigbare Frisur. Ruckzuck ging das und ohne großen Aufwand. Und Roland war zufrieden.
Maier führt nach 130 Tagen bei den 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park die Rangliste an, liegt im Kopf-an-Kopf-Rennen zehn Minuten vor dem Jüterboger Wilko Jäschke und - nach Stunden gerechnet- weit vor der Hannoveranerin Cordula Straub. Er steigt nur einmal am Tag ab, um sich zu waschen oder umzuziehen. "Das reicht mir", sagt der sparsame Schwabe.
Am 12. Oktober feiern die Pfahlhocker "Halloween", schließlich werden sie dann schon 150 Tage sitzen. Ende Oktober wollen alle drei erstmals "im Trio" einen neuen Weltrekord aufstellen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter - und kalter - Weg.....
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 22.09.2001

Roland Maier erstmals im "Roten Trikot" des Führenden beim Pfahlsitzen

Soltau. Der Cleebronner Roland Maier hat die Nase erstmals vorn bei den V. Weltmeisterschaften im Pfahlsitzen im Heide-Park Soltau. Der Schwabe führt seit Mittwochmorgen mit zehn Minuten Vorsprung vor dem Jüterboger Wilko Jäschke, der bis zum Mittwochmorgen ständig an erster Stelle lag. 34 Stunden zurück liegt zur Zeit die Hannoveranerin Cordula Straub. "Das ist meine Taktik. Ich steige in fast allen Pausen ab und halte mich fit. Und irgendwann werde ich damit erfolgreich sein", sagt sie voller Zuversicht.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 19.09.2001

Mehr 2400 Läufer aus ganz Deutschland kamen

Soltau. Birte Bultmann Doppelsiegerin Der Hermann-Löns-Lauf rund um den Heide-Park Soltau hat trotz teilweise schlechter Witterungsbedingungen erneut eine großartige Resonanz gefunden. 2.400 Starter aus 260 Vereinen aus ganz Deutschland, aus Polen und Frankreich nahmen teil, die jüngste Teilnehmerin war gerade drei Jahre alt, der älteste 76 Jahre. Im Männer-Hauptlauf über 9.500 Meter siegte mit dem 20jährigen Dirk Schwarzbach aus der Leichtathletik-Hochburg Kirchdorf ein ganz junger Athlet in einer Bombenzeit. Er lief die sehr schwere durch heftige Regenfälle tiefe Strecke in 30:08 Minuten und gewann vor Karsten Müller aus Hittfeld, der 31:25 Minuten benötigte und Sören Lindner aus Hamburg-Bergedorf (31:42 Minuten). Überragende Teilnehmerin bei den Damen war die mehrfache Norddeutsche Meisterin Birte Bultmann. Die 27jährige Braunschweigerin gewann die 4.600 Meter lange Hauptstrecke bei den Damen in 18:04 Minuten sehr souverän vor Silke Pingpank aus Kirchdorf, die 19:24 Minuten benötigte und vor Andrea Krause aus Schwerin, die 20:05 Minuten lief. Auch über die Frauen-Mittelstrecke über 2.440 Meter konnte sich die Braunschweigerin gegen ein starkes Teilnehmerfeld in 8:42 Minuten durchsetzen. 400-Meter-Vizeweltmeister Ingo Schultz von der LG Olympia Dortmund hatte den Startschuß zum 33. Hermann-Löns-Lauf gegeben, nachdem sämtliche Teilnehmer in einer Schweigeminute der Opfer des USA-Terroranschlages gedacht hatten.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 15.09.2001

Vize-Weltmeister Ingo Schultz startet 33. Hermann-Löns-Lauf

May. Wenn am kommenden Samstag um 12:00 Uhr der erste Startschuß zum 33. Hermann-Löns Gedächtnislauf am Heide-Park Soltau ertönt, dann wird dieser von keinem geringeren als dem frischgebackenen Vizeweltmeister über 400m Ingo Schultz abgegeben. Schultz der für die LG Olympia Dortmund startet gewann vor wenigen Wochen bei der WM in Edmonton/Kanada sensationell die Silbermedaille in seit langem von einem deutschen Läufer nicht mehr erzielten 44,87 Sekunden und war dabei im Zwischenlauf sogar mit 44,66 Sekunden eine noch bessere Zeit gelaufen. Der Kontakt zwischen dem Heide-Park und dem Ausrichter entstand über seinen Trainer Jürgen Krempien, der mit seinen Kindern aktiv an diesem Lauf teilnehmen wird. Schultz wird nach seinem Lauf für Aktive, Trainer und Zuschauer für Autogramme zur Verfügung stehen. Äußerst zufrieden zeigt sich der ausrichtende MTV Soltau und der Heide-Park auch in diesem Jahr wieder über die erfreuliche Melderesonanz. So lagen bereits bis zum Sonntag rund 2.100 Meldungen aus 259 Vereinen aus dem gesammten norddeutschen Raum, sowie Polen und Frankreich vor. Dabei gehört die jüngste gemeldetete Teilnehmerin, Pauline Bleckmann vom MTV Soltau, dem Jahrgang 1998 an, während der älteste Teilnehmer, Helmut Ermgassen vom TuS Celle 92, bereits 81 Jahre alt ist. Gespannt sein darf man vor allem auf die Entscheidung im Männer Hauptlauf über 9.400m um 14:30 Uhr. Denn hier sind neben bekannten Spitzenlaüfern aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg auch 3 polnische Läufer am Start, die bereits vor mehreren Jahren einmal ihre Klasse beim Hermann-Löns Lauf im Heide-Park Soltau demonstrierten. Aber auch die Läufer aus der Region Soltau werden versuchen vor heimischen Publikum vordere Plätze, vor allem in den Schülerläufen zu belegen, so dass hier packende Zweikämpfe zu erwarten sind. Für Kurzentschlossene besteht noch bis Mittwoch Abend die Möglichkeit sich für den Lauf anzumelden. Allerdings weist der Ausrichter darauf hin, dass dieses ausschließlich in schriftlicher Form möglich ist. Fax 05191-977125 oder Email rudi-mayer@t-online.de . Alle weiteren Infos zu dieser Veranstaltung finden sie auf der Homepage des MTV Soltau unter www.mtv-soltau-leichtathletik.de .
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 15.09.2001

33. Hermann-Löns-Lauf

Soltau. Am 15. September laden der MTV Soltau und der Heide-Park erneut zum traditionellen Hermann-Löns-Volkslauf rund um den größten norddeutschen Freizeit- und Familienpark ein. Mehr als 2.000 Läuferinnen und Läufer - jung und alt - kamen im vergangenen Jahr zu diesem Lauffestival, mit dem beide Veranstalter an den großen Dichter und Schriftsteller der Lüneburger Heide, Hermann Löns, erinnern wollen. Übrigens: Mitten im Heide-Park steht ein wunderschöner Hermann-Löns-Brunnen, der eines der begehrten Fotoobjekte geworden ist.
Jeder kann an den Läufen zwischen 850 und fast 10.000 Meter teilnehmen. Eine Anmeldung bis zum 05. September ist jedoch unbedingt erforderlich. Alle Sportler, die das Ziel erreichen, haben nach dem Lauf freien Eintritt in den Heide-Park Soltau. Ausschreibung und Meldeunterlagen sind erhältlich bei: MTV Soltau, Rudi Mayer, Danziger Straße in 29614 Soltau, Fax: 05191-977125, E-Mail: rudi-mayer@t-online.de und im Internet unter: www.mtv-soltau-leichtathletik.de .
Nachmeldungen am Wettkampftag sind nicht mehr möglich!
Startgelder: Männer, Frauen: 7 DM, Jugendliche: 6 DM, Süler/innen: 5 DM, Nachsenden der Ergebnisliste: 4 DM.
Preise: Die Erstplatzierten, sowie weitere Teilnehmer erhalten je nach Meldeergebnis Urkunden, Sachpreise, bzw. Präsente.
Weitere Informationen zum Löns-Lauf: Heide-Park Soltau GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Klaus Müller, Telefon: 05191-9191, Fax: 05191-91111, Email: mueller@heide-park.de
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 15.09.2001

Mitarbeiter und Besucher gedachten der Terror-Opfer in den USA

Soltau. Im Heide-Park Soltau standen alle Fahrgeschäfte still.
Der Heide-Park Soltau hat erstmals in seiner nun schon fast 24-jährigen Geschichte für fünf Minuten alle Fahrgeschäfte ruhen lassen. Am Donnerstag zwischen 10:00 und 10:05 Uhr gedachten Mitarbeiter und Besucher des größten norddeutschen Freizeit- und Familienparkes der Opfer der Terroranschläge in den USA.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 13.09.2001

Pfahlsitzer trotzen Herbststürmen im Soltauer Heide-Park

Soltau. Sie sitzen immer noch, die Pfahlhocker im Heide-Park Soltau. 116 Tage halten es der Brandenburger Wilko Jäschke, die Hannoveranerin Cordula Straub und der Schwabe Roland Maier nun schon auf ihren 2,50 Meter hohen Pfählen im Heide-Park Soltau aus. Nächstes Ziel ist der 12. Oktober, dann präsentieren Heide-Park und Böhme-Zeitung zum 150. Tag der Weltmeisterschaft im holländischen Stadtteil die 1. Halloween-Party - übrigends auch wenn die Pfahlsitz-Grufties dann wider Erwarten schon abgestiegen sein sollten. Übereinstimmend erklären die Pfahlsitzer, dass sie Ende Oktober einen neuen Weltrekord angesteuern wollen. Den "Damen-Weltrekord" im Pfahlsitzen wird der Hannoveranerin Cordula Straub jedoch nicht mehr zu nehmen sein.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 08.09.2001

Auch Pfahlsitzerin Cordula Straub wählt

Soltau/Hannover. Die Deutsche Bundespost konnte am Donnerstag ganz besondere Post von einem besonderen Ort abholen: Briefträger Michael Gaumer aus Soltau-Heber kam eigens mit dem gelben Postfahrrad in den holländischen Stadtteil des Heide-Parks Soltau gefahren, um von Pfahlsitzerin Cordula Straub die Unterlagen für die Briefwahl zu den bevorstehenden Kommunalwahlen entgegenzunehmen. Seit 114 Tagen sitzt die 29jährige Hannoveranerin bereits bei den V. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften auf ihrem 2,50 Meter hohen Holzgerüst im Heide-Park Soltau. "Aber den Wahltermin in Hannover wollte ich auf keinen Fall versäumen," sagte die sympathische Frau aus dem Stadtteil Hainholz. Darum musste die Post anrücken, um die wichtigen Unterlagen in Empfang zu nehmen und in die Landeshauptstadt zu transportieren. Für den 39jährigen Postobersekretär Michael Gaumer war diese Aktion eine ganz besondere, denn Post vom Pfahl geholt, das hatte er in seiner langen Laufbahn bisher auch noch nicht. Bei den V. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften, die am 15. Mai im Heide-Park starteten, sind zur Zeit noch drei Bewerber dabei.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 05.09.2001

VfL Wolfsburg Tischfußballchampionship

Soltau. Der VfL Wolfsburg ist "on tour". Seit Mitte August bis Anfang September 2001 zieht der Verein mit einer Roadshow durch das Umland. In sechs Städten wird dabei die "Vorrunde" einer Tischfußball-Meisterschaft ausgespielt. Am kommenden Samstag, 1. September, wird der VFL im Heide-Park vor Ort sein. Hier werden ab 13 Uhr zwei VW-Caravellen vor Anker gehen. Vier Kickertische werden aus deren Bauch gelöscht und aufgestellt. Sechs charmante Promoterinnen kümmern sich dann um den reibungslosen Ablauf des Turniers, bei dem jeder mitmischen kann. Die insgesamt sechs Tagessieger der Städtetournee sind nach ihrem Teilerfolg noch nicht im sicheren Hafen, denn am Donnerstag, 6. September, steigt für sie im neuen ECE-Center in Wolfsburg das große Finale. Anmeldung und Teilnahme sind nicht nur kostenlos, vielmehr gibt es als Zugabe noch Musik von einem DJ und Tischfußball live via Großbildleinwand. Dies gewährtleisten die Partner der VfL-Roadshow: New Yorker, CinemaxX und Pepsi. Die Anmeldung erfolgt jeweils vor Ort. Es spielen 32 Teams (ein Team besteht aus 2 Personen ) im k.o.-System gegeneinander.
Treffpunkt: Samstag, 1. September. 13 - 16 Uhr Heide-Park Soltau - Aktionsplatz "Limit". Das Endspiel findet am Donnerstag, 6. September, 16 - 20 Uhr in Wolfsburg - New Yorker-Filiale statt.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 01.09.2001

Voranfrage zu neuer Heide-Park-Attraktion
Projekt begrüßt

Soltau. Der Bauausschuß des Soltauer Rates hat eine Bauvoranfrage des Soltauer Heide-Parks zum Bau einer neuen Achterbahn in nichtöffentlicher Sitzung positiv zur Kenntnis genommen. Das bestätigte ein Sprecher der Stadt Soltau auf BZ-Nachfrage. Als zuständige Genehmigungsbehörde müsse nun der Landkreis die Angelegenheit prüfen.
Baudezernent Johannes Strehle habe die Sache dem Bauausschuß bekanntgegeben. Er sei damit dem guten Miteinander zwischen Verwaltung und Rat gefolgt, den Bauausschuß über wichtige private Bauprojekte zu informieren. Nach den gesetzlichen Bestimmungen habe diese Information im nichtöffentlichen Teil der Sitzung erfolgen müssen, hieß es weiter.
Aus den Reihen der Günen war Kritik daran laut geworden, daß dieses Thema nicht öffentlich behandelt wurde.
Der Rathaussprecher wies darauf hin, "daß das Vorhaben des Heide-Parks innerhalb eines gültigen Bebauungsplanes liege."
QUELLE: "Böhme-Zeitung", ??.08.2001

HSV-Stars zu Besuch

Die HSV-Stars Anthony Yeboah, Martin Groth und Marius Bester kommen gemeinsam mit HSV-Masseur Adam in den Heide-Park Soltau. Gemeinsam mit ihren Familien wollen sie die über 40 Attraktionen kennenlernen und die sagenhafte Holzachterbahn "Colossos" testen. Auch bei den Pfahlsitzern ist ein Besuch vorgesehen.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 27.08.2001

Bravo TV aus dem Heide-Park Soltau

Soltau. Die beliebte Jugendsendung "Bravo-TV" berichtet am 19. August und am Sonntag, 26. August, aus dem Heide-Park.
Gedreht wurde über mehrere Tage im Heide-Park. Dabei wurde der oder die neue Moderatorin der Sendung gesucht. Aus 5.000 Bewerbungen hatten sich 28 für das Finale qualifiziert, 12 blieben nach einem ganztägigen Dreh am vergangenen Donnerstag quer durch den Heide-Park übrig. In einem intensiven Casting am Freitag und Samstag im Park wurde dann noch einmal sortiert. Unter den jungen Teilnehmern viele prominente Gesichter, so eine Moderatorin des DSF, Laura aus der Fernsehserie "Marienhof" und in der Jury der Manager von Verona Feldbusch.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 26.08.2001

Pfahlsitzer - Streit in Soltau: Roland Maier "Haar-Fetischist ?"

Soltau. Erster handfester Streit unter den Pfahlsitzern im Heide-Park
Cordula Straub aus Hannover und der mehr schweigsame Roland Maier aus dem schwäbischen Cleebronn bekamen sich im wahrsten Sinne des Wortes "in die Haare" uns zwar so sehr, dass keiner mit dem anderen mehr sprechen möchte. "Ich werde nicht mehr mit Herrn Maier zusammen in der Pause hinter die Kulissen gehen," kündigte Cordula an.
Was war passiert? Die 29jährige Hannoveranerin: "Kürzlich fragte mich Herr Maier, ob er mein wunderschönes Haar einmal streicheln dürfte. Ich war total überrascht und habe sofort abgelehnt. Vor allem, als er sagte, daraus könne sich ein Feuer der Liebe entwickeln." Cordula habe ihm sehr deutlich gemacht, dass sie liiert sei und kein Interesse an einer anderen Beziehung habe. Er sei wohl nur ein Haar-Fetischist.
Ganz anders sieht das der Schwabe: "Ich durfte an diesem Tag tatsächlich jemanden die Haare streicheln. Da war eine Landsmännin, die hatte viele, viele kunstvoll gebundene Zöpfchen. 396 Mark hat sie für diese Frisur bezahlt. Ich habe lange mit ihr geredet, und zum Schluß durfte ich ihre Haare streicheln. Es war wunderschön." Er mag es gern, jemanden Komplimente zu machen. Und das habe er auch für Cordulas Haare getan, "nicht mehr, nicht gestreichelt," versichert der 38jährige Wachmann aus Cleebronn voller innerer Überzeugung. "Ich habe Cordula sogar zu ihrem Geburtstag ein Ständchen gesungen, und sie hat sich noch nicht einmal bedankt." "Stimmt so nicht", entgegnet die Hannoveranerin, "aber ich möchte mit Herrn Maier nichts mehr zu tun haben." Also erst einmal Funkstille zwischen den beiden, der Norddeutschen und dem Süddeutschen, auf den Heide-Park-Pfählen.
Wilko Jäschke beobachtet das Treiben gelassen. Er hat einen 29-Stundenvorsprung vor den den beiden Kontrahenten und keine Probleme.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 24.08.2001

100 Tage: Spendenaktion in luftiger Höhe

Soltau/Augsburg. Pfahlsitzen im Heide-Park Soltau für die "Nummer gegen Kummer": Nach 100 Tagen sind bereits 15.000 Mark für guten Zweck zusammengekommen
Mittlerweile 100 Tage harren die Wettstreiter der fünften Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen auf ihren Plätzen in 2,50 Meter Höhe aus. Drei von ursprünglich zehn Teilnehmern sind verblieben, sie sitzen seit dem 15. Mai 2001 auf ihren Pfählen im Heide-Park Soltau, dem Austragungsort der Meisterschaft.
Damit sind bis Donnerstag, 23. August 2001, bereits 15.000 Mark für das Kinder- und Jugendtelefon, die "Nummer gegen Kummer", zusammengekommen. Dieses Geld spendet die Verlagsgruppe Weltbild an das kostenlose Sorgentelefon. Der Augsburger Medienhändler hat für jeden Tag, den die Pfahlsitzer in luftiger Höhe verbringen, 150 Mark ausgesetzt. Den Erlös der noch andauernden Charity-Aktion wird voraussichtlich Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf, Schirmherrin der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendtelefon e. V. (BAG), im Herbst von Weltbild entgegennehmen. Bis zum Abschluss der fünften Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen können noch einige tausend Mark für die "Nummer gegen Kummer" zusammenkommen. Vorjahressieger Peter Goldmann aus München hielt 167 Tage und Nächte auf dem Pfahl aus.
Stress in der Schule, Liebeskummer, Streit mit der Familie, Drogenprobleme: Rund 10.000 Mal wählen Kids und Teens täglich die "Nummer gegen Kummer" (Tel.: 0800 / 111 0 333). An mehr als 90 Standorten bundesweit nehmen ehrenamtliche, qualifizierte Mitarbeiter die Anrufe entgegen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Jugendlichen einen Ausweg zu finden. Mit der Spendenaktion will die Verlagsgruppe Weltbild den Ausbau des bundesweiten Beratungsnetzes unterstützen.
Zum fünften Mal trägt der Heide-Park Soltau die Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen aus. Es gewinnt, wer am längsten auf den Holzpfählen ausharrt.
Die Augsburger Verlagsgruppe Weltbild ist der größte Medienhändler im deutschsprachigen Raum.

Kontakt:
Carola Ramminger
Unternehmenskommunikation
Tel.: 0821 / 7004-589
E-Mail: carola.ramminger@weltbild.com
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 23.08.2001

In Cleebronn ist Roland Maier ein Einzelgänger

Soltau/Cleebronn. Bürgermeister Streicher: "Er interessiert sich sehr für seinen Ort"
Im schwäbischen Cleebronn sind die Weintrauben noch nicht reif, "aber wir werden eine gute Ernte und einen guten Wein bekommen," ist sich der 62jährige Bürgermeister des kleinen Ortes ganz in der Nähe von Heilbronn, Rolf Streicher, sicher. Seit 30 Jahren führt er die Geschicke der nur 2.764 Einwohner großen Gemeinde im Zabergäu am Stromberg, wie sich die Region bezeichnet. "Aber dass sich ein Einwohner bei den Pfahlsitz-Weltmeisterschaften so weit nach vorn arbeitet, hätte ich nicht für möglich gehalten."
Sicher hat er von diesem Wettkampf gehört, "aber so richtig habe ihn noch nicht mitverfolgt. Der Roland Maier ist ein Hinzugereister. Er hat sich hier bei uns ein großes, altes Wohnhaus gekauft und kräftig daran gearbeitet," erzählt der Bürgermeister. "Er ist Einzelgänger, nicht verheiratet und gehört keinem Verein an. Aber fotografieren, das tut er viel." Er interessiere sich darüber hinaus sehr für seine Heimat. Maier sei unauffällig, ein ruhiger Bürger und fleissig, weiß Rolf Streicher noch.
Streicher will seinen Mitbürger mit einem Telegramm anspornen und ihm alles Gute für den weiteren Wettkampf wünschen. Am Donnerstagabend wird nicht nur Familie Streicher am Fernsehen die N3-Fernsehen-Live-Reportage aus dem Heide-Park verfolgen, die um 17:30 Uhr über Kabel auch in Baden-Württemberg zu empfangen ist.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 22.08.2001

Pfahlsitzer schauen nach vorn - 100 Tage sind bald erreicht

Soltau. Die V. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park Soltau streben unaufhörlich ihrem nächsten Höhepunkt zu: Am kommenden Donnerstag, 23. August, 11 Uhr, werden 100 Wettkampftage auf dem Pfahl vollendet sein. Der Weg zum neuen Weltrekord ist dann in fast greifbare Nähe gerückt. Es gilt eine Sitzzeit von 3.884 Stunden und 10 Minuten zu überbieten, die der Münchener Peter Goldmann im letzten Jahr nach 167 Tagen und Nächten im Heide-Park erreichte.
Noch dabei im Wettkampf ist die gerade 29 Jahre alt gewordene Cordula Straub aus Hannover-Hainholz, die von Tag zu Tag besser sitzt auf ihrem 2,50 Meter hohen Pfahl. Immer freundlich, gibt sie den Besuchern nicht nur viele Erklärungen zu diesem aussergewöhnlichen Wettkampf, sondern hat auch schon weit mehr als 150 E-Mails aus ganz Deutschland erhalten. Wilko Jäschke aus dem brandenburgischen Jüterbog hat in den letzten Wochen viele Pluspunkte in seiner Heimat sammeln können. "Das Interesse aus Brandenburg ist wirklich gewaltig", strahlt Jäschke, während Roland Maier mit sich und der Welt so ein bißchen hadert. "Man hört kaum etwas aus Schwaben, aber ich werde der Letzte sein, der vom Pfahl steigt". Der Cleebronner bekam kürzlich immerhin Besuch von Missionaren aus Afrika, die ihm ein Ständchen brachten. Aber etwas mehr Aufmerksamkeit würde er sich dennoch wünschen.
Am Donnerstag, 23. August, wird es ein interessantes Rahmenprogramm rund um die drei geben....wenn sie dann noch sitzen sollten. Einige Überraschungen sind angesagt. Unter anderem Massagen und Sitzgymnastik für das Trio, das so gut sitzt wie kein Dreier-Team zuvor.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 17.08.2001

111mal im Heide-Park Soltau

Soltau. Dorothea Spohler-Claussen ist Finanzbeamtin in Hannover und hat eines der wohl aussergewöhnlichsten Hobbies weltweit: Sie kennt alle größten Freizeitparks dieser Erde wie ihre eigene Westentasche, ist vielerorts schon Stammgast mit einer Jahresehrenkarte und wurde vom Guiness-Buch der Rekorde bereits sechsmal gewürdigt. 903 mal hat Frau Spohler-Claussen seit 1976 die Freizeitparks der Welt besucht. Allein 111 mal war sie im Heide-Park, am heutigen Freitag also mit einem besonderen Termin. "Und ich komme mit meinem Mann schon in der nächsten Woche wieder", kündigte die 44jährige aus Hannover-List schon heute an. Sie liebt im Heide-Park die ruhigeren Bereiche, die Kanalfahrt, die Fahrt mit dem Mississippi-Dampfer oder mit der Parkeisenbahn. Und freut sich über die herrlichen gärtnerischen Anlagen. "Ganz toll" findet sie die weltgrößte Holzachterbahn "Colossos", aber mit ihren Rückenbeschwerden kann sie sie leider nicht fahren. Fahren wird sie in diesem Jahr aber noch in viele andere Freizeitparks Europas und wird sicherlich den Heide-Park immer wieder besuchen. Man kennt sie hier schon sehr gut und freut sich darauf, eine derart engagierte Besucherin immer wieder begrüßen zu können.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 10.08.2001

Heiratsantrag

So ist wohl noch niemand in die Richtung "Hafen der Ehe" gebracht worden: Im Heide-Park Soltau machte am Mittwochmittag der Verdener Taxi-Fahrer Carsten Croos seiner Auserwählten Birgit Müller aus Walsrode den wohl ungewöhnlichsten Heiratsantrag: Als "größtes Baby der Welt" fragte er aus einem Kinderwagen heraus seine Freundin, ob sie seine Frau werden wollte. Sichtlich überrascht, kam erst ein zögerliches "Ja", später flossen dann aber Tränen der Freude. Sohn Marcus, der an diesem Tag 11 wurde, wurde mit einem "Ritt" auf der gößten Holzachterbahn der Welt ein sehnlicher Geburtstagswunsch erfüllt.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 08.08.2001

Mit dem Maßband Richtung Weltrekord

Soltau. Bergfest bei den V. Weltmeisterschaften im Pfahlsitzen im Heide-Park Soltau. Cordula Straub (Hannover), Wilko Jäschke (Jüterbog/Brandenburg) und Roland Maier (Cleebronn/Baden Württemberg) saßen am Montag 83,5 Tage auf ihren Holzgerüsten im Soltauer Park und hatten damit Halbzeit auf dem Weg zum Weltrekord. Grund genug für Soltaus Bürgermeisterin Christa Erden, den drei tapferen Pfahlsitzern ihren ganz persönlichen Glückwunsch auszusprechen. Und Heide-Park-Clown "Charley Chaplin" setzte noch einen oben drauf. Er befestigte ein Maßband an jedem Pfahl - "das Band zum neuen Weltrekord" -, denn jeden Tag, den die drei von nun an vollenden, wird das Band kürzer. Am 23. August wird der 100. Tag erreicht sein, ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum neuen Weltrekord, der nach 168 Tagen und Nächten erzielt sein könnte. Wenn sie dann noch sitzen....
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 06.08.2001

Bundesliga-Saisonauftakt mit HEIDE-PARK und LANGNESE

Soltau. Zum 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga, am Samstag, 4. August, kommt "Wumbo", das Makottchen des Heide-Parks, in das Bremer Weser-Stadion und wird am Live-Programm rund um das Spiel der Werderaner gegen Cottbus mitwirken. Gemeinsam mit Langnese wird es vor dem Spiel und in der Halbzeitpause jede Menge Überraschungen für die Zuschauer im vermutlich ausverkauften Stadion geben.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 04.08.2001

Pfahlsitzerin wurde 29 - Königlicher Besuch zum Geburtstag

Soltau. Cordula Straub wird diesen Tag nicht so schnell vergessen. Die sympathische Hannoveranerin feierte ihren 29. Geburtstag auf dem Pfahl im Heide-Park Soltau. Seit nunmehr 80 Tagen und Nächten kämpft sie gemeinsam mit dem Brandenburger Wilko Jäschke und dem Schwaben Roland Maier um den Titel des diesjährigen Pfahlsitz-Weltmeisters. Königlichen Besuch gab es zum Ehrentag: Die Erntekönigin Anja I aus Steinbeck/Luhe gehörte zu den ersten Gratulanten und brachte als Geburtstagsgeschenk heimischen Heidelbeerwein mit. Aus Afrika waren ein Missionarsehepaar angereist, die der Hannoveranerin ein schwäbisches Geburstagsständchen sangen. Natürlich gratulierte mit großem Bahnhof die Comicparade und die Clowns "Pipo und Pipolina" des Heide-Parks sowie zahlreiche Gäste, die den Park am Donnerstag besuchten. "Das ist alles wunderbar hier", strahlte Cordula, die sich über die vielen großen und kleinen Geschenke riesig freute. "Da haben ja viele Menschen an mich gedacht." Die Hannoveranerin hat bis heute 140 E-Mails aus allen Teilen Deutschland erhalten. Sie gilt als Geheimfavoritin des längsten Wettkampfes weltweit. Nächstes Ziel sind die 100 Tage auf dem Pfahl, die am 23. August vollendet werden sollen. "Wir sind allesamt guter Dinge, dass wir es schaffen," meinen die "Drei vom Pfahl" aus dem Heide-Park Soltau.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 04.08.2001

"Ich bin wunschlos glücklich"
Cordula Straub möchte am 2. August ihren 29. Geburtstag auf dem Pfahl feiern

Soltau. Eigentlich hat sie nicht im Traum daran gedacht, dass sie in diesem Jahr bei der 5. Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen so weit kommen würde im Heide-Park Soltau, aber nun sitzt die - noch - 28-jährige Cordula Straub aus Hannover-Hainholz schon weit über 70 Tage auf ihren 2,50 Meter hohen Pfahl mitten im idyllischen holländischen Stadtteil des Parkes und will noch längst nicht aufstehen. "Ich bin wunschlos glücklich hier, werde von einem hervorragenden Heide-Park-Team ganz toll versorgt und will nun erst einmal meinen Geburtstag auf dem Pfahl feiern." Das wird am kommenden Donnerstag, 2. August sein - wenn nicht doch noch etwas dazwischen kommt. Aber daran glaubt die eher zierliche Hannoveranerin nicht. "Ich schlafe perfekt auf dem Pfahl, ich habe viel Spaß und gute Mitstreiter."
Im letzten Jahr war Cordula schon früh vom Pfahl gepurzelt. Ein starker Windstoß hatte das Leichtgewicht in der Nacht vom Holzgerüst gefegt. In diesem Jahr ist alles anders. "Klar, ich habe mich viel besser vorbereitet, habe zuhause auf dem Tisch geübt. Und jetzt läuft alles bestens."
Selbst die große Hitze kann ihr kaum etwas anhaben. "Meine Knöchel sind etwas angeschwollen," gibt sie zu. "Aber ich nutzte jede Pause, um in Bewegung zu bleiben." Einziger Nachteil, der aber vielleicht einmal zum Vorteil werden könnte: Sie liegt zur Zeit 18 Stunden hinter dem (nach gesessenen Stunden) führenden Brandenburger Wilko Jäschke zurück, der oftmals in den zehnminütigen Pausen sitzenblieb und sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Schwaben Roland Maier liefert, der eine Stunde Rückstand zu dem Jüterboger hat. Aber die Fitneß? Cordula wirkt zur Zeit am ausgeruhtesten.
Zwölf Bücher hat der hannoversche "Bücherwurm" schon gelesen und wartet jetzt auf eine neue Lieferung des Weltbild-Verlages, der die große Lese-Aktion der Pfahlsitzer sponsert. "Ich habe mir den 634-Seiten-Roman 'Bis ans Ende aller Tage' von Jody Picoult bestellt," erzählt Cordula. Und dann noch einen über 400 Seiten starken Band. Cordula liebt Rockballaden und träumt bei den Liedern von Pink Floyd. Außerdem hat sie sich ein wenig dem Buddhismus zugewendet. "Ein Bekannter von mir hat viele Monate in einem Kloster in Tibet gelebt. Seine Eindrücke hat er mir vermittelt. Und ich habe viel gelernt um besser mit dem Leben fertig zu werden."
Am 2. August, an ihrem Geburtstag, wird etwas gefeiert werden. Nicht mit Alkohol, denn das ist auf dem Pfahl nicht erlaubt, aber mit mancherlei kleinen Überraschungen. Die Mutter und viele Freunde werden kommen und es wird Glückwünsche auch aus dem Heide-Park geben, für eine sympathische Frau, die nicht nur wegen ihrer Energieleistung viele Kontakte geknüpft und neue Freunde gefunden hat.
Die offizielle Geburtstagsgratulation mit Geburtstagstorte und Geschenken sowie mit der Heide-Park-Comic-Parade findet am 2. August um 11:00 Uhr statt, dann wenn auch für Cordula Straub der 80. Tag im Pfahlsitzen beginnen wird.
Weitere Infos zum Pfahlsitzen: Heide-Park Soltau GmbH, Klaus Müller, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 29614 Soltau, Telefon: 05191-91248, Fax: 05191-91606, Email: mueller@heide-park.de
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 02.08.2001

Ungewöhnlicher Familienausflug mit einer ungewöhnlichen Familie

Soltau. "Ab in den HEIDE-PARK Soltau mit 16 Kindern". Am Freitag traf die "Büge-Family", bestehend aus Eltern mit 16 Söhnen und Töchtern, per Bahn in Soltau ein. Die vier-bis 18jährigen Kids wurden von der Comicparade des Parks und von den Clowns "Pipo und Pipolina" natürlich ganz herzlich begrüßt. Und schon ging es zu "Colossos", der größten Holzachterbahn der Welt. "Geil", war der Kommentar der ganz großen, als sie gleich zweimal hintereinander fahren durften. Und die Kleineren freuten sich nicht nur über die große Portion Eis bei den heißen Temperaturen, sondern auch über die wasserfrische "Mountain-Rafting"-Fahrt.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 27.07.2001

Musikalische Grüße aus Franken

Soltau. In der Zeit zwischen dem 16. Juli und 16. September wird im HEIDE-PARK Soltau zur Erinnerung an die politisch-historische Vergangenheit der Wiedervereinigung Deutschlands das Mauerdenkmal der Brüder Miltz aus Braunschweig gezeigt.
Es waren ungewohnte Klänge, die heute die Gäste im HEIDE-PARK Soltau begeisterten: 42 Musiker und Musikerinnen der Jugendblaskapelle Hettstadt wollten es sich nicht nehmen lassen, der größten Holzachterbahn der Welt einen musikalischen Gruß aus Franken zu überbringen. Mit einer prächtigen Parade in fränkischer Tracht zogen die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren vom Heidedorf bis zu COLOSSOS und sorgten so für eine zünftige Parkatmosphäre. Das gefiel allen ausgezeichnet, sowohl den Parkbesuchern als auch den Akteuren, die sich noch bis Montag auf einer Konzertreise an die Nordsee befinden.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 26.07.2001

Miss Deutschland und "Manu" bei den Pfahlsitzern

Soltau. In der Zeit zwischen dem 16. Juli und 16. September wird im HEIDE-PARK Soltau zur Erinnerung an die politisch-historische Vergangenheit der Wiedervereinigung Deutschlands das Mauerdenkmal der Brüder Miltz aus Braunschweig gezeigt.
Promis bei den Pfahlsitzern im Heide-Park Soltau: Claudia Bechstein, die amtierende Miss Deutschland, kam aus Erfurt in den Park, um die Pfahlhocker anzuspornen. Besonders Cordula Straubs Leistung imponierte der 22jährige Erfurterin. Wenig später stand Big-Brother-Berühmtheit "Manu" Manuela vor den drei Pfahlsitzern um viel Glück für den weiteren Wettkampf zu wünschen. 69 Tage und Nächte sitzen Cordula Straub(Hannover), Wilko Jäschke(Jüterbog/Brandenburg) und Roland Maier (Cleebronn) mittlerweile im HEIDE-PARK Soltau. Tausende von Besuchern des Parkes kommen mittlerweile zum "Mekka der Pfahlsitzer", um sich von diesem ungewöhnlichen Wettkampf faszinieren zu lassen.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 23.07.2001

3-Tage-Freizeit für die gesamte Familie in Soltau

Soltau. Wer hätte das gedacht? Eine einmalige Kulturlandschaft - die Heidelandschaft mit ihren so beliebten vom Schäfer gehüteten Heidschnucken - die Gesundheit aus der quellfrischen Sole und "American Feeling" in unmittelbarer Nähe zueinander. Die heimliche Hauptstadt der Lüneburger Heide, Soltau hat's. Eine Faszination, der sich keiner entziehen kann. Erleben Sie, was viele Menschen Jahr für Jahr begeistert. Bereits ab 145,-- DM hält die Soltau-Touristik GmbH ein 3-Tage-Pauschalangebot für seine Gäste bereit. Hierzu gehört ein toller Tag im HEIDE-PARK Soltau, Norddeutschlands größtem Freizeit und Familien-Park, mit über 40 Fahrattraktionen, laufend Shows, einer wunderschönen Parkanlage und einer ebenso vielseitigen Gastronomie. Neueste Attraktion: Colossos, die größte Holzachterbahn der Welt. Ein weiteres Angebot des attraktiven Pauschalangebotes, ist der Besuch in der Soltau Therme mit einem 600 qm großen Solebecken, einer völlig neu angelegten Saunalandschaft sowie einer Riesenrutsche mit Kinderland. Ebenfalls zum Programmangebot zählt der Besuch des Norddeutschen Spielzeugmuseums. Dieses zählt zu den weltbesten Spielzeugsammlungen und beinhalte Exponate aus vier Jahrhunderten. Ob für Gruppen oder Einzelreisende, die Stadt mit Herz bietet die gesamte Palette in Pauschalen komplett an. Das Pauschalangebot ab DM 145,-- beinhaltet 2 Übernachtungen mit Heidjerfrühstück, den Besuch im HEIDE-PARK Soltau, den Eintritt in die Soltau Therme, eine Partie Minigolf, sowie den Besuch des Norddeutschen Spielzeugmuseums und des Museums Soltau. Buchungen und weiteres Infomaterial ist erhältlich bei: Soltau-Touristik GmbH, Bornemannstr. 7, 29614 Soltau, Tel.: 05191/828282, per Fax.: 05191/828299 oder per E-Mail: TouristInfo-Soltau@t-online.de oder im Internet unter www.soltau-touristik.de
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 20.07.2001

Die Berliner Mauer im HEIDE-PARK

Soltau. In der Zeit zwischen dem 16. Juli und 16. September wird im HEIDE-PARK Soltau zur Erinnerung an die politisch-historische Vergangenheit der Wiedervereinigung Deutschlands das Mauerdenkmal der Brüder Miltz aus Braunschweig gezeigt.
Die Ausstellung von drei Mauerelementen und dem dazugehörigen PKW "Trabant", dem "Volkswagen" der ehemaligen DDR, wurde künstlerisch aufgearbeitet durch den Grafiker Manfred Gorske. In neun Bildern hat der Künstler den Weg der Integration aller Deutschen beginnend vom 9. November 1989 an aufgezeigt.
Auch der "Trabi", wie er im ostdeutschen Volksmund hieß, wurde entsprechend zum "Geschichtsbuch" umfunktioniert. Auf ihm wurde künstlerisch die Geschichtsdarstellung der Berliner Mauer vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 umgesetzt.
Die Brüder Miltz haben ihre kleine Wanderausstellung bereis in Berlin, Braunschweig und auf der Expo 2000 über einen längeren Zeitraum mit Erfolg gezeigt. Die Ausstellung wird täglich von den beiden Brüdern betreut, die sich auch den Fragen nach historischen Abläufen stellen.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 16.07.2001

50 Tage auf dem Pfahl
Am Mittwoch sitzen sie 50 Tage.....

Soltau. Zugetraut hat man es den dreien nicht, aber nun sitzen sie, sitzen und sitzen auf den Pfählen im HEIDE-PARK Soltau. Am Mittwoch um 11 Uhr werden es 50 Tage und Nächte sein, die die drei verbliebenen Pfahlhocker im HEIDE-PARK Soltau geschafft haben. Und allen dreien geht es noch hervorragend. "Wir haben so richtig Spaß hier oben", strahlt Cordula Straub, einzige Norddeutsche und einzige Frau im Trio der Pfahlsitzer. Die Hannoveranerin hat einen großen Ehrgeiz entwickelt, den Weltmeistertitel in die niedersächsische Landeshauptstadt zu holen.
Champion möchte auch der Jüterboger Wilko Jäschke werden und erstmals den Titel in die neuen Bundesländer holen. Der brandenburgische Pfahlsitzer freut sich über viel Fanpost aus seiner Heimat. Der ruhige, sparsame Schwabe bleibt Roland Maier aus Cleebronn bei Heilbronn. Am Wochenende ordnete er erst einmal seine Akten. "Ordnung muss sein", sagte der eher bedächtige Maier, den nichts aus der Ruhe zu bringen scheint.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 04.07.2001

Über 800 Kinder beim NFV-Jugendfußballtag

Soltau. Aktive Freizeit am Sonntag im HEIDE-PARK Soltau: Fast 800 Kinder und Jugendliche aus ganz Niedersachsen waren gekommen, um beim 2. NFV-Jugendfußballtag um Pokalehren zu spielen. Fünf Stunden lief "Fußball nonstop" im größten norddeutschen Freizeit- und Familienpark und es gab sehenswerte Leistungen der kleinsten Fußballspieler des Landes. Abschließend kam ein ganz großer Fußballstar in den Park: HSV-Abwehrstratege Bernd Hollerbach hatte Hunderte von Fans um sich, als er Autogramme am laufenden Band gab.
Nach dem Turnier nutzten die Fußballkicker die vielen Attraktionen des HEIDE-PARKS, wobei die weltgrößte Holzachterbahn "Colossos" natürlich das Hauptziel war.
Die Sieger im Soltauer Heide-Park:
G Junioren: FC Molsum/Kutenholz,
F-Junioren: FC Molsum/Kutenholz,
E-Junioren: TSV Bassum,
D-Junioren: TSV Bassum,
D-Juniorinnen: SVE Fallingbostel,
C-Junioren: MTV Wohnste,
C-Juniorinnen: TuS Wiedensahl.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 02.07.2001

"Mobile Kids" von DaimlerChrysler im Heide-Park Soltau

Soltau. Bis zum 16. Juni führte DaimlerChrysler im Heide-Park Soltau die Aktion "Mobile Kids" durch, die Kinder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisieren sollte. Das Unternehmen präsentierte sich dabei mit einem multimedialen Themenpark. Die "Mobile Kids Tour 2001" wird bis zum 7. Oktober in zwölf weiteren Städten gezeigt.
QUELLE: "www.themata.com", ??.07.2001

Saisonkarte läuft gewaltig: Für nur 100 Mark jeden Tag in den Heide-Park

Soltau. Die Nachfrage läuft nach wie vor gewaltig. Viele Fans des heide-Park haben sie schon gekauft, die Saisonkarte, mit der man jeden Tag bis zum 4. November den größten Freizeit- und Famileienpark Norddeutschlands mit der weltgrößten Holzachterbahn "Colossos" besuchen kann. Nur 100 Mark kostet diese Karte, die ein echter Renner geworden ist. Bei den zahlreichen Angeboten des Soltauer Freizeitparkes lohnt sich diese Anschaffung auf jeden Fall. Infos zur Saisonkarte: Heide-Park Soltau GmbH, Infotelefon: 05191-9191 oder über Email: info@heide-park.de
QUELLE: "Presseinformationen Heide-Park", 30.06.2001

Junggesellenabschied auf dem Pfahl

Soltau. Im Heide-Park Soltau hat sich ein neues Event herauskristallisiert: So lange die Pfahlsitz-Weltmeisterschaften stattfinden, kann auf den nicht mehr besetzten Pfählen im "Holland-Dorf" Junggesellenabschied gefeiert werden. Einige Gruppen haben das bereits getan, haben den Noch-Junggesellen auf den Pfahl gesetzt und heftige Prüfungen ausgedacht. Nach zwei Stunden holten ihn die Heide-Park Comics wieder von dem 2,50 Meter hohen Pfahl herunter. Und dann wurde erst recht im Heide-Park Soltau gefeiert.
Aktuell zum Pfahlsitzen: Drei Bewerber sitzen seit 5 Wochen auf den Pfählen im Heide-Park Soltau, die Hannoveranerin Cordula Straub, der Brandenburger Wilko Jäschke und der Schwabe Roland Maier.
Weitere Informationen zum "Junggesellenabschied auf dem Pfahl": Heide-Park Soltau GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Klaus Müller, Telefon: 05191-91248, Fax: 05191-91606 oder über Email: mueller@heide-park.de
QUELLE: "Presseinformationen Heide-Park", 19.06.2001

Jumbo-Rallye führt in den HEIDE-PARK

Soltau. Am 16. Und 17. Juni findet zum 20. Mal die "Jumbo-Rallye" der Lobetaler Einrichtung Soltau-Stübeckshorn statt. Unter "Jumbos" versteht man Motorräder mit Beiwagen. Über 70 dieser Gespanne haben sich für das Treffen in Stübeckshorn in diesem Jahr angemeldet. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und den Niederlanden. Das Besondere an dieser Rallye ist die Mitwirkung der Bewohner der Lobetalarbeit. Bei einer Konvoi-Fahrt fährt in jedem Gespann ein Bewohner Lobetals im Beiwagen oder als Sozius mit. Ziel der diesjährigen Fahrt ist am Samstagmorgen der HEIDE-PARK Soltau, der den Rallye-Teilnehmern seine Tore öffnet. Um 10 Uhr wird die "Jumbo-Rallye" im Park zwischen Bobbahn und Hänge-Loopingbahn erwartet.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 16.06.2001

14 Tage auf dem Pfahl
Drei Pfahlhocker kämpfen um den Weltmeistertitel im HEIDE-PARK Soltau

Soltau. Das Trio der Unentwegten sitzt gut: Die Hannoveranerin Cordula Straub, der Brandenburger Wilko Jäschke und der Württemberger Roland Maier haben sich "eingesessen" im HEIDE PARK Soltau und sind nun schon seit 14 Tagen im Rennen um den neuen Weltmeistertitel im Pfahlsitzen.
Mittlerweile ist der "holländische Stadtteil", in dem die V. Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen stattfindet, wieder der große Kommunikationspunkt im HEIDE-PARK geworden. Die drei noch übriggebliebenen Pfahlsitzer haben jede Menge damit zu tun, um Autogramme zu schreiben, Post und E-Mails zu beantworten und auf viele Fragen zu reagieren.
Schließlich klappt es bei allen dreien auch mit dem Schlafen auf dem Pfahl immer besser. Durch die etwas kühleren Temperaturen gehen auch die ersten Probleme mit dicken Beinen wieder zurück. Der "Turnierarzt" jedenfalls kann erst einmal "Entwarnung" geben.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 29.05.2001

Über 600 Spieler beim Tag der Fußballjugend

Soltau. Bundesliga-Torschützenkönig kommt zum "Tag des Jugendfussballs" in den HEIDE-PARK Soltau - Über 600 Jugendkicker werden erwartet -
Über 100 Kinder- und Jugendfußballmannschaften aus ganz Niedersachsen starten beim zweiten "Tag der niedersächsischen Fußballjugend", der am kommenden Sonntag, 1. Juli, im HEIDE-PARK Soltau stattfindet. Prominenteste Gäste sind der Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison, HSV-Torjäger Sergej Barbarez sowie HSV-Abwehrspieler Bernd Hollerbach, die gegen 16 Uhr eine Autogrammstunde für die Fußballkids und alle anderen Besucher des HEIDE-PARKS bei den Pfahlsitzern im holländischen Stadtteil geben werden.
Um 10 Uhr beginnt die Veranstaltung , zu der 19 C-Jugend-Mannschaften, 25 D-Jugend-Teams, 32 E- und 20 F-Jugend-Mannschaften sowie 12 G-Jugend-Teams gemeldet haben. Gespielt wird auf vier Courts und drei Freiflächen. Die Mannschaften kommen nicht nur aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel, sondern aus allen Fußballbezirken des Landes, vom Harz bis zur Nordsee. Die Turniere, an denen sich rund 600 Fußballspieler beteiligen, werden gegen 15 Uhr beendet sein.
Rund um die Fußballcourts wird es allerhand "Bewegung" für die Teilnehmer geben. So kommt das Spielemobil des Niedersächsischen Fußballverbandes nach Soltau, wird Hannover 96 mit einem Fan-Mobil und einer Torwand vertreten sein, an der es schöne Preise zu gewinnen gibt. Die Volksbank Lüneburger Heide baut eine "Mini-Court-Bahn" auf und Langnese stellt zwei Hüpfburgen und Preise zur Verfügung.
Der abschließende Höhepunkt ist die bereits angekündigte Autogrammstunde mit den beiden HSV-Bundesligaspielern um 16 Uhr im "Pfahlsitz-Dorf".
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 25.05.2001

Einmal Hölle und zurück!

Die Lüneburger Heide gilt Ausflüglern als Ruheraum. Doch auch den Ereignissüchtigen bietet die Region jetzt einen Knaller: die weltgrößte Holzachterbahn - im Heide-Park Soltau. Looping-Fan Gunnar Gläser testet die Mega-Maschine.
Es ist der 1. Mai 2001. Einer der ersten richtig warmen Tage dieses Jahres. Mit Freunden stehe ich in einer nicht enden wollenden Menschenschlange. Ich warte auf "Colossos", die Holzachterbahn, die seit dem 13. April Millionen Besucher des Heide-Parks in Soltau zum Schreien bringen soll. Im Fernsehen hatte ich vom Koloss aus Holz gehört. Ich hätte aber niemals damit gerechnet, was mir widerfahren sollte.
Mit einem komischen Gefühl im Bauch stehe ich unter dem Lift der Bahn und bewundere die irrwitzige Konstruktion. "Ob das auch wirklich hält?" Mein Blick folgt dem Zug, der gerade langsam, in über 60 Metern Höhe, auf die erste Abfahrt zurollt. Es sieht gigantisch aus. Ich bemerke, wie mein Puls zu rasen beginnt. Kritisch beobachte ich die Züge, die im Minutentakt angerollt kommen, um die Massen für den nächsten Thrill einzuladen. Ich vermisse die Schulterbügel, die man aus Loopingbahnen gewöhnt ist, genauso wie Kopfstützen. Langsam beginnen meine Knie, ein wenig weich zu werden. Es ist soweit. Die Schranke öffnet sich und ich werde von den drängelnden Menschen hinter mir in den Wagen gedrückt. Hektisch mache ich mich daran, den Sicherheitsgurt anzulegen und den Bügel gegen meinen Bauch zu pressen.
Los geht's. Recht zügig wird der Zug nach oben gezogen. Während ich den Leuten im Aussichtsturm zuwinke, versucht mein "Beifahrer", den Fahrgästen im benachbarten "Limit" auf den Kopf zu spucken. [Mein Kommentar: Die Hänge-Loopingbahn "Limit" ist ca. 200 m entfernt und daher zum Spucken etwas weit entfernt. Es kann sich nur um die im Action-Bereich vorhandenen Fahrgeschäfte "Flipper" oder "Rainbow" handeln.] Die Sicht ist "genial". Erst jetzt hat man die Gelegenheit, einen Blick auf die gesamte Achterbahn zu werfen. Die erste Abfahrt sieht viel steiler aus als von unten. Nach vorne guckend bemerke ich, dass die Schienen ins Nichts führen.
Zum weiteren Nachdenken komme ich nicht mehr: Mit einem Ruck werde ich gegen die Rückenlehne gepresst, als der Zug beschleunigt, gleich danach werde ich nach vorne gerissen und sehe nur noch den Boden auf mich zurasen. Meine Hände verkrampfen sich am Griff des Wagens, als ich spüre, wie ich aus dem Sitz gehoben werde, nur noch vom Bügel gehalten. Ich schreie aus Leibeskräften. Nach einem kurzen Augenblick setzt ein atemberaubender Druck ein und mir wird buchstäblich die Luft abgedrückt, als der Zug kurz über dem Boden wieder nach oben zieht. Wieder habe ich das Gefühl aus den Sitzen zu fliegen. Meine Augen tränen. Erneut runter und gleich wieder hoch. Mit einer irren Geschwindigkeit geht es in eine Steilkurve und wieder runter. Fliegen verfangen sich in meinem vom Schreien aufgerissenen Mund. Die Haut in meinem Gesicht zieht sich nach hinten. Ich bekomme einen Tunnelblick, sehe nur noch die Schienen. Die letzte Kurve, die Bremsen ziehen. Der Zug rollt dem Bahnhof entgegen. Ich sinke in den Sitz und wische mir die Tränen aus dem Gesicht. Im gleichen Augenblick ertappe ich mich schon dabei, wie ich anfange, laut loszulachen.

Daten zu "Colossos", der gigantischten Holzachterbahn, die die Erde jemals gesehen hat:
Länge: 1.500 m
Höhe Lift: 62 m
Maximales Tempo: 120 km/h
Maximales Gefälle: 61 Grad
Maximale Querneigung: 67 Grad
Fahrzeit: 145 Sekunden
Kapazität pro Stunde: 1.500 Menschen
Tragwerk in Kubik: 3.000 Meter Holz, 90.000 Holzteile, 2.800 Meter Beton
Baukosten: 45 Millionen Mark

Seit 500 Jahren begeisterm sich die Menschen am Looping
Russen fingen damit an: Im 15. Jahrhundert begannen vergnügungsfreudige Menschen Rampen aus Holz zu zimmern und mit Wasser zu übergießen. Zu Eis gefroren, diente die Unterlage als rasante Schlittenfläche. Franzosen verfeinerten das Konzept: Sie ließen Holzwägelchen Rampen hinunterrasen.
Mit der Zeit breitete sich die Idee auf Europa aus. Im 19. Jahrhundert waren die Konstruktionen so aufwendig, dass die Fliehkraft den Menschen erstmals überwand. Es kam zu schweren Unfällen, so dass viele Anlagen geschlossen wurden.
In Amerika wurden später die ersten richtigen Holzachterbahnen entwickelt, welche meist die Form einer 8 aufgriffen. Immer größer und immer schneller wurden die Anlagen. Besonders, als die Industrie auf neue Materialeien wie Stahl aufmerksam wurde, waren den Ideen kaum Grenzen gesetzt. Lediglich mit der Konstruktion von Loopings gab es bis 1975 noch Probleme - bis Werner Stengel errechnete, dass sie Menschen ohne Schaden durchfahren können - wenn der Einfahrtswinkel stimmt. Stengel gilt als Vater aller Achterbahnen.
Er hat den "Millennium Force" konstruiert, die größte Achterbahn. [Mein Kommentar: Die größte steht mittlerweile in Japan. Millenium Force war nur wenige Wochen die größte Achterbahnder Welt.] Sie steht im "Cedar Point Park" in Ohio, wurde letztes Jahr (2000) eröffnet und rast seither mit der Geschwindigkeit von 150 Kilometer pro Stunde über die Stahlschiene. Auch die Höhe des sogenannten Giga-Coasters ist unübertroffen: Über 100 Meter stürzen die Züge das Gefälle von 80 Grad hinab. [Mein Kommentar: Die Höhe beträgt "nur" 95 Meter und die japanische Achterbahn hat eine maximale Höhe von ca. 97 Meter.] Cedar Point hält zehn weitere Rekorde. Es ist zum beispiel der Freizeitpark mit den meisten Achterbahnen auf der Welt: 14 an der Zahl.
Ganz in der Nähe von Celle steht nun auch ein Weltrekord. Die größte und schnellste Holzachterbahn der Welt, mit der längsten "Airtime" überhaupt: "Colossos". Dies (Airtime) ist die Bezeichnung für negative G-Kräfte - der Fahrgast fühlt sich leichter, als er eigentlich ist. Er hat das Gefühl abzuheben. [Mein Kommentar: Die Passagiere heben bei der Überfahrt der Berge wirklich aus ihren Sitzen ab, werden aber durch die Bügel und Gurte gehalten.]
Unfälle auf Achterbahnen sind chronisch. Den 1. Mai diesen Jahres etwa wird keiner der 20.00 Besucher im "Phantasialand" bei Köln vergessen. Dort wurden bei einem Brand in der Grand Canyon Achterbahn 63 Menschen verletzt. [Mein Kommentar: Nicht die Grand-Canyon-Bahn hat am 1. Mai 2001 gebrannt, sondern die Gebirgsbahn mit dem Felsmassiv, in der sich noch eine weitere kleine Achterbahn befand. Die Grand-Canyon-Bahn hat kurz nach der Eröffnung gebrannt, was aber ca. 5 Jahre vorher war.] "So etwas kann uns mit Colossos nicht passieren", behauptet Pressesprecher Müller vom Heide-Park in Soltau. "Wir haben nur Deutsche Kiefer verwendet. Dieses Holz lässt sich bis in die letzte Faser imprägnieren. Da kann nichts brennen." Zudem verfügt Colossos über eine Beregnungsanlage, die die Holzkonstruktiuon immer feucht hält. So wird verhindert, dass sich das Holz verzieht oder reißt.
Wer Zeit und Lust hat, sollte einmal zum Hamburger Dom oder zum Schützenfest Hannover fahren. Dort trifft man auf weitere Rekorde. Zum Beispiel "Eurostar", den größten transportablen Inverted-Coaster der Welt. Der Fahrgast hängt darin mit frei baumelnden Beinen unter der Schiene.
Was bewegt Menschen dazu, stundenlang anzustehen oder Preise von bis zu zehn Mark pro Fahrt zu zahlen, nur um ihren Körper an die Grenze des Erträglichen zu treiben? Ein Psychologe weiß: "Nach dem Höllenritt auf den Schienen fühlen sich die Furchtsamen mutig und die Kühnen finden Bestätigung."
QUELLE: "Cellesche Allgemeine Zeitung", Gunnar Gläser, 23.05.2001

Pfahlsitzer werden weniger

Soltau. Bei der Pfahlsitzer-WM im niedersächsischen Soltau ist am Sonntag ein weiterer Teilnehmer ausgeschieden. Der polnische Kunstmaler Michal Paluszkiewicz ging nach 80 Stunden als sechster von ursprünglich neun gestarteteten Teilnehmern aus dem Rennen. Die Pfahlsitzer wollen nicht nur den WM-Titel holen, sondern auch den Weltrekord brechen. Wer es länger als der Münchner Peter Goldmann aushält, der 3.884 Stunden schaffte, dem Winken 35.000 Mark Sieggeld.
QUELLE: "ProSieben-Text: Life", 21.05.2001

Da waren es nur noch drei
Weiterer Pfahlsitzer ausgeschieden

Soltau. Das Teilnehmerfeld bei der 5. Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen im Heide-Park Soltau ist am vierten Tag schon recht dünn geworden. In der Nacht zum Samstag schied der vierte Teilnehmer aus dem Rennen aus und verließ seinen hohen Sitz. [Mein Kommentar: Es ist der sechste Teilnehmer, der ausgeschieden ist. Neun sind gestartet und drei sind noch übrig, das macht sechs Teilnehmer.]
Der Pole Michal Paluszkiewicz sei zehn Sekunden zu spät aus einer zehnmenütigen Pause zurückgekehrt und wurde disqualifiziert. Damit kämpfen nur noch drei der ursprünglich neun Teilnehmer um den Weltmeistertitel.
Acht Männer und eine Frau hatten am Dienstag die 2,50 Meter hohen Kiefernpfähle im "Holland-Dorf" des Freizeitparks erklommen. Dort wollten sie ausharren, bis der Weltrekord von 167 Tagen und Nächten gebrochen ist.
Das Preisgeld lockt: Ein neuer Rekordhalter und Weltmeister bekommt 35.000 Mark, ein Sieger ohne Rekord 20.000 Mark.
QUELLE: "Rhein-Zeitung Journal", 19.05.2001

Nur noch drei Pfahlsitzer hocken

Soltau. Die Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park scheinen nach dem Rekordjahr 2000 die kürzesten ihrer Geschichte in diesem Jahr zu werden: Nach noch nicht einmal einer Woche sind nur noch drei der gestarteten neun Teilnehmer "im Rennen", nachdem am Wochenende auch der zweite Pole, der Kunstmaler Michal Paluszkiewicz , ausschied. Auch ihn erwischte es mitten in der Nacht, als der in Schneverdingen (Kreis Soltau-Fallingbostel) lebende "Palu" nach einer Pause einige Sekunden zu spät wieder auf dem Pfahl saß.
Nach achtzig Stunden kam damit das schnelle "Aus" für den Mann, der auch im vorletzten Jahr gestartet und relativ früh gescheitert war. "Palu" hatte allerdings noch kein Auge zugetan in den ersten Nächten, war ungemein "aufgedreht" und wiederum tief erschöpft. "Ich konnte mich einfach nicht richtig konzentrieren". Und damit war das schnelle Ende auf dem Pfahl eigentlich schon vorprogrammiert.
Nur noch drei Starter halten es nun auf den Pfählen im HEIDE-PARK Soltau aus, die Hannoveranerin Cordula Straub - vielleicht mittlerweile eine Art Geheimfavoritin -, der stille Baden-Württemberger Roland Maier, der allerdings als gelernter Wachmann bei der Bundeswehr auch nicht ganz chancenlos ist, und Wilko Jäschke, der als erster Teilnehmer den Weltmeister-Titel in die neuen Bundesländer bringen könnte. Der Brandenburger aus Jüterbog hat bisher ein starkes Durchhaltevermögen gezeigt und sollte nicht unterschätzt werden.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 19.05.2001

"Es tut mir alles weh"
Seesener Achim Pagel klettert vom Pfahl

Soltau. Nur noch vier Pfahlsitzer kämpfen im HEIDE-PARK Soltau um den Titel eines neuen Weltmeisters. Am Freitagmorgen um 0:14 Uhr stieg der Seesener Achim Pagel völlig entnervt und übermüdet von seinem Holzgerüst und gab den Wettkampf auf. Pagel hatte in den ersten beiden Nächten nicht geschlafen und hatte es auf dem harten Holz nicht mehr aushalten können. "Mir tat alles weh", sagte er, ehe er sich in einem naheliegenden Container in das weiche Bett legte und sofort einschlief.
Achim Pagel war offenbar nicht optimal vorbereitet. Er hätte wissen müssen, was auf ihn beim Pfahlsitzen zukommt, denn bereits im vergangenen Jahr hatte er den Wettkampf in Soltau aufgenommen, war dann aber in der Pause eingeschlafen. Am frühen Freitagmorgen dieses Jahres ging bei ihm nun gar nichts mehr. Er verließ "Pfahl 2" und schied damit als fünfplatzierter nach 54 Stunden und 34 Minuten aus.
Mit dem Polen "Palu", dem Baden-Württemberger Roland Maier (Cleebronn), Wilko Jäschke aus dem brandenburgischen Jüterbog und der Hannoveranerin Cordula Straub harren die übrigen vier Teilnehmer auf den 2,50 Meter hohen Pfählen im HEIDE-PARK Soltau unverdrossen aus.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 18.05.2001

Klaus-Dieter Wedhorn steigt ab: "Meine Gesundheit ist mir wichtiger"
Auch Thomas Gerlach scheidet aus

Soltau. Da waren es nur noch fünf..... Bei den 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Soltauer Heide-Park lichten sich die Reihen in diesem Jahr auffällig schnell. Am Mittwochabend stieg der älteste Teilnehmer des Wettbewerbes, der 63jährige Rentner Klaus-Dieter Wedhorn aus Bremen-Huchting nach kaum mehr als 31 Stunden vom 2,50 Meter hohen Pfahl und gab auf. "Für mich ist die Gesundheit wichtiger", sagte der kräftige Bremer. "Ich hätte nie gedacht, dass Pfahlsitzen so schwer ist."
Der Hermannsburger Thomas Gerlach hatte einfach "keinen Bock mehr", als er am Donnerstag gegen 3:46 Uhr den Pfahl verließ. Er war unzufrieden mit sich und der Welt, hatte den ganzen Abend nur diskutiert und war dann aufgeweckt worden, als Gäste einer Abendveanstaltung im Park die Pfahlsitzer noch kurz besuchten.
Klaus-Dieter Wedhorn hatte die erste Nacht kaum geschlafen. "Das war schon sehr hart." Und dann begannen heftige Kreuzschmerzen, die Füsse schwollen an, nichts ging mehr. Mitten im Wettkampf erhob sich der 63jährige gelernte Dreher und stieg die Stufen herab: Der Wettkampf war aus für ihn. "Interessant war es trotzdem gewesen," meint Klaus-Dieter Wedhorn. Im nächsten Jahr will er aber wieder dabei sein und sich besser auf den Sitzmarathon vorbereiten.
Wedhorn verbrachte die Nacht wieder im weichen Bett, in einem der Schlafcontainer, die der Heide-Park für die ausgeschiedenen Pfahlhocker zur Verfügung stellt. Und am Donnerstagmorgen ging es wieder nach Haus, vielleicht zu seinen heißgeliebten Werderanern, um das letzte Saisonspiel zu erleben? Fünf Pfahlhocker verbrachten derweil die zweite Nacht im HEIDE-PARK Soltau und hatten es mit teilweise heftigem Gewitterregen zu tun. Sie waren aber unter ihren Regenschirmen und umrahmt von Folien gut geschützt.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 17.05.2001

Spitzen-Leistung im Heide-Park Soltau

Diese sechs Männer [Mein Kommentar: Das zugehörige Bild liegt mir nur in schlechter Qualität vor und wurde hier nicht eingefügt!] gehören zu neun Kandidaten, die seit gestern auf 2,5 Meter hohen Pfählen im "Holland-Dorf" des Heide-Park Soltau sitzen. Dort wollen sie den Weltrekord im Pfahlsitzen von 167 Tagen und Nächten brechen. Dem Weltmeister winken dann 30.000 Mark.
QUELLE: "Mitteldeutsche Zeitung" (Titelseite), Mittwoch den 16.05.2001

Metzger aus Goslar kam zu spät zum Pfahl

Soltau. Bei den V. Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen im HEIDE-PARK Soltau lichten sich schnell die Reihen. Nachdem schon am ersten Tag nach nur zwei Stunden der Pole Rafael Swiatek ausscheiden mußte - er kam drei Sekunden zu spät zum Pfahl - erwischte es in der Nacht zum Mittwoch den 24jährigen Metzger Carsten Bockfeld aus Goslar. Auch er verpaßte das Ende einer Pause und erreichte sein "Haus" erst eine Minute zu spät. Um 21:50 Uhr war er nach zehn Stunden und zehn Minuten ebenfalls ausgeschieden.
Damit sind im HEIDE-PARK Soltau nur noch sieben Kandidaten im Rennen, drei Niedersachsen, ein Bremer, ein Baden-Württemberger, ein Brandenburger und ein Pole. Erfreulich: Schon in der ersten Nacht schafften es einige der Teilnehmer, auf dem Pfahl durchzuschlafen.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 16.05.2001

V. Pfahlsitz-WM im HEIDE-PARK Soltau gestartet
Nach zwei Stunden schied der bereits der erste Teilnehmer aus

Soltau. Aufregender Start der 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park Soltau: Nicht nur, dass am Dienstag um 11 Uhr als der Wettkampf begann nur neun der gemeldeten zehn Pfahlsitzer auf ihren Holzgerüsten saßen, sondern auch nach kaum mehr als zwei Stunden schied der erste der gestarteten Teilnehmer bereits aus: Der Pole Rafael verpaßte vor laufenden Fernsehkameras das Ende der ersten Pause um genau drei Sekunden und war damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
Bereits am Montagabend hatte der Thüringer Lutz Gundlach absagen müssen. Eine gewaltige Birkenpollen-Allergie hatte ihn außer Gefecht gesetzt. Als dann auch der nachnominierte Jens Drewitz aus Bad Schwartau auf der Fahrt zum Heide-Park in einen Unfall verwickelt wurde und ebenfalls ausfiel, konnte blitzschnell der Metzger Carsten Bockfeld aus Goslar verpflichten werden. Aber mit einem weiteren (zehnten) Teilnehmer klappte es nicht mehr.
Hollands Generalkonsul in Hamburg, Robert Sterneberg, gab pünktlich den Startschuß. Der Wettkampf konnte beginnen. Zu brechen ist der Weltrekord von 3.884 Stunden und 10 Minuten, aufgestellt in 167 Wettkampftagen vom Münchener Peter Goldmann im vergangenen Jahr. 35.000 Mark erhält derjenige, der Weltmeister wird und einen neuen Weltrekord aufstellt.
Mit der Veranstaltung verbunden ist eine Charity-Aktion gemeinsam mit dem Hauptsponsor des Pfahlsitzens, dem Weltbild-Verlag aus Augsburg. Für das Sorgentelefon "Nummer gegen Kummer" stiftet der Verlag für jeden Tag, den der beste Teilnehmer des Pfahlsitzens auf dem Holzgerüst aushält , 150 Mark. Der Erlös soll im September der Schirmherrin dieser Aktion, Kanzler-Ehegattin Doris Schröder-Köpf überreicht werden.
Und das sind die aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften: Carsten Bockfeld (Goslar), Achim Pagel (Seesen), Cordula Straub (Hannover), Michal Paluszkiewicz (Polen), Wilko Jäschke (Jüterbog), Klaus-Dieter Wedhorn (Bremen), Thomas Gerlach (Hermannsburg) und Roland Maier (Cleebrunn).
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 15.05.2001

Verlagsgruppe Weltbild setzt für jeden Tag 150 Mark aus
Pfahlsitzen für die "Nummer gegen Kummer"

Soltau/Augsburg. Sobald die Teilnehmer der fünften Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen am 15. Mai 2001 ihre Plätze beziehen, fällt auch der Startschuss für eine Spendenaktion der Verlagsgruppe Weltbild zugunsten des Kinder- und Jugendtelefons. Für jeden Tag, den die Wettbewerber auf ihren Pfählen im Heide-Park Soltau ausharren, spendet Weltbild 150 Mark an die "Nummer gegen Kummer", ein kostenloses Sorgentelefon für Heranwachsende. Den Erlös der Aktion wird voraussichtlich Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf, Schirmherrin der BundesArbeitsGemeinschaft Kinder und Jugendtelefon e.V. (BAG), am Austragungsort der Weltmeisterschaft entgegennehmen.
Stress in der Schule, Liebeskummer, Streit mit der Familie, Drogenprobleme: Rund 10.000 Mal wählen Kids und Teens inzwischen täglich die "Nummer gegen Kummer" (Tel. 0800 - 111 0 333). An mehr als 90 Standorten bundesweit nehmen ehrenamtliche, qualifizierte Mitarbeiter die Anrufe entgegen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Jugendlichen einen Ausweg zu finden. Mit der Spendenaktion will Weltbild den Ausbau des bundesweiten Beratungsnetzes unterstützen.
Zum fünften Mal trägt der Heide-Park Soltau die Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen aus. Es gewinnt, wer möglichst lange auf den 2,50 Meter hohen Holzpfählen ausharrt. Im Jahr 2000 siegte der Münchner Peter Goldmann, der 167 Tage und Näche in luftiger Höhe durchhielt. Die Augsburger Verlagsgruppe Weltbild ist mit einem Umsatz von über einer Mrd. Mark Deutschlands größter Medienhändler.

Kontakt:
Carola Ramminger
Unternehmenskommunikation
Tel.: 0821 / 7004 - 589
E-Mail: carola.ramminger@weltbild.com
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Steinerne Furt, 86167 Augsburg, Telefon: 0821/7004-303, Fax: 0821/7004-678
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 11.05.2001

Es wird einen neuen Weltmeister geben
Regina Odeh, Hermann Kümmerlehn und Titelverteidiger Goldmann nicht am Start

Soltau. Der Start der V. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Heide-Park Soltau rückt immer näher. Am Dienstag, 15. Mai, 11:00 Uhr werden zehn Bewerber auf die 2,50 Meter hohen Holzpfähle im "holländischen Stadtteil" des Heide-Park Soltau steigen und den Wettkampf um die Weltmeisterwürde und um einen neuen Weltrekord aufnehmen. Titelverteidiger Peter Goldmann (München), der im Jahr 2000 167 Tage und Nächte auf dem Pfahl aushielt, hat angekündigt, seinen Titel nicht verteidigen zu wollen. Damit wird es einen neuen Champion geben. Nicht am Start sind ebenfalls die ehemalige Weltmeisterin Regina Odeh, die erst im Jahr 2002 wiederkommen möchte und der letztjährige Vize-Weltmeister Hermann Kümmerlehn, der den "Bürgermeister-Wettstreit" in seiner Heimatstadt Leer in diesem Jahr in den Vordergrund stellt. "Ich kann mich nur auf eine Aufgabe konzentrieren," sagt der 43jährige, der allerdings beim Startschuß in Soltau dabei sein möchte.
Das Feld der zehn Teilnehmer ist trotzdem hochinteressant: So wird "Clown Apoldino" aus dem thüringischen Apolda wieder mit dabei sein und für einen kräftigen Farbtupfer im Feld der zehn Auserwählten garantieren. Thomas Gerlach kommt aus dem niedersächsischen Hermannsburg. Der Handwerker hat sich vorgenommen, unbedingt Weltmeister zu werden. Wilko Jäschke war 1998 schon einmal dabei. Der Maurer aus dem brandenburgischen Jüterbog wird mit seiner Hantel nach Soltau kommen um auf dem Pfahl seine Fitness zu erhalten. Roland Maier, Schwabe aus Cleebrunn, schied im vergangenen Jahr unglücklich aus, will aber 2001 zeigen, was wirklich in ihm steckt. Der Ägypter Khaled Mohamed hat Außenseiterchancen, während Achim Pagel aus Seesen im Harz schon überzeugender wirkt. Kunstmaler Michal Paluszkiewicz (Polen) hat sein Atelier in Schneverdfngen (Lüneburger Heide), will aber geraume Zeit auf dem Pfahl im Heide-Park malen?! Einzige weibliche Teilnehmerin ist Cordula Straub aus Hannover. Die ehemalige Finanzbuchhalterin, die heute selbständig einen Betrieb führt, hat einen gesunden Ehrgeiz und könnte gut vorn plaziert werden. Der Pole Rafael Swiatek aus Tychowo ist dagegen schlecht einzuschätzen wie auch Klaus-Dieter Wedhorn aus Bremen, der mit 63 Jahren älteste Teilnehmer im Feld der Pfahlsitzer.
Gesessen werden muss Tag und Nacht. Die Teilnehmer dürfen nur alle zwei Stunden zehn Minuten vom Pfahl steigen. Anlehnmöglichkeiten gibt es nicht. Das Pfahlsitzen ist eine alte Tradition aus den Niederlanden. 1952 setzte eine große Sturmflut den Landesteil "Holland" völlig unter Wasser. Die Menschen flüchteten sich auf Weidepfähle und wurden von dort gerettet. Daran erinnern sich die Holländer noch heute mit dem "Paalsitten" in ihren Wasserläufen. Der Heide-Park nahm diese Tradition auf, als er den "holländischen Stadtteil" einweihte.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 08.05.2001

Heide-Park Soltau eröffnet die größte Holzachterbahn der Welt
"Colossos": Gigantisches Bauwerk mitten in der Lüneburger Heide

Soltau. 1978 wurde der Heide-Park Soltau eingeweiht. Er startete damals auf dem Gelände eines kleinen Tierparks mit wenigen Fahrgeschäften, die Hans-Jürgen Tiemann in die Heide mitbrachte. Was viele damals als Abenteuer sahen, hat sich durch eine kontinuierliche Entwicklung, durch eine imposante Planung zu einem der größten Freizeit-Parks Europas entwickelt. Jährlich zwei Millionen Gäste besuchen mittlerweile den größten Freizeit- und Familienpark Norddeutschlands, der mit seiner idealen Kombination aus Fahrgeschäften und Landschaft mitten in der Lüneburger Heide ein Ausflugziel für die gesamte Familie geworden ist. Auf einer Fläche von mittlerweile 85 Hektar ist ein Freizeitparadies entstanden, das zum Abschalten leicht und locker einlädt. Übrigens: Im vergangenen Jahr ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Allensbach, daß der Heide-Park der bekannteste und beliebteste Freizeitpark in ganz Deutschland geworden ist.
In diesem Jahr startet der Park erneut durch, bietet mit "Colossos" die größte Holzachterbahn der Welt an, ein gigantisches Bauwerk, das am östlichen Rand des Freizeitparadieses entstanden ist. Sensationelle 60 Meter hoch ist sie, 1500 Meter lang und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Die Fahrzeit auf einem aufregenden Kurs beträgt 145 Sekunden, das maximale Gefälle 61 Grad. Coaster-Fans aus aller Welt haben die Bahn bereits begeistert gefeiert.
Eine weitere Großattraktion ist die Hänge-Loopingbahn "Limit", die ihre Fans in Scharen in den Heide-Park lockt. Der Park präsentiert mit der "Big Loop" und mit der Schweizer Bobbahn, der längsten ihrer Art weltweit, gleich vier Großattraktionen der Extraklasse. Dazu kommt das "Mountain-Rafting" in einer gigantischen Landschaft, die Wildwasserbahn mit der höchsten Schußfahrt Europas und eine weitere Wildwasserstrecke, die es ebenso in sich hat.
Heide-Park Soltau, das sind auch wunderschöne Themenbereiche: "Klein-Holland" mit in den Werkstätten des Parkes nachgebauten Gebäuden, die es tatsächlich in den Niederlanden gibt und mit einer romantischen Grachtenfahrt, das Heide-Dorf, in dem man so schön bummeln kann oder der amerikanische Teil mit der wuchtigen Freiheitsstatue, mit den Mississippi-Dampfern, mit dem "Capitol" (Restaurant) am "Soltau-See".
Kinder lieben die Delfinvorführungen, sind begeistert bei der Seelöwen-Show dabei oder bei den Alligatoren und Papageien. Oder tummeln sich auf den großen mit vielen Ideen angelegten Abenteuerspielplätzen. Nicht nur die Senioren genießen die wunderbare Blumenlandschaft, die Fahrten mit der Eisenbahn durch den Park, den Blick von den Aussichtstürmen hinunter auf diese Traumwelt und die vorzügliche Gastronomie, die zum Verweilen einlädt.
Heide-Park, das ist auch der "Austragungsort" für die jährlich stattfindenden Weltmeisterschaften im Pfahlsitzen, eine der längsten eranstaltungen Europas. Ein Event, das den Park weltweit bekannt werden ließ. Start in diesem Jahr am 15. Mai.
Der Park lädt zu vielen Atkionen ein und öffnet sich den interessierten Besuchern zu Führungen "hinter den Kulissen". Zeigt, wie er sich selbst baut, wie seine bis zu 900 Mitarbeiterinnen nd Mitarbeiter über das Jahr bemüht sind, ihren Gästen eine besondere Welt anzubieten, die sie so schnell nicht vergessen werden.
Der Heide-Park Soltau ist 2001 vom 31. März bis 4. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Einlaß bis 16 Uhr. Weitere Infos unter: Heide-Park Soltau GmbH, 29614 Soltau, Telefon: 05191-9191 oder Email: info@heide-park.de
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", xx.05.2001

Tag der niedersächsischen Fußballjugend

Soltau. Der Niedersächsische Fußballverband und der HEIDE-PARK Soltau laden alle jungen Fußballerinnen und Fußballer bis zu einem Alter von 14 Jahren in den HEIDE-PARK ein. Für die Nachwuchskicker zwischen G- und C-Jugend wird am 1. Juli ab 10:00 Uhr ein Fußballtunier ausgerichtet. Der sportliche Wettkampf findet in der Spielform "vier gegen vier" statt. Zu jeder Mannschaft gehören sechs Aktive und zwei Betreuer. Für diesen Personenkreis ist der Eintritt in den HEIDE-PARK frei. Weitere Begleitpersonen und Spieler zahlen den ermässigten Eintrittspreis von 24 Mark pro Person (Normalpreis 41 Mark).
Darüber hinaus wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten. Hüpfburg, Soccerfußball sowie Bundesligaspieler zum Anfassen werden von der Firma Langnese präsentiert. Die Volksbank Lüneburger Heide lädt auf die Mini-Carts-Bahn ein. Den besten Schützen winken an der Oddset-Torwand von Toto-Lotto wertvolle Preise. Ein aussergewöhnliches Erlebnis bietet auch in diesem Jahr das Heuhotel "Eggershof" an. Hier können Kinder und Erwachsene zu günstigen Konditionen eine Nacht im Heu verbringen. Anmeldungen sind an den Niedersächsischen Fußballverband - Jugendabteilung - , Horst Lange, Schillerstraße 8, 30890 Barsinghausen zu richten.
QUELLE: "Heide-Park Soltau Homepage", 07.05.2001

Deutschlands Achterbahn-Park Nr. 1
Das siebte Weltwunder

Mit Tempo 120 ins Vergnügen rasen: Club-Kunden können Eintrittskarten für den beliebten Heide-Park Soltau gewinnen. Breitbeinig, mit einer Feuerschale in der ausgestreckten Hand, bewacht er die Hafeneinfahrt der griechischen Insel Rhodos; der Koloss: Das 31 m hohe Bauwerk aus polierter Bronze zählt zu den sieben Weltwundern. Im Heide-Park Soltau steht seit Ostern auch ein Koloss. Er ist doppelt so hoch wie sein antiker Namensgeber und weitaus aufregender. Colossos heißt die größte Holzachterbahn der Welt, die mit Tempo 120 über die Gleise rauscht. Mit dieser neuen Attraktion führt der Freizeitpark in der Lüneburger Heide seine Achterbahn-Tradition erfolgreich fort. Denn neben dem Colossos kitzeln drei weitere Achterbahnen die Nerven: die Hänge-Loopingbahn Limit, die gleich fünfmal kopfüber geht, sowie der Big Loop und die Schweizer Bobbahn. Darüber hinaus bietet der beliebte Heide-Park Soltau noch viele andere Attraktionen: Auf riesigen Abenteurspielplätzen oder bei einer Drachen-Bootsfahrt (bis Ende 2002 "Wikingerfahrt" genannt) gehen Kinder auf Entdeckungsreisen. Zum Flanieren und verweilen lädt der Holländische Stadtteil mit seinen originalgetreuen Nachbauten, wie einer Windmühle, echten Grachten sowie einem Tuplenmeer ein. Und für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Restaurants und Picknickbereiche. Am besten Sie überzeugen sich von den abwechslungsreichen Angeboten gleich selbst. Der Vorteil: Wenn Sie die Frage im roten Kasten richtig beantworten, haben Sie die Chance, drei Eintrittskarten für einen unvergesslichen Tag im Heide-Park Soltau zu gewinnen. [Mein Kommentar: Der Kasten mit der Gewinnfrage und der Anschrift sind hier nicht mit ausfgenommen worden.]
QUELLE: "OTTO Club News" (Ausgabe 3-2001, Mai/Juni), ??.05.2001

Heidepark: Größte Holzachterbahn der Welt eröffnet
Abwärts mit Gebrüll

Mit der größten Holzachterbahn der Welt können seit Karfreitag wagemutige Gäste des Heideparks Soltau die Belastbarkeit ihres Magens auf die Probe stellen. Die Holzachterbahn "Colossos" ist 60 Meter hoch, hat ein maximales Gefälle von 61 Grad und erreicht Spitzenwerte von 120 Sachen. Der MOPO-Fotograf Christian Brinkmann ist Achterbahn-Freak und testete als einer der ersten die neue Heidepark-Attraktion. Sein Urteil: Super! Unbedingt ausprobieren.
Die 145 Sekunden lange Berg- und Talfahrt beginnt sehr entspannt. Mit einem kleinen Ruck werden die Wagen mit insgesamt 30 Fahrgästen auf 60 Meter Höhe gezogen. Wer sich nicht nur im Sitz festkrallt und auf seine Füße guckt, hat von der Startposition aus einen wunderbaren Blick über die weite Heidelandschaft.
Doch dann tut sich der Abgrund auf. Der Zug neigt sich und rast immer und immer schneller werdend Richtung Erde. Spitze Schreie sind zu hören, Angstschweiß bricht aus und Fahrgäste kneifen die Augen zu. Die abgebrühteren wie Christian Brinkmann bekommen einen trockenen Mund und krallen sich an den Haltebügeln auf ihren Beinen fest. Und das ist auch gut so. Denn nach der Talfahrt schießen die Wagen wieder in den Himmel. Bei der nächsten Abfahrt folgen die Körper aber erst noch weiter der steilen Aufwärtsbewegung und werden fast aus den Sitzen gerissen.
Dreimal geht es insgesamt auf und ab, bevor der Zug dann in die Steilkurve geht und weiter zur 360-Grad- Schleife. Zwei kleine, aber nicht zu verachtende Aufschwünge vor der letzten Kurve sorgen noch einmal für Adrenalin-Alarm. Dann bremst der Zug sanft ab und hält. Aufatmen - und danach gibt es für die Freaks nur noch eins: Ganz schnell noch einmal anstellen.
QUELLE: "Hamburger Morgenpost", 17.04.2001

Nach Schneefall und Frost kommt Colossos voll in Fahrt

Jungfernfahrt für den Colossos: Gestern ging die größte Holzachterbahn der Welt im Heidepark Soltau zum ersten Mal auf die 1.500 Meter lange Strecke. NP-Mitarbeiterin Inken Hägermann (29) fuhr mit.
Lange hats gedauert, bis ich endlich starten konnte: Technische Probleme, Schnee und Minusgrade verzögerten die Jungfernfahrt. Erst sollte sie Donnerstagabend stattfinden, dann hats bis gestern Mittag gedauert.
Egal - jetzt ist es soweit: Inmitten der Handwerker, die in den vergangenen sechs Monaten den Colossos im heidepark gebaut haben, traue ich mich. Ein Kamerateam ist auch mit an Bord. Gurt fest gezurrt, Sicherheitsbügel vor dem bauch gezogen - ich bin soweit.
Langsam zieht ein Gewinde den extra für diese Bahn entwickelten Zug zum Start in 60 Metern Höhe. Tolle Aussicht: Ganz schön steil, fällt mir auf, ich möchte aussteigen.
Zu spät: Wir haben den Gipfelpunkt erreicht. Langsam und dann immer schneller kippt der kleine Zug nach unten. Jetzt geht es im rasanten Tempo fast senkrecht gen Erdboden. Die Fliehkraft drückt mich in den Sitz, ich schreie lauthals - ich wollte doch nicht so jung sterben. Die Räder rattern auf den stählernen Schienen, das Holz knarrt - klingt ganz anders als die üblichen Achterbahnen. Auch das Fahrgefühl ist neu: ruppiger gehts zu - und gleichzeitig weicher. Holz federt eben doch anders als eine Stahlkonstruktion.
Der Schwung der Abfahrt treibt uns den ersten Anstieg wieder hoch. Der Fahrtwind zerzaust mir die Reste der Frisur. Das hier ist Wahnsinn: hoch, runter, wieder hoch, wieder runter. Dann legt sich der Zug in die Kurve - ich kralle mich am Sicherheitsbügel fest. Langsam finde ich Gefallen an diesem Höllenritt.
Zwei weitere Steigungen. Plötzlich macht es plopp. Etwas Weißes fliegt an mir vorbei. Das Kamerateam kann sich vom Mikrofon-Schutz gegen den Wind verabschieden. Kein Durchhaltevermögen dieser technische Krimskrams. Ich dagegen bin voll bei der Sache: Wir rasen in den engen Kreisel. Mitten durch das hölzerne Colossos-Gestell. Ich ziehe den Kopf vor den niedrig scheinenden Streben ein. Haben die Techniker daran gedacht, dass Menschen in den Zügen sitzen? Ich sehe kommen, dass mein Schädel gegen eine Holzverstrebung klatscht. Passiert natürlich nicht - ist alles ganz genau ausgemessen.
Die letzten beiden Hügelchen nehmen wir ganz locker. Begeistert steige ich am Ziel aus, lächle und knirsche fröhlich. Ich habe sand zwischen den Zähnen. Aber wen kümmerts? Ich war die Erste im Colossos. Und das zählt doch was!
QUELLE: "Neue Presse Niedersachsen", Samstag 14.04.2001

Größte Holzachterbahn der Welt im Heide-Park Soltau

Soltau. Die ersten Freizeit-Park-Besucher fuhren gestern im heide-Park in Soltau auf der nach Angaben des Unternehmens größten Holzachterbahn der Welt. Etwa 45 Millionen Mark kostete die Bahn mit Namen"Colossos", die stellenweise Tempo 120 erreicht. Für den Holzbau wurden 90.000 Kiefern-Holzteile benötigt. Aßerdem werden bei dem Großprojekt 100.000 Kilo Betonstahl sowie unter anderem 125.000 Kilo Stahlteile eingesetzt.
QUELLE: "Mitteldeutsche Zeitung (Panorama)", Samstag 14.04.2001

Warten auf "Colossos": Fans schwärmen vom Schweben
Im Heidepark fährt jetzt die weltgrößte Holzachterbahn

Soltau. Abergläubisch? "Keine Spur." Dass die größte Holzachterbahn der Welt ausgerechnet an einem Freitag, dem 13., ihren Betrieb aufnimmt, ist für Helmut Nothing überhaupt kein schlechtes Omen. Seit 20 Jahren plant er neue Fahrattraktionen im Heidepark Soltau, aber die Holzachterbahn "Colossos" sei schon etwas ganz Besonderes, sagt er und wiegt seinen Kopf bedächtig hin und her. Bis zu 120 Stundenkilometer erreichen die Wagen der 60 Meter hohen Bahn, das maximale Gefäle beträgt 61 Grad, die größte Querneigung liegt bei 67 Grad. Da lohne es sich durchaus schon einmal, einige Stunden auf die Eröffnung zu warten, sagt Nothing. Das findet auch Dennis Vedder. Vier Stunden harrt der 13-jährige aus Soltau schon in der Kälte aus. Ungeduldig ist er nicht. "Ich freu mich schon auf den Nervenkitzel", sagt er.
Für Michael Wenko aus Oldenburg ist es "Ehrensache", bei der Eröffnung von "Colossos" dabei zu sein. Der Computerspezialist fährt Achterbahn aus Leidenschaft. Ihn fasziniert die komplizierte Technik, erzählt der 31-jährige und schiebt seine Baseballkappe nach hinten. Wenko ist ein organisierter Achterbahnfan. "Freundeskreis Kirmes- und Freizeitparks" heißt sein Verein. Im Sommer sind die Achterbahnfreaks beinahe jedes Wochenende in einem anderen Park unterwegs. Sie schwärmen vom Kick, vom Geschwindigkeitsrausch, vom Gefühl des Schwebens, das sie "Airtime" nennen.
Eine Achterbahn aus Holz ist für den Betreiber des Heideparks, Hans-Jürgen Tiemann, schon immer der größte Traum gewesen. 45 Millionen Mark hat er ihn sich kosten lassen. Bis zu 1500 Personen kann "Colossos" in einer Stunde transportieren. Aus 3000 Kubikmetern Kiefernholz, 80 Tonnen Schrauben und 3800 Kubikmetern Beton haben Firmen aus der Region in nur sechs Monaten den gigantischen Baau errichtet. Dann folgt eine ausgiebige Sicherheitsprüfung. Bis Freitagmittag sitzen die Sachverständigen vom TÜV München an ihren Rechnern. Das Interesse, auch der Medien, ist so groß, dass die Gutachter mit ihrer Arbeit nicht so recht vorankommen. Die Eröffnung verschiebt sich Stunde um Stunde.
Endlich, um kurz vor 14 Uhr, ist es dann so weit. Als Erste dürfen die Handwerker fahren, die "Colossos" gebaut haben. Helmut Nothing sitzt ganz vorn, neben ihm Zimmermann Frank Patzenhauer. Begleitet vom Jubeln und Klatschen der mehreren tausend Zuschauer sausen die gelben Wagen die Steilwand hinunter. Nach 145 Sekunden sind die Teilnehmer der Jungfernfahrt wieder da. Die Haare zerzaust, auf den Gesichtern ein leicht entrücktes Lächeln: "Einfach bombastisch", japst Patzenhauer, und Nothing fehlen für einen kurzen Moment die Worte. "Irre", sagt er dann. Wenko schwärmt vom Schweben: "So etwas habe ich noch nie erlebt." Eine halbe Stunde später wird "Colossos" schließlich auch für die übrigen Besucher geöffnet. Dennis Vedder rennt ganz vorn.
QUELLE: "Hannoversche Allgemeine Zeitung", 14.04.2001

Niedersachsen: Colossos kommt in Fahrt

Jungfernfahrt für den Colossos: Am Freitag ging die größte Holzachterbahn der Welt im Heidepark Soltau zum ersten Mal auf die 1500 Meter lange Strecke. NP-Mitarbeiterin Inken Hägermann (29) fuhr mit.
Lange hats gedauert, bis ich endlich starten konnte: Technische Probleme, Schnee und Minusgrade verzögerten die Jungfernfahrt. Erst sollte sie Donnerstagabend stattfinden, dann hats bis Freitagmittag gedauert.
Egal - jetzt ist es soweit. Inmitten der Handwerker, die in den vergangenen sechs Monaten den Colossos im Heidepark gebaut haben, traue ich mich. Ein Kamerateam ist auch mit an Bord. Gurt fest gezurrt, Sicherheitsbügel vor den Bauch gezogen - ich bin so weit.
Langsam zieht ein Gewinde den extra für diese Bahn entwickelten Zug zum Start in 60 Metern Höhe. Tolle Aussicht: Ganz schön steil, fällt mir auf. Ich möchte aussteigen. Zu spät. Wir haben den Gipfelpunkt erreicht. Langsam und dann immer schneller kippt der kleine Zug nach unten. Jetzt geht es in rasendem Tempo fast senkrecht gen Erdboden. Die Fliehkraft drückt mich in den Sitz, ich schreie lauthals - ich wollte doch nicht so jung sterben. Die Räder rattern auf den stählernen Schienen, das Holz knarrt - klingt ganz anders als die üblichen Achterbahnen. Auch das Fahrgefühl ist neu: ruppiger gehts zu - und gleichzeitig weicher. Holz federt eben doch anders als eine Stahlkonstruktion.
Der Schwung der Abfahrt treibt uns den ersten Anstieg wieder hoch. Der Fahrtwind zerzaust mir die Reste der Frisur. Das hier ist Wahnsinn: hoch, runter, wieder hoch, wieder runter. Dann legt sich der Zug in die Kurve - ich kralle mich am Sicherheitsbügel fest. Langsam finde ich Gefallen an diesem Höllenritt.
Zwei weitere Steigungen. Plötzlich macht es plopp. Etwas Weißes fliegt an mir vorbei. Das Kamerateam kann sich vom Mikrofon-Schutz gegen den Wind verabschieden. Kein Durchhaltevermögen, dieser technische Krimskrams. Ich dagegen bin voll bei der Sache: Wir rasen in den engen Kreisel. Mitten durch das hölzerne Colossos-Gestell. Ich ziehe den Kopf vor den niedrig scheinenden Streben ein. Haben die Techniker daran gedacht, dass Menschen in den Zügen sitzen? Ich sehe kommen, dass mein Schädel gegen eine Holzverstrebung klatscht. Passiert natürlich nicht - ist alles ganz genau ausgemessen.
Die letzten Hügelchen nehmen wir ganz locker. Begeistert steige ich am Ziel aus, lächle und knirsche fröhlich. Ich habe Sand zwischen den Zähnen. Aber wen kümmerts? Ich war die Erste im Colossos. Und das zählt doch was!
QUELLE: "Neue Presse Hannover", 14.04.2001

Sturz in die Tiefe aus 60 Metern Höhe
Holzachterbahn "Colossos" im Heide-Park Soltau nimmt Betrieb auf

Soltau. Beim Anblick der himmelhohen, 60 Meter emporstiegenden Anlauftrasse fällt einem spontan der Turmbau zu Babel ein. Einfallen wird die neue Achterbahn im Heide-Park Soltau im Gegensatz zum sprichwörtlichen Fehlschlag in alter Zeit nicht, obwohl sie gänzlich aus Holz gefertigt ist. Der 55-jährige Bauleiter Helmut Nothing, ein nüchterner Mensch, gerät ins Schwärmen, wenn er von der Fahrt über das gigantische Bauwerk spricht: "Das ist Wahnsinn; zwischendurch, bei den so genannten Camel-Backs, hat man das Gefühl zu schweben." Die einzige Gefahr sei, dass man danach süchtig wird: "Ich bin schon viermal mitgefahren." Statisch bis ins Detail durchgerechnet, sei die Konstruktion absolut sicher. Eine streng geordnete Aneinanderreihung von Holzbalken offenbart sich beim Rundgang um und unter der Achterbahn, die nicht ohne Grund "Colossos" genannt wird. 45 Millionen Mark waren für Material wie Beton, Holz, Schrauben, Nägel und für Arbeitskosten aufzuwenden. Abgesehen von der Steilstrecke zu Beginn buckelt sich der Rest des Baus wie ein Lindwurm oval durchs Gelände.
Aus der Nähe sind die vielen Schrauben und Nägel zu sehen, mit denen die einzelnen Balken verbunden sind. "Das Holz ist ganz normale deutsche Kiefer, die läßt sich gut imprägnieren", erklärt Nothing. "Vergleichbare Bahnen halten mindestens 30 bis 40 Jahre." Besonders stolz ist er darauf, dass während der acht Monate Bauzeit nicht ein Unfall passiert ist: "Das ist bei einem solchen aufwändigen Vorhaben außergewöhnlich."
Um diese Details werden sich die vielen Besucher nicht kümmern, ihnen geht es allein um den Nervenkitzel der Sause über die Holzhügel und durch die Holztäler. Schon Stunden vor der offiziellen Eröffnung gestern Nachmittag standen Interessierte ungeduldig am Eingang zur Achterbahn. Immer wieder musste sie das Personal vertrösten, denn die Techniker vom TÜV waren noch zu Werke. In der Nacht zuvor hatten sie ihre Arbeit wegen Schnee- und Hagelsturms abbrechen müssen.
Schließlich war es soweit: Die erste offizielle Fahrt mit dem Zug zu fünf Wagen startete um 14 Uhr. "Besetzt mit den Bauhandwerkern", erklärte Parksprecher Klaus Müller, "und bejubelt von Hunderten von Zuschauern." Der Ansturm sei enorm. Um ihn zu befriedigen, werde die Bahn an diesem Tage länger als üblich fahren.
QUELLE: "Landeszeitung Lüneburger Heide", 14.04.2001
< Blick auf die Mitfahrer eines Zuges bei der ersten Abfahrt >


Wenn der Magen Purzelbäume schlägt
Colossos: Verspätete Jungfernfahrt gestern Nachmittag im Heide-Park

< Zug von Colossos auf den letzten Camel-Backs > Gestern Nachmittag öffnete mit ein paar Stunden Verspätung die neueste Attraktion im Heide-Park Soltau: Die ersten Mutigen konnten die rasante Berg- und Talfahrt mit der Holzachterbahn "Colossos" genießen.
"Halt, ich will lieber doch aussteigen!" Der Hilferuf ist nicht ernst gemeint - und wenn schon: Es sind nur noch wenige Meter bis zum Abgrund, jetzt gäbe es ohnehin kein Zurück mehr. Wenige Sekunden später stehen die Haare zu Berge, schlägt der Magen Purzelbäume. Schussfahrt aus 60 Metern Höhe, 61 Grad Gefälle: Bei 120 Stundenkilometern und fast freiem Fall wechselt das Gefühl von Schwerelosigkeit ab mit Adrenalinstößen.
Viel zu schnell ist sie dann nach gut einer Minute vorbei, die Jungfernfahrt der Holzachterbahn "Colossos" im Heide-Park Soltau. Die meisten Fahrgäste sind noch so mit ihren Eindrücken und der Position ihrer Innereien beschäftigt. Worte wie "irre","wahnsinn", "unglaublich" beschreiben umso treffender das gerade Erlebte. Zusammen mit dem Applaus der "Versuchskaninchen" und der Park-Besucher, die bereits seit Stunden an der Absperrung ausharren, sind sie das schönste Lob für Bauleiter Helmut Nothing und sein Team.
Und auch den Mitarbeitern des Freizeitparkes fällt nach der geglückten Premiere ein ganzer Steinbruch vom Herzen: Immer wieder fragen sie sich in den Stunden zuvor, ob sich die "Colossos"-Wagen überhaupt wie geplant in Bewegung setzen können. Immer wieder prüft der TÜV bei Testfahrten mit wassergefüllten Plastikkanistern neue Fahrbedingungen. Gurte werden geöffnet, festgezurrt und wieder geöffnet. Hier wird immer wieder geruckelt, dort kritisch beäugt. Und so kann die erste bemannte "Colossos"-Fahrt am Karfreitag statt um 9 Uhr erst gegen 14 Uhr starten. Doch das Warten hat sich gelohnt: Für die Fans von schnellen Geschwindigkeiten, rasanten Kurven und nervenkitzelnden Berg- und Talfahrten wird "Colossos" der Anziehungspunkt im Heide-Park werden.
QUELLE: "Walsroder Zeitung", 14.04.2001

Größte Holzachterbahn der Welt im Heide-Park Soltau eröffnet
"Colossos" auf hölzernen Beinen

Soltau - "Colossos", die größte Holzachterbahn der Welt, ist am Freitag im Heide-Park Soltau (Landkreis Soltau-Fallingbostel) eröffnet worden. Die erste Fahrt über die 1500 Meter lange Strecke unternahmen am Nachmittag traditionell die beteiligten Handwerker. Mehrere Tausend Menschen verfolgten die Jungfernfahrt und jubelten vor Begeisterung.
Sechs Monate lang hatten die Handwerker an dem riesigen nostalgischen Bauwerk gearbeitet. Dabei verbrauchten sie insgesamt 90.000 Holzteile aus Kiefer, sechs Tonnen Nägel und 80 Tonnen Schrauben. Eine Sprinkler-Anlage soll für gleichmäßige Feuchtigkeit des 45 Millionen Mark teuren Riesen sorgen.
"Wegen der schlechten Witterungsbedingungen konnten wir erst mit Verspätung starten", sagte der Sprecher des Heide-Parks, Klaus Müller. Ein Schneesturm und Minus-Temperaturen hatten die letzten Prüfungen des TÜVs verzögert. Wagemutige Besucher können sich von nun an mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Kilometern pro Stunde in die Tiefe stürzen.
QUELLE: "Hamburger Abendblatt", 14.04.2001

Größte Holzachterbahn der Welt eröffnet
Erste Fahrt im Heidepark Soltau unternahmen die Erbauer

Soltau (nwn/dpa) - Die größte Holzachterbahn der Welt ist am Freitag im Heide-Park Soltau eröffnet worden. Die erste Fahrt über die 1.500 Meter lange Strecke unternahmen am Nachmittag traditionell die beteiligten Handwerker. Mehrere tausend Menschen verfolgten die Jungfernfahrt und jubelten vor Begeisterung.
QUELLE: "NWN", 14.04.2001

Neue Holzachterbahn im Heidepark Soltau

Sechs Monate lang hatten die Handwerker an dem riesigen nostalgischen Bauwerk gearbeitet. Dazu verbrauchten sie insgesamt 3.000 Kubikmeter niedersächsische Kiefer, eine Sprengler-Anlage soll für gleichmäßige Feuchtigkeit des hölzernen Riesen sorgen. Insgesamt kostete das Bauwerk 45 Millionen Mark.
Gigantisch sind die Eckdaten der neuen Bahn: Die Holzachterbahn hat eine Höhe von etwa 60 Metern haben; die Streckenlänge beträgt 1.500 Meter, die maximale Geschwindigkeit 120 Stundenkilometer. 145 Sekunden (einschließlich der Liftfahrt) wird die Bahn unterwegs sein, hat ein maximales Gefälle von 61 Grad bei der Schussfahrt sowie eine Querneigung von bis zu 67 Grad in den Kurven. Zwei Züge mit je fünf Wagen können insgesamt 60 Personen transportieren. 1.500 Personen wird "Colossos" pro Stunde maximal transportieren können. Es gilt als sicher, dass diese sagenhafte Holzachterbahn die Achterbahnfans weltweit in ihren Bann ziehen wird, so das Park-Management.
"Wegen der schlechten Witterungsbedingungen konnten wir erst mit Verspätung starten", sagte der Sprecher des Heide-Parks, Klaus Müller. Ein Schneesturm und Minus-Temperaturen hatten die letzten Prüfungen des TÜVs verzögert. Wagemutige Besucher können sich von nun an mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde in die Tiefe stürzen. "Wir rechnen damit, dass wir heute etwas länger auf haben, damit möglichst viele Menschen fahren können", sagte Müller.
QUELLE: "dpa", 14.04.2001

Gigantische Holz-Achterbahn

Im Heidepark Soltau haben die Betreiber die nach eigenen Angaben größte Holzachterbahn der Welt eingeweiht. Die Jungfernfahrt über die 1500 Meter lange Strecke unternahmen am Freitagnachmittag die beteiligten Handwerker. Die nostalgische Konstruktion mit dem Namen "Colossos" ist 60 Meter hoch, das Gefälle beträgt abschnittweise 61 Grad. Mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometern ist die Anlage in der Lüneburger Heide die rasanteste Holzachterbahn Deutschlands.
Für die Holzanlage verbauten die Handwerker 3000 Kubikmeter Kiefernholz und 750.000 Nägel. Eine Sprengler-Anlage soll künftig den hölzernen Riesen gleichmäßig befeuchten.
"Wegen der schlechten Witterungsbedingungen konnten wir erst mit Verspätung starten", sagte ein Sprecher des Parks. Ein Schneesturm und Minus-Temperaturen hatten die letzten Prüfungen des TÜVs verzögert.
QUELLE: "Focus", 14.04.2001

Colossos - the world's biggest wooden rollercoaster opens in Germany

< Zug von Colossos bei der Abfahrt des ersten Berg > Getting a rush: rides start yesterday - at 75 mph - on what the park owners claim is the world's biggest wooden rollercoaster, in Soltau, Lower Saxony.
QUELLE: "Times", 14.04.2001


"Colossos" voor helden

Dit weekeinde kan het (Duitse) publiek terecht in de achtbaan van Heidepark in Soltau, Nedersaksen. Het is "werelds grootste houten Roller Coaster", die "Colossos" wordt genoemd. Het proiect heeft liefst 45 miljoen mark (zo’nf 50 miljoen) gekost. Wie durft, moet over een sterke maag beschikken. De snelheid kan onderweg oplopen tot 120 km/uur.
Foto EPA
QUELLE: "Algemeen Dagblad" (Holland), 14.04.2001
< Dummys bei einer Testfahrt auf Colossos in der Helix >


COLOSSOS - Die gigantische Holzachterbahn im Heide-Park Soltau

Soltau. Heute wurde im Heide-Park Soltau die nach Parkangaben "größte Holzachterbahn der Welt" eröffnet. Wir konnten eine erste Fahrt bereits heute machen und sind - wie alle anderen Menschen auch - vollends begeistert.
Traditionsgemäß war die erste Fahrt den Handwerkern reserviert worden. Dann kamen de Fans, die aus allen Teilen Deutschlands angereist waren. "Mann muss nicht mehr nach Amerika fahren, um eine gute Achterbahn zu fahren" waren die ersten Worte eines Fans nach seiner ersten Fahrt. "Der Heide-Park hat das Wort Achterbahn neu definiert" meinte ein anderer.
Wir sparen uns an dieser Stelle die vielzietierten technischen Eckdaten der Bahn. Keine Zahl kann das Fahrterlebnis widerspiegeln, das COLOSSOS bietet.
Also, auf zum Heide-Park Soltau. Wir wünschen viel Spaß.
QUELLE: Homepage von "cixxy.ecce-terram.de/freizeitparks/colossos", 13.04.2001

Dummys fahren Achterbahn

< Dummys bei einer Testfahrt auf Colossos >
Die größte Holzachterbahn der Welt in Soltau: Dummys bei den Testfahrten der neuen Attraktion
Soltau Auf der größten Holzachterbahn der Welt im Heidepark in Soltau sausen die vollbesetzten Gondeln mit Tempo 120 durch Kurven und Loopings [Mein Kommentar: Auf der Holzachterbahn im Heidepark (wie auch bis auf eine Ausnahme weltweit) gibt es keinen Looping.] - doch kein Schrei, kein Jauchzen. Denn die Passagiere sind aus Plastik - Dummys mit Wasser gefüllt. Mit ihnen wird die neue Super-Attraktion durchgetestet. Klappt alles, können ab Karfreitag 1500 Fahrgäste pro Stunde das Kribbeln in der Magendgegend spüren. Für die Riesenkonstruktion wurden 90.000 Kiefernholzteile verbaut.
QUELLE: "Express", 10.04.2001


Fahrspaß der Superlative
"Colossos" im Soltauer Heide-Park: größte und modernste Holzachterbahn der Welt

Soltau. Noch eine Woche, dann startet der Heide-Park Soltau in seine neue Saison. Am Sonnabend, 31. März, ist es soweit.
Bis sie in die neueste Attraktion, die größte Holzachterbahn der Welt mit dem passenden Namen "Colossos", einsteigen dürfen, müssen die Fans aber noch etwas warten. Erst am Osterwochenende ist sie startklar.
Der rund 45 Millionen Mark teure "Colossos" beruht auf einem Jugendtraum von Heide-Park-Inhaber Hans-Jürgen Thiemann. Entstanden ist ein Bauwerk der Superlative. 3000 Kubikmeter heimisches Kiefernholz für das Tragwerk sowie 2800 Kubikmeter Beton für das Fundament wurden verbaut.
Beeindruckend sind die Eckdaten der neuen Bahn, deren Layout von dem weltweit anerkannten Achterbahn-"Guru" Werner Stengel aus München stammt. Sie erreicht eine Höhe von etwa 60 Metern. Die Strekkenlänge beträgt 1500 Meter, die maximale Geschwindigkeit 120 Stundenkilometer. 145 Sekunden dauert eine Tour einschließlich der Liftfahrt. Das maximale Gefälle bei einer Schußfahrt beträgt 61 Grad, die Querneigung bis zu 67 Grad. Zwei Züge mit je fünf Wagen können zusammen 60 Personen transportieren. Bis zu 1500 Fahrgäste kann "Collossos" pro Stunde bewältigen.
Der bloße Anblick der Holzachterbahn ist respekteinflößend. Um dort einzusteigen braucht es schon eine gehörige Portion Mut. Planer Werner Stengel wollte den Fahrgästen aber in erster Linie Fahrspaß vermitteln. Seinen Berechnungen zufolge wirken senkrechte Beschleunigungskäfte bis zum 4,3fachen des eigenen Körpergewichts auf die Insassen, aber nur geringe unangenehme Querbeschleunigungen. Auf dem Höhepunkt einiger Buckel erreichen die Züge negative Gravitation, die Fahrgäste werden kurz schwerelos.
Die in Rekordzeit von knapp neun Monaten errichtete Holzachterbahn präsentiert sich zwar nostalgisch, birgt aber modernste Technik. Sie genüge höchsten Sicherheitsanforderungen, betonte Heide-Park-Bauleiter Helmut Nothing. Ob das tatsächlich so ist, wird die Abnahme der Bahn durch den Spezial-TÜV für solche Fälle in München ergeben, der auch schon andere Fahrgeschäfte im Heide-Park geprüft hat.
Planer, Handwerker und Zulieferer hätten bei Wind und Wetter gearbeitet, um die Bahn termingerecht fertigzustellen, sagte Nothing. Angesichts der Arbeitshöhen von bis 60 Meter hätten die Handwerker sich wie Bergsteiger anseilen müssen. Der Bauleiter hofft, daß der Heide-Park die Bahn nach den zuvor erforderlichen Test- und Einstellungsfahrten am Karfeitag in Betrieb nehmen kann.
Das Konzept und die Gesamtplanung der Bahn stammt von der Firma Intamin, die eine völlig neu entwickelte Schiene aus Leimholzbindern verwendete, um einerseits auf eine Stahlschiene verzichten zu können, andererseits aber deutlich mehr Fahrkomfort als bei einer reinen Holzschiene zu gewährleisten. Für Intamin-Chef Reinhold Sondermann ist diese Leimbinderschiene "ein Meilenstein im Bau der Holzachterbahnen".
Am Bau des "Colossos" und bei der Zuflieferung waren etliche heimische Unternehmen beteiligt. Der Generalunternehmer für die Holzkonstruktion, Heinrich Cordes aus Waffensen bei Rotenburg, bezeichnete diesen Auftrag als Riesenherausforderung. "Aber wir haben uns getraut." In 50.000 Stunden für den Holzbau habe es nicht einen Unfall gegeben.
QUELLE: "Böhme-Zeitung (Region Soltau)", 24.03.2001

Monumentalbau in Rekordzeit
Richtfest für "Colossos" im Heide-Park Soltau


< Setzen des letzten Stützenelements an 22.03.2001 beim Richtfest > Mit fast tausend Gästen hat der Heide-Park Soltau gestern nachmittag das Richtfest für die größte Holzachterbahn der Welt gefeiert.
Die beauftragten Handwerker haben dieses an der höchsten Stelle fast 60 Meter hohe und 1500 Meter lange Fahrgeschäft der Superlative für 45 Millionen Mark in Rekordbauzeit von knapp neun Monaten errichtet. Wenn als klappt, soll die Bahn am Karfreitag, 13. April, in Betrieb gehen.
Entworfen wurde "Colossos" vom weltweit anerkannten "Guru" für Achterbahnen, dem Münchener Werner Stengel. "Diese Anlage stellt eine Revolution dar", sagte Reinhold Sondermann von der mit der Gesamtplanung beauftragten Firma Intamin im Hinblick auf die vollig neu entwickelte Schienen aus Leimbindern. Heidepark-Bauleiter Helmut Noting betonte, die nostalgisch aussehende Bahn berge modernste Technik und entspreche höchsten Sicherheitsansprüchen.
QUELLE: "Böhme-Zeitung (Region Soltau)", 23.03.2001


Vision wurde Wirklichkeit
Am Donnerstag feierte der Heidepark Soltau Richtfest für die größte Holz-Achterbahn der Welt


< Colossos: Erster Berg nach der Wende  > Parkchef Hans-Jürgen Tiemann (51) erfüllte sich mit Colossos einen Jugendtraum. Der Zauber alter Holzachterbahnen seiner Kinderzeit hatte ihn nie losgelassen.
Im Herbst 1999 beauftragte er den Münchner Ingenieur Werner Stengel (64) mit dem Entwurf. Auf das Konto des Achterbahnpapstes gehen 440 Anlagen - die Hälfte der weltweit betriebenen.
Nostalgie sei der Grund für den neuzeitlichen Boom der Holzvariante, erklärte Stengel. Und natürlich der spezielle Kitzel: "Eine Holzachterbahn ist rau und ruppig", so Stengel. "Viele sind von dem Gerumpel und Geratter fasziniert."
Doch auf den Kick, dass die Wagen links und rechts gegen die Bande schlagen, müssten die Fans verzichten. Moderne Fertigungstechniken hielten die holztypischen Unebenheiten in Grenzen.
Technisch sei die Anlage eine Revolution - die modernste Achterbahn der Welt. Und mit 60 Metern auch die höchste aus Holz.
3000 Kubikmeter Kiefer wurden verbaut. Die Anlage ist 350 mal 200 Meter groß. Schienenlänge: 1500 Meter. Fahrzeit etwa drei Minuten. [Mein Kommentar: 145 Sekunden mit Aufzug, also nur gut 2,5 Minuten] Wenn alles nach Plan läuft, wird Karfreitag, am 13. April, der Startschuss fallen.
QUELLE: "Neue Presse", 23.03.2001

In der Lüneburger Heide entsteht bis Ostern die größte Holzachterbahn der Welt
Der Koloss von Soltau

Breitbeinig, eine Feuerschale in der ausgestreckten Hand, bewachte er die Hafeneinfahrt der griechischen Insel Rhodos - der Koloss: 31 Meter hoch, aus polierter Bronze, gebaut zwischen 292 und 280 vor Christus - ein Bauwerk, das zu den sieben Weltwundern zählte. In Soltau (Lüneburger Heide) entsteht derzeit auch ein Koloss - allerdings aus Holz. Er ist doppelt so hoch wie der antike Namensgeber und vermutlich auch viel aufregender. "Colossos" heißt die größte Holzachterbahn der Welt, ab Ostern können sich Wagemutige im Heidepark Soltau die Nerven kitzeln lassen.
Einer hat schon jetzt leichtes Nervenflattern: Werner Stengel (64) hat die Achterbahn (Baukosten: 45 Mio. DM) entworfen, kennt jede Schraube, jede Abmessung. "Holzachterbahnen sind wieder groß im Kommen" sagt der Ingenieur. Grund: "Es gibt einen nostalgischen Trend."
Bis der erste Wagen in die Tiefe rast, sind gigantische Materialmengen bewegt worden: Für die Fundamente von "Colossos" wurden 3800 Kubikmeter Beton gegossen, 3000 Kubikmeter heimisches Kiefernholz für das Tragwerk verbaut. Allein diese Menge würde für 170 Dachstühle [ Mein Kommentar: Das Holz reicht für 400 - 500 Dachstühle normaler Einfamilienhäuser] reichen. 60 Meter ragt der höchste Pfosten in den Himmel, die Streckenlänge beträgt 1,5 Kilometer. Die Wagen (2 Züge für 60 Personen) [Mein Kommentar: Jeder Zug kann 30 Personen befördern; 5 Wagen pro Zug mit jeweils 6 Personen] werden mit Tempo 120 über die Gleise schießen, und das ganz leise.
< Fertiger Lifthill und erste Abfahrt, Einstiegshaus im Bau > "Der Betreiber wollte eine geräuscharme Bahn", erklärt Werner Stengel, der die ersten Pläne nach alter Tradition am Reißbrett entwarf. "Die Räder wurden deshalb mit einer Gummibeschichtung umkleidet." Auch der Standort des Bahnhofs von "Colossos" und die Zahl der Fahrgäste (1500 pro Stunde) wurden vorgegeben. Stengels Münchner Ingenieurbüro fertigte 3000 Zeichnungen von "Colossos" an. Bevor es an den Bau ging, standen jede Koordinate, jeder Holzbock und jedes Profil auf dem Papier fest. Erster Bauschritt waren die Koordinaten für die Fundamente, es folgten die Grundstützen für die Fahrbahn, der Bahnhof, die Schienen.
Natürlich hat auch "Colossos" etwas Neues [für Europa] zu bieten - es nennt sich "Air-Time" und ist besonders bei Achterbahn-Fans in den USA beliebt: "Die Besucher werden das Gefühl haben abzuheben", sagt Werner Stengel. "Tatsächlich heben sich Führungs- und Laufräder leicht von der Schiene, der Wagen läuft nur auf den Gegenrädern unter der Schiene."
Stengel will der Erste sein, der zur Eröffnung an Ostern dieses Gefühl genießt ...
< Motorhaus, Einstiegsbereich im frühen Statium > Auf dem Fundament wird als Erstes die Station der Achterbahn gebaut (obiges Bild). An sie schließt sich der Lift an (unteres Bild), der die Wagen in 60 Meter Höhe bringt. Großes Foto: Die Station im Vordergrund ist im Bau, der Lift hat seine endgültige Höhe erreicht, die erste Hohlkurve schließt sich an, die Holzstrultur ist fertig. Aus der Hohlkurve werden die Wagen später über ein 61-Grad-Gefälle in die Tiefe rasen ...
< Holzkonstruktion des Lifthill auf halber Gesamthöhe >
< Holzachterbahn "The Beast"  > < Portrait: Werner Stengel (2001: 64 Jahre)  > < Holzachterbahn "Jupiter im Kijima Amusement Park and Resort, Japan  >
Schritt für Schritt
Größer, aber keine reine Holzachterbahn wie "Colossos": "Son of Beast" (linkes Bild) [Mein Kommentar: Bei der gezeigten Bahn handelt es sich nicht um "Son Of Beast" sondern um die Bahn "The Beast", die ebenfalls aus Holz ist und keinen Looping besitzt. "Son Of Beast" besitzt einen Looping aus Stahlelementen, weswegen sie von vielen Personen nicht als reine Holzachterbahn angesehen wird, was aber von der Definition her umstritten und bis heute nicht eindeutig beantwortet ist!] im Vergnügungspark Paramount's King Island bei Cincinnati (US-Staat Ohio). Wie "Colossos" im Heidepark Soltau (rechtes Bild) [Mein Kommentar: Bei der im rechten Bild gezeigten Bahn handelt es sich nicht um "Colossos" sondern um die Holzachterbahn "Jupiter" im Kijima Amusement Park and Resort, Japan. Diese hat Intamin entworfen und gebaut!] wurde sie von dem Münchner Ingenieur Werner Stengel (64, Mitte) entwickelt. Der Experte konzipiert seit über 30 Jahren Fahrgeschäfte, hat 220 Achterbahnen entworfen. Für "Colossos" brauchte sein Büro 4000 Stunden.

QUELLE: "Bild am Sonntag", 11.03.2001

Countdown für größte Holzachterbahn der Welt

< Blick vom Lifthill auf Helix, 1. Abfahrt und bis Bahnwendepunkt >
Soll für den absoluten Kick sorgen: Für 45 Millionen Mark wird im Heidepark in Soltau die nach Angaben des Unternehmers größte Holzachterbahn der Welt gebaut, auf der am Mittwoch ein Arbeiter in etwa 60 Meter Höhe arbeitet.
"Colossos" wird der Holzbau genannt, für den 90.000 Holzteile benötigt werden. Außerdem werden bei dem Großprojekt 100.000 Kilo Betonstahl sowie unter anderem 125.000 Kilo Stahlteile eingesetzt. Am 22. März soll in dem Freizeitpark Richtfest gefeiert werden. oraussichtlich ab Ostern 2001 werden dann bis zu 1500 Personen pro Stunde, bei einem maximalen Gefälle von 61 Grad, in den Zügen das Kribbeln in der Magendgegend spüren.
QUELLE: "Dithmarscher Landeszeitung", 01.03.2001


Weltgrößte Holzachterbahn "Colossos" entsteht im Heide-Park Soltau
Superlative: 60 Meter Höhe und Tempo 120 km/h in der "Schussfahrt"

Nervenkitzel auf 80.000 Holzstämmen
Nicht das achte Weltwunder, aber immerhin die größte Holzachterbahn der Welt entsteht zurzeit im Heide-Park Soltau. Das gigantische Bauwerk misst am höchsten Punkt 60 Meter. Und von dort oben sausen voraussichtlich ab Ostern Menschen mit 120 Stundenkilometer in den zwei Minuten und 1500 Meter langen Parcours.
Jeder Besitzer eines Vergnügungsparks träumt davon, eine Holzachterbahn in seinem Park zu haben. Hans-Jürgen Tiedemann, Chef über den Heide-Park und zweihundert Mitarbeitern [Mein Kommentar: In den Wintermonaten sind es 200 feste Mitarbeier. In der Saison beschäftigt der Heide-Park mehr als 950 Menschen!], erfüllt sich den Traum. Seine Holzachterbahn wird überdies die größte der Welt sein. Zwar gibt es eine Achterbahn in Los Angeles, die vier Meter höher ist, aber dort wurde, um das Vergnügungsbauwerk stabil zu bekommen, viel Eisen verwendet. Von einer "reinen Holzachterbahn" könne da nicht gesprochen werden. Anders in Soltau: Hier wird nur in Holz gearbeitet. Und damit der gigantische Nervenkitzel auch stabil in die Höhe wächst, dafür zeichnet das Unternehmen Ing.-Holzbau Heinrich Cordes in Waffensen verantwortlich. Der Betrieb des Kreishandwerksmeisters erstellt die gesamte Holzkonstruktion. 3000 Kubikmeter heimisches Kiefernholz (80.000 Holzstämme) wird für das Tragwerk verwendet. Hinzu kommen 3800 Kubikmeter Beton für die Fundamente.
Eine Weltkapazität hat die Statik für das monumentale Bauwerk erstellt: Das Büro Werner Stengel aus München berechnete mit elf Statikern minutiös alle Kräfte an jedem Balken der Achterbahn. Werner Stengel konstruiert und berechnet die Statiken der Achterbahnen in aller Welt.
Dipl.-Ing. Bernd Schröder befasst sich im Hause Heinrich Cordes als Projektleiter mit der Arbeitsvorbereitung, Zimmermeister Frank Patzenhauer kontrolliert als Bauleiter die Montage vor Ort im Heide-Park.
Bevor indes die ersten maßgefertigten Kiefernstämme im letzten Herbst Richtung Soltau gekarrt wurden, hatte das Vermessungsbüro Gerd Mittelstädt, Gerald Schröder + Dirk Mittelstädt aus Scheeßel eine wichtige Aufgabe. Die Scheeßeler Vermessungsingenieure führten die gesamten Vermessungen durch. 950 Einzelfundamente, 3800 Fundamentpunkte und 520 Richtungspunkte mussten als Bestandsdaten erfasst und planerisch festgelegt werden. Höchste Präzisionsarbeit war hier in der umfangreichen geodätischen Betreuung erforderlich.
Nach Einschätzung des Gesamtbauleiters vor Ort, Helmut Nothing, und des Sprechers des Heide-Park Soltau, Klaus Müller, liegt das Mammutbauwerk knapp im Zeitplan. Etliche Achterbahn-Clubs aus Europa und Übersee haben - wie etliche Promis und TV-Stars - ihren Besuch bereits für die laufende Saison angekündigt.
QUELLE: Rotenburger Kreiszeitung, 09.02.2001

Heide-Park Soltau GmbH

Am 31. März geht der Heide-Park Soltau in seine neue Saison - und schon wenige Tage später wird das größte Bauwerk, das Norddeutschlands beliebtester Freizeit- und Familienpark je erstellt hat, eröffnet: "Colossos", die größte Holzachterbahn der Welt, wird die Roller-Coaster-Fans weltweit anziehen. Ein fantastisches Bauwerk, ein "Holzdom", der gigantische Ausmaße hat: Bis zu 60 Meter hoch, bis zu 120 Stundenkilometer schnell, 1500 Meter lang und 45 Millionen Mark "teuer". Nach "Limit", der einzigen Hänge-Loopingbahn in Deutschlands Freizeitparks [Mein Kommentar: Seit Mitte 2001 gibt es eine zweite Bahn mit Namen "Eraser" im "Warner Brothers Movie World" in Bottrop.], wird damit erneut ein Top-Highlight die ohnehin schon bunte Freizeit- und Erlebniswelt des Heide-Park bereichern.
Nur 100 Mark kostet die Saisonkarte, mit der man zwischen dem 31. März und 4. November 2001 täglich den Park besuchen kann. Günstige Gruppentarife, vor allem für Kinder- und Jugendgruppen, Pauschalen für Betriebsausflüge, Programme mit Führungen hinter die Kulissen des Heide-Park, Angebote für Nachmittagsfahrten machen den Besuch für jede Altersgruppe in Soltau zum Erlebnis.
Über 40 Fahrattraktionen warten auf die Gäste, darunter eine der größten Bobbahnen der Welt, viele Wasserfahrgeschäfte bis hin zur so beliebten "Mountain-Rafting", Fahrten mit den nostalgischen "Mississippi-Dampfern" an der wuchtigen Freiheitsstatue vorbei, Besuche der Tierdarbietungen mit Delfinen, Seelöwen und Papageien, herrliche Abenteuer-Spielplätze für die kleinsten Besucher, Themenbereiche wie das "Holland- und das Heide-Dorf", die Fahrten auf die zwei mächtigen Aussichtstürme, die einen wundervollen Blick auf die fast 90 Hektar große Parkfläche garantieren. Landschaft und Fahrgeschäfte sind einzigartig in eine wunderschöne Anlage "gebettet" worden, um die sich in der Hochsaison mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern.
Eine Gastronomie für alle, preisgünstige Angebote in vielen Restaurant- und Kiosk-Bereichen, sorgen für ein lukullisches Erlebnis "Heide-Park".
Adresse und Anfahrt: Heide-Park GmbH, 29614 Soltau, Telefon: 05191/9191, Fax: 05191-91111, Internet: www.heide-park.de .
Einfach zu erreichen über die A7 Hannover-Hamburg, Ausfahrt Soltau-Ost, dann der Beschilderung nach fahren.
Öffnungszeiten: Täglich 9 bis 18 Uhr, Einlaß bis 16 Uhr.
Eintritt: Tageskarte 41 Mark, 2-Tages-Karte 65 Mark, Jahreskarte 100 Mark, Kinder unter vier Jahren frei, Gruppenermäßigungen bei Voranmeldung.
Verpflegung: Vielseitige Gastronomie.
QUELLE: "Presseinformationen Heide-Park Soltau", xx.03.2001

Ein Tag im Heide-Park:
Blick hinter die Kulissen und dann hinein in eine Traumwelt

Soltau. Nicht nur Spaß und Unterhaltung bietet der Heide-Park Soltau seinen nzähligen Gästen. Auch der "Blick hinter die Kulissen" wird vor allem von Schulklassen immer wieder gern getan. Interessante Betriebsführungen in den Werkteil des größten norddeutschen Freizeit- und Familienparkes zeigen die Vielfalt dieses Unternehmens auf und vermitteln Eindrücke, die vielen noch unbekannt sind.
Was geschieht eigentlich hinter den Kulissen eines Freizeitparks? Wie steht es um die Sicherheit der Besucher? Wie arbeitet eigentlich ein solches Freizeitparkunternehmen? Fragen, die immer wieder gestellt werden. Mit Betriebsführungen, die den Schulen als kostenloses Zusatzprogramm angebeoten werden, versucht der Heide-Park, aufzuklären. Er zeigt, wie sich bis zu 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Wohl von zwei Millionen Gästem im Jahr einsetzen, vermittelt auch einen Eindruck in die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen des Parkes, die fast unbemerkt veranlaßt wurden.
Die fachkundigen Führungen finden dabei nicht nur in den riesigen Werkhallen statt, wo sich der Heide-Park praktisch selbst baut, sondern auch einmal - je nach Wunsch - unter einer großen Fahrattraktion, als Einführung zur Delfinshow oder in den Gartenanlagen des Freizeitparkes. Viele bodenständige Handwerksberufe werden im Heide-Park ausgeübt, vom Schlosser bis zum Maler oder Zimmermann. Auch der Beruf des Elektronikers hat den Weg in den Heide-Park gefunden.
Im Anschluß an die Betriebsführung geht es dann hinaus in die Zauberwelt des Heide-Park. Mit über 40 Fahrattraktionen von der größten Holzachterbahn der Welt, die kurz nach Ostern 2001 eröffnet wird, über die Schweizer Bobbahn bis hin zu den drei Wildwasserfahrten oder in die faszinierende Hänge-Loopingbahn. Auch die Tiervorführungen beeindrucken jeden besucher immer wieder.
Und es gibt noch mehr: Neben zahlreichen Picknickbereichen im weiträumigen Parkgelände gibt es günstige Wumbo-Menü-Angebote speziell für Gruppen. Infos dazu vermittelt der neue Heide-Park-Gruppenkatalog, der auf Wunsch zugeschickt wird. Mit der 2-Tages-Karte lernen Sie jeden Winkel des Parkes kennen. Günstige Übernachtungsmöglichkeiten befinden sich rund um den Park. Für Schulen besonders empfehlenswert das Heuhotel in Soltau-Ellingen. Das Superangebot des Heide-Park ist die Saisonkarte. Sie kostet nur 100 Mark und berechtigt zum Eintritt an jedem Tag zwischen dem 31. März und 4. November 2001.
Die Öffnungszeiten des Parkes: Vom 31. März bis 4. November täglich von 9 bis 18 Uhr, Kassenschluß ist um 16 Uhr.
Anmeldungen zu Betriebsführungen und Gruppenfahrten: Christin Dyrba, Telefon: 05191-91250 oder Fax: 05191-91111.
Weitere Auskünfte: Heide-Park Soltau GmbH, 29614 Soltau, Telefon: 05191-9191 (Zentrale), Fax: 05191-91111, Email: info@heide-park.de , Internet: www.heide-park.de
QUELLE: "Presseinformationen Heide-Park Soltau", xx.03.2001

Daten der Holzachterbahn "Colossos"



Weitere Infos: Heide-Park Soltau GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Klaus Müller, 29614 Soltau, Telefon: 05191-9191 oder 0170-5838489, Fax: 05191-91606, Email: mueller@heide-park.de
QUELLE: "Heide-Park Homepage", ??.01.2001

Heide-Park: Die kolossale Achterbahn

Der Name ist mit Bedacht gewählt: "Colossos" wird die größte Holzachterbahn der Welt heißen, die seit einigen Wochen im Heidepark Soltau in den Himmel wächst. Mehr als 60 Meter hoch ragt die Holzkonstruktion auf, die an den steilsten Stellen 61 Grad Gefälle hat und die Wagen während der 1500 Meter langen Fahrt auf 120 Stundenkilometer beschleunigen wird.
Auf der Baustelle wird dafür ein kolossaler Aufwand betrieben: Gut 3000 Kubikmeter Beton für die Fundamente werden im Boden versenkt. Aus ebenso vielen Kubikmetern heimischer Fichte zimmern die Mitarbeiter einer Holzbaufirma aus Rotenburg (Wümme) die filigrane Balkenkonstruktion zusammen. Und damit von Ostern kommenden Jahres an bis zu 1500 Fahrgäste pro Stunde eine atemberaubende 145 Sekunden lange Fahrt absolvieren können, müssen die Freizeitparkbetreiber kolossal investieren: "Colossos" kostet 45 Millionen Mark.
QUELLE: "Hamburger Abendblatt", ??.01.2001

Heide-Park: 80 Tonnen Schrauben halten "Colossos"

"Noch einen Zentimeter nach rechts!" Fröstelnd zieht Matthias Renken sein Stirnband über die Ohren, um sich gegen die eisige Winterkälte zu schützen. Der 29-jährige Polier justiert sein Nivelliergerät, schiebt den Helm in den Nacken und beobachtet die beiden Arbeiter, die in 15 Meter Höhe einen Holzbalken in einer Verankerung befestigen. "Jetzt einen halben Zentimeter nach links", ruft Renken, "gut so, stopp." Zufrieden lächelnd reibt er sich die kalten Hände. "Alles läuft nach Plan."
Bis Ostern soll im Heidepark Soltau die größte Holzachterbahn der Welt entstehen. "Colossos" heißt das ehrgeizige Projekt, das sich Parkbetreiber Hans-Jürgen Tiemann 45 Millionen Mark kosten lässt. Eine Achterbahn aus Holz sei schon immer sein großer Traum gewesen, sagt der ehemalige Schausteller, der den bunten Freizeitpark 1978 eröffnet hat.
Die Wagemutigen unter den jährlich gut zwei Millionen Besuchern können sich bald nicht nur in der Schweizer Bobbahn oder der Looping-Bahn vergnügen, sondern sich auch in einer Holzachterbahn bei 120 Stundenkilometern den Wind um die Nase wehen lassen. Die anderen Fahrattraktionen im Heidepark bringen es bislang maximal auf eine Höchstgeschwindigkeit von 46 Stundenkilometern (Mein Kommentar: Die Maximalgeschwindigkeit wird von Limit mit 90 km/h erreicht!). Bis zu 1500 Personen in der Stunde nimmt die neue Achterbahn auf. 61 Grad beträgt das maximale Gefälle der 60 Meter hohen Bahn, die maximale Querneigung liegt bei 67 Grad.
Eine solches Projekt sei eigentlich "gegen jede Logik", meint Helmut Nothing, seit 20 Jahren für die Planung neuer Fahrattraktionen im Heidepark zuständig. Bahnen aus Stahl seien schneller und kostengünstiger zu errichten. Für Holz spreche die Optik und die nostalgische Note, ergänzt Nothing und vergräbt die Hände tiefer in den Taschen.
Bislang sind Holzachterbahnen stets von US-Amerikanern errichtet worden. In Soltau zeichnet erstmals eine europäische Firma verantwortlich. "Das ist eine immense Herausforderung", sagt Ulf Cordes von der gleichnamigen Holzbaufirma in Rotenburg/Wümme. Die passgenaue Kalkulation sei sehr schwierig, zumal unklar sei, wie viel Material benötigt werde. Schätzungen gibt es immerhin: rund 3000 Kubikmeter Kiefernholz aus der Nähe von Lüneburg, acht Tonnen Nägel, 80 Tonnen Schrauben und Muttern sowie 3800 Kubikmeter Beton für das Fundament.
Mit ungewöhnlichen Bauwerken hat der 35-jährige Ingenieur Cordes schon Erfahrungen gesammelt. Seine Firma war maßgeblich an der Errichtung des weltgrößten Holzdachs auf dem Expo-Gelände in Hannover beteiligt. Auch "Colossos" in Soltau ist beispielgebend: Mitte Februar wollen sich 500 Unternehmer aus der Baubranche das deutschlandweit einzigartige Projekt ansehen.
Die filigranen Holzbalken, die sich in den grauen Himmel recken, sind so beeindruckend wie das Zahlenwerk, mit dem Ulf Cordes aufwartet: "Mit dem Holz, das hier benötigt wird, könnte man 700 Dachstühle ausbauen." Für Cordes ist "Colossos" eine gelungene Fusion von Heidepark und heimischem Handwerk. Seit er regelmäßig Bilder von der Baustelle ins Internet stelle, verzeichne er auf seiner Homepage "www.cordes-row.de" Zugriffe wie nie zuvor. 437 virtuelle Besucher habe er neulich an einem Tag gezählt, sagt er stolz. "Für ein mittelständisches Unternehmen ist das nicht gerade üblich." Sicherheitsbedenken hat Cordes genauso wenig wie Nothing: "Das hält", sagen beide überzeugt. Zum einen werde der TÜV vor der Inbetriebnahme zwei Wochen lang alles gründlich überprüfen, zum anderen gebe es in Ungarn eine Holzachterbahn, die schon seit mehr als 100 Jahren läuft.
Polier Matthias Renken gibt sich angesichts von so viel Schwärmerei ein wenig nüchterner. "Es ist doch egal, ob mir in einer Achterbahn aus Holz oder Stahl schlecht wird, oder?" murmelt er. Dabei haben ihn die luftigen Streben längst in ihren Bann gezogen. Das merkt man in den Momenten, in denen sich der 29-Jährige unbeobachtet glaubt. Dann schreitet er mit einem wohlwollend-stolzen Lächeln über die Baustelle. Natürlich wolle er auch selbst im hölzernen Koloss mitfahren, sagt Renken: "Aber nicht als Erster."
Die Saison im Heidepark Soltau beginnt wieder am 31. März. Geöffnet ist dann täglich zwischen 9 und 18 Uhr. Eine Tageskarte kostet 40 Mark.
QUELLE: "Hannoversche Allgemeine", ??.01.2001

Jahre: 2002 2001 2000 und früher

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